Beschreibung des Vorschlags
Die von Störungen geplagte S7 ist ein Ausnahmefall der S-Bahn München. Alle S-Bahnlinien verlaufen auf der Stammstrecke mindestens von Laim zum Ostbahnhof. Nur die S7 nicht. Alle S-Bahnlinien sind zumindest in der HVZ zu einem 20 Minutentakt auch auf den Außenästen verdichtet. Nur die S7 nicht. Ich schlage daher vor, die S7 wieder nur zum Hbf fahren zu lassen. Dies war ab 1972 schon mal der Fall. Die Haltestellen bleiben wie bisher. Es halten ja sowiso schon fast alle Regionalzüge zwischen Heimeranplatz und Solln überall. Dies geschieht jedoch in einem völlig unstrukturiertem Takt. Durch dieses Vorhaben könnte man auf der S7 West einen ganztägigen exakten 30 Minuten Takt schaffen. Zusätzlich mit den dann ebenfalls im überlappenden 30 Minuten-Takt verkehrenden Zügen der BOB und des Meridians, welche dann durchgehend an allen Stationen zwischen Solln und Heimeranplatz halten, verkehrt diese Linie. Dadurch entsteht ein exakter 15 Minuten-Takt zwischen Solln und München Hbf. Um die längere Beschleunigung der BOB aufgrund von Dieselzügen zu kompensieren, schlage ich vor, dort Talent 3 Züge fahren zu lassen oder diese Äste zu elektrifizieren. Durch diesen Wegfall der S7 kann die S7 von Kreuzstraße entweder von einem dann ganztägig verkehrenden 10-Minuten-Takt von Westästen befahren werden, oder zu einem 10 Minuten Takt die S1 nach Moosach ergänzen. Darüber hinaus würden 423er frei werden, welche dringend für andere Linien benötigt werden. Außerdem entsteht ein Ausgleich zwischen der Anzahl an Westästen und Ostästen, was eine gleichmäßige Taktverdichtung auf beiden Seiten der Stadt ermöglicht. Für die Fahrgäste Richtung Wolfratshausen ändert sich nicht viel. Nur, dass diese evtl. bei Reiseziel auf der Stammstrecke bahnsteigleich umsteigen müssen. In der Gegenleistung erhalten se aber komfortablere Züge, besseren Takt, Taktverdichtungen alle Halte Anschluss an Oberland und Rosenheim,… . Bei der Fahrzeit dürfte sich auch nicht viel ändern.

Du kannst auch der Einfachheit halber sagen: Die S7 wird zur RB und bis Hauptbahnhof verkürzt und dafür wird die S1 über Ostbahnhof zur Kreuzstraße verlängert. Allerdings werden dir die Leute südwestlich von München bestimmt sehr dankbar sein, dass sie nun nicht mehr in der Münchener Innenstadt aussteigen können. Also ich glaube es ist gut, wenn es da eine S-Bahn gibt. Aber was du gerne machen könntest, wäre es die S1 vom Ostbahnhof zur Kreuzstraße als S7-Ersatz zu führen und die S7 dafür als Express-S-Bahn zum Flughafen zu führen, wobei sie zwischen Ostabahnhof und Flughafen Besucherpark Non-Stop fährt.
Würde die S1 gar nicht im Osten verlängern. So war das zwar ab 1972 und ist für die 2. Stammstrecke (da dann nach Ebersberg) geplant. Jedoch ist die S1 eine sehr verpätungsanfällige und stark nachgefragte S-Bahnlinie in München. Der Ostast führt nur zu noch mehr Verspätungen (Eingleisigkeit, BÜ-Störungen, Bäume auf dem Gleis,…).
Stark nachgefragt sind alle Linien. Und haarig wird das ja nur zwischen Grafing Bf und Ebersberg, Grafing Bf – Berg am Laim ist eine durchgehend zweigleisige S-Bahn-Trasse.
Die S7 fährt im Isartal doch Takt 20? Da wäre ein Rückkehr in die 70er mit Wendezug-Vorlaufbetrieb und Takt 30 eine deutliche Verschlechterung. War ja eh nur vorrübergehend gedacht, da es anfangs noch nicht den Südstreckentunnel zur Stammstrecke gab und man vom Heimeranplatz nur in den Holzkirchner Flügel kam. Barrierefreiheit wäre entweder an der Donnersberger (Muss-96) oder dem Starnberger Bahnhof (Muss-76) nicht gegeben. Die Fahrzeit in die Innenstadt, egal ob man an der Donnersberger oder dem Hbf umsteigt verlängert sich.
Da ist eher die S7-Ost das Sorgenkind, wo auf 40 oder gar 60 ausgedünnt wird. Und die S7 bietet sich deswegen an, weil sie zwei Äste verbindet, die nicht in den Stamm 2 eingebunden werden können. Sonst müsste man einen weiteren West-Außenast verbraten, wie es ja auch mit der S2-West geschieht, die die S3-Ost nach Holzkirchen übernimmt.