Magdeburg – S2 (Reaktivierung Kanonenbahn/Altengrabower Bahn)

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Beschreibung des Vorschlags

Durch die Reaktivierung der Kanonenbahn und deren zweigleisigen Ausbau kann Magdeburg wieder zu einem S-Bahn-Netz kommen. Durch die neue Strecke, welche (1.) einen Tunnelabschnitt beinhalten muss, wird auch die MDCC-Aena bedient. Die S-Bahn dort könnte Fahrten der S1 nach Zielitz übernehmen und ab Biederitz abwechselnd nach Burg oder nach Altengrabow (durch Reaktivierung der Strecke) verkehren.

2. Variante ohne Tunnel wäre eine Kehrtwende in Buckau. Ist kostengünstiger, nimmt aber mehr Zeit in Anspruch.

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18 Kommentare zu “Magdeburg – S2 (Reaktivierung Kanonenbahn/Altengrabower Bahn)

  1. Ich find den Tunnel eindeutig too much, so viel ist an der Strecke nicht zu holen. An den bedeutendsten Stellen fährt schon die Straßenbahn, und weiter hinten kommen fast nur noch Kleingärten.

    Bis zum Stadion kann man die Strecke reaktivieren, am besten aber von Buckau aus: samstags sind in Sachsendorf ein paar E-Wagen aus dem Sandpendel frei, die kann man dafür nehmen. Sind genau die richtigen Transportgefäße für das selbstverladene Stückgut, was da anfällt.

     

    Der war jetzt bös‘, oder ? 😉

  2. Ein Tunnel ist hier wahrlich überdimensioniert, mit einer so schwer ins Gewicht fallenden Einzelinvestition sehe ich eigentlich keine Chance auf ein ausreichend gutes KNV. Eine Erschließung bringt der Tunnel ja auch nicht. Könnte man nicht einfach die Strecke nach Magdeburg-Buckau wieder aufbauen, und dort Kopf machen? In Hamburg gibts auch REs, die in Hamburg Hbf beginnen und in Hamburg-Harburg die Fahrtrichtung ändern, und in München gibt es, wenn ich mich nicht irre, S-Bahn-Linien, die am Ostbahnhof die Fahrtrichtung ändern, ich sehe keinen Grund, warum ähnliches in Magdeburg nicht gehen sollte. Klar ist das etwas langsamer, aber so viel jetzt auch nicht, und die großen Mengen wirds auch nicht betreffen, dafür viel günstiger.

          1. Ach, da hat sich auch was geändert. Okay, das habe ich übersehen.

            Wie stellst du dir eigentlich die Straßenbrücke in Biederitz vor? Sollen dort die Bahnhofsgleise abgesenkt werden? Um die Straße über die vorhandenen Gleise hinweg zu führen, fehlt dort nämlich der Platz für die erforderlichen Rampen.

            Auch ist die Hubbrücke nur eingleisig und steht unter Denkmalschutz. Wie stellst du dir dort einen zweigleisigen Ausbau unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes vor?

            1. Biederitz soll ausschließlich die Option einer Niveaugleichen Kreuzung ausschließen, da der Zunehmende Verkehr den Bahnübergang überlasten würde. Über das wie und wo kann ich leider nicht urteilen.

              Die Hubbrücke wird, wie in der SKIZZE sichtbar (siehe Skizze) gar nicht in die Trasse eingebunden. Es handelt sich um einen Ersatzneubau direkt daneben. Die Hubbrücke soll als Fuß- und Radweg erhalten bleiben!

              1. Warum kannst du darüber nicht urteilen? Es gibt Luftbilder im Internet, auf denen man erkennen kann, was dort an Platz verfügbar ist. Wo könnte die Rampe für eine Straßenbrücke sein? Findest du dafür Platz? Falls nicht, müsste die Eisenbahn abgesenkt werden, was weitaus aufwändiger sein dürfte. Es müsste doch möglich sein, sich da für eine Möglichkeit zu entscheiden.

                Okay, an der Hubbrücke willst du vorbei fahren. Ich dachte, das wäre nur ungenau gezeichnet. Ein entsprechender Hinweis in der Beschreibung fehlt nämlich. 😉

                Was der Vorschlag mit der Kanonenbahn zu tun hat, erschließt sich mir übrigens auch nicht. 😉

                1. Die Rampenmöglichkeiten in Biederitz schaue ich mir noch einmal an.

                  Soll ich etwa jede Brücke, die ich einplane, in die Beschreibung aufnehmen?!

                  Die Kanonenbahn führte einst dort lang, wenn ich mich nicht irre, hieß die Trasse so.

                  1. Nicht jede Brücke, nur dort, wo es Unklarheiten geben kann. Ich gebe zu, das ist keine eindeutige Antwort, aber besser geht es nicht. Missverständnisse sind ja auch nichts schlimmes, die können passieren, aber es macht das Leben einfacher, wenn man schon im Vorfeld versucht sie zu vermeiden.

                    Die Kanonenbahn führte von Berlin über Bad Belzig – Sandersleben – Hettstedt – Nordhausen – usw. (siehe Link im oberen Kommentar) Die von dir verwendete Trasse stammte ursprünglich von der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn und wurde 1873 durch die heutige Streckenführung ersetzt,

  3. Für die Strecke gibt es schlichtweg keinen Bedarf, es fährt schon der 51er (der ist nie voll und fährt höchstens alle 20 min) und viel los ist im Stadtpark und östlich der MDCC-Arena auch nicht. Und Höhe Heumarkt wird gerade der verlängerte Strombrückenzug genannt, auf deiner Trasse dort werden einmal Häuser stehen.
    P.S.: Die Strecke heißt im Magdeburger Sprachgebrauch wirklich Kanonenbahn (man siehe auch eine Straße in der Karte), ich weiß aber auch nicht wieso, genauso werden hier die ostelbischen Stadtteile Ostelbien genannt, als Ostelbien werden/wurden sonst nur deutsche Gebiete östlich der Elbe genannt. Machtebojerisch ist eben etwas seltsam ?.

    1. Das Argument mit dem „Nichts los“ mag zwar stimmen. Allerdings muss man sagen, dass sich die Stadt im Wachstum befindet. Und, dass entlang so einer Strecke die Stadt gut erweitert werden kann.
      Zudem befindet sich der 1. FC Magdeburg (noch) im Profifußball und hat an den Heimspielen großen Zulauf. Daher wäre eine Bahn-Anbindung hier nicht verkehrt.
      Von den Häusern auf der alten Bahnbrücke habe ich gelesen. Ich finde es Schwachsinn und werde da meine Streckenführung wohl oder übel abändern müssen, sobald das bestätigt ist.
      Eine Alternative wäre der Straßenbahnring durch den Stadtpark. Fakt ist, dass in Magdeburg eine Süd-Ost-Verbindung fehlt. Die Linie 5, welche beide Stadtbereiche bloß tangiert, soll nur im 20-Minuten-Takt verkehren, was ich für unzureichend halte. Dann lieber die 3 einstellen. Aber ich schweife ab…
      Das Projekt hätte Potenzial, sobald die Stadt die nötigen verkehrlichen Maßnahmen für ein Städtewachstum erkannt hat und sich zum Ausbau des Öffentlichen Verkehrs bekennt.

  4. Naja, Magdeburg wächst, aber eher Stadtfeld, die Neustadt und Sudenburg, alle bis auf Cracau und Brückfeld in Ostelbien werden an Einwohnern verlieren. Erzähl mal dem Stadtrat, dass du im Stadtpark noch mehr Bäume abholzen musst – allein deswegen ist dein Projekt nicht umsetzbar.
    Der Stadtrat hat vor einiger Zeit auch beschlossen, gar keine Strabstrecken in Ostelbien planen zu wollen, eine S-Bahn ist da noch unwahrscheinlicher. Die MDCC-Arena ist jedoch kein Grund, wir haben die Strab 15 und der Stau ist selbst bei FCM-Spielen immer noch nicht so schlimm wie in Berlin werktags.
    Abgesehen davon ist die Planung mit der Strab 3 und 5 wirklich unzureichend, das ändert sich bestimmt noch.

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