Magdeburg – Ziesar Expressbus

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Beschreibung des Vorschlags

Diese neue Linie 717 nutzt die Autobahn zur schnellen Verbindung in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. 717 fährt Mo-Fr stündlich im Berufsverkehr, mittags und abends zweistündlich.

 

Ziesar Bahnhof ab39

Theeßen Dorf 56

Magdeburg ILC 14 (10 ab20 an05)

Magdeburg ZOB an26 ab27

Magdeburg ILC 39 (10 ab40 an25)

Theeßen Dorf 57

Ziesar Bahnhof an14

 

Die Eisenbahn Magdeburg – Loburg ist stillgelegt, von den Zügen des RE1 (Magdeburg – Berlin) gibt es keine regelmäßigen Anschlüsse an die Regionalbusse südwärts. Somit sind Jerichower Land und Fläming abseits der Bahnhöfe schlecht mit Magdeburg verbunden. In Ziesar leben 2500 Einwohner, hier könnten Anschlüsse zu den Bussen in die Dörfer organisiert werden. An der Autobahn liegt ein Industriegebiet, dasjenige in Theeßen wird gerade erweitert, 703 verkehrt bisher unregelmäßig. Aus Magdeburg-Rothensee können Angestellte mit 717 den Hauptbahnhof direkt erreichen, während 10 jenen verpasst, und 30min allein bis Alter Markt benötigt.

Bisher wurden Schienenverbindungen (1 2) vorgeschlagen, eine Buslinie ist preisgünstiger und einfacher einzurichten.

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7 Kommentare zu “Magdeburg – Ziesar Expressbus

    1. Der ländliche Raum verliert Einwohner. Zur Attraktivitätssteigerung ist eine Anbindung an eine Großstadt sinnvoll. Wenn man den Regionalbusverkehr an den Expressbus ausrichtet, sind die Fahrgastzahlen ausreichend. Führerscheinerwerb wird immer teurer und anspruchsvoller. Die Arbeitgeber an den Anschlussstellen haben Personalprobleme.

      Hier verläuft neben der Autobahn keine Eisenbahn parallel, in Brandenburg ist das bei A9, A11, A12, A13, A24 der Fall, dort wäre es Kannibalismus. 

      Buslinien auf Autobahnen überschreiten gerne mal Landkreis- oder Landesgrenzen, dem steht die Organisationsform des Regionalverkehrs in kleinteiligen Räumen entgegen.

      1. Der ländliche Raum verliert Einwohner. Zur Attraktivitätssteigerung ist eine Anbindung an eine Großstadt sinnvoll. Wenn man den Regionalbusverkehr an den Expressbus ausrichtet, sind die Fahrgastzahlen ausreichend. Führerscheinerwerb wird immer teurer und anspruchsvoller. Die Arbeitgeber an den Anschlussstellen haben Personalprobleme.

        Hat jetzt aber rein gar nichts hiermit zu tun, dies könnte man unter jeden Vorschlag schreiben, der irgendein willkürliches Dorf über dutzende Kilometer nonstop mit einer Großstadt verbindet.

        Auch einen Nonstop-Bus von Ziesar nach Berlin könnte man so begründen.

        Hier verläuft neben der Autobahn keine Eisenbahn parallel, in Brandenburg ist das bei A9, A11, A12, A13, A24 der Fall, dort wäre es Kannibalismus. 

        Teilweise aber auch in deutlicher Entfernung.

        Zudem war mein Argument auch nicht nur auf Brandenburg bezogen, sondern auch deutschlandweit fällt mir keine vergleichbare Linie ein.

        Buslinien auf Autobahnen überschreiten gerne mal Landkreis- oder Landesgrenzen, dem steht die Organisationsform des Regionalverkehrs in kleinteiligen Räumen entgegen.

        Also sogar noch ein weiteres Argument hiergegen.

        1. Hat jetzt aber rein gar nichts hiermit zu tun, dies könnte man unter jeden Vorschlag schreiben, der irgendein willkürliches Dorf über dutzende Kilometer nonstop mit einer Großstadt verbindet.

          So abwegig ist der Gedanke aber nicht, wenn es um die Erschließung von ländlichen Räumen geht. Ziesar ist nun nicht irgendein Dorf, sondern relativ mittig zwischen Berlin und Magdeburg in einem ÖPNV-Loch. Klar, es gibt einen Bus zum nächsten RE-Halt in Wusterwitz bzw. Brandenburg, aber damit schafft man im Bezug auf die Fahrzeit keine Konkurrenz zur Autobahn.

          Schönes, vielleicht auch vergleichbares Beispiel, ist die Autobahn zwischen Helsinki und Turku, da haben teilweise noch kleinere Orte wie Ziesar eine Haltestelle direkt an der Autobahnausfahrt und die Autobahn wird vom Linienverkehr befahren. In Schweden gibt es auch Beispiele und selbst Österreich plant jetzt etwas Vergleichbares.

          Ja, die aktuelle Situation bzgl. der Organisationsform ist da natürlich überhaupt nicht für solche Angebote gemacht, aber im SPNV schafft man ja auch länderübergreifende Ausschreibungen, warum soll das also auch nicht für ein Busangebot funktionieren.

  1. Die Anbundung von Ziesar an Sachsen-Anhalt ist an sich erstmal sinnvoll, aufgrund der Grenzlage, aber nicht auf diese Art und Weise. Man sollte wenn schon die 720 hinter Loburg nach Ziesar verlängern oder von Burg nach Ziesar fahren

    1. Ob Loburg – Ziesar für einen Plusbus nachfragestark genug ist? Nach Magdeburg wäre die Fahrzeit zu lang.

      Interessant wäre übrigens noch eine Verlängerung von 703 (Burg – Schopsdorf) nach Ziesar, wenn es Anschluss an 740 (Ziesar – Genthin) gäbe.

      1. Nach Magdeburg wäre die Fahrzeit zu lang

        Würde ich nicht unbedingt sagen. Schätzungsweise wären das 1:15, was für die Distanz noch im Rahmen wäre. Aber ich glaube nicht, dass sich die Verlängerung momentan unbedingt lohnt, maximal im Zweistundentakt.

        Interessant wäre übrigens noch eine Verlängerung von 703 (Burg – Schopsdorf) nach Ziesar, wenn es Anschluss an 740 (Ziesar – Genthin) gäbe.

        Da beide Linien nicht im Takt und die 740 auch größtenteils als Rufbus verkehren, würde das vermutlich schwierig werden.

        Ziesar braucht sowieso erstmal einen durchgehenden Stundentakt nach Brandenburg, dann kann man auch über Taktverkehr nach Burg oder Magdeburg reden.

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