Beschreibung des Vorschlags
Hallo zusammen! Hiermit würde ich einen Vorschlag einbringen, der München in der langfristigen Perspektive eine weitere kleine Linie ergänzen würde.
Die Linie an sich wäre in der heutigen Form so nicht zu gebrauchen, von daher gehe ich mit den Zeitpunkt der Realisierung solch einer Strecke erst dann aus, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind:
– Die U9 Strecke kommt.
– Die U2 wird über den Verbindungsgleis mit der U9 ab Hbf in einer eigenen Innenstadtröhre (Theresienstraße – Hauptbahnhof – Goetheplatz – Baldeplatz – Kolumbusplatz tief) geleitet.
Wenn es mal so weit ist, kam mir die Frage auf, was mit der Station Königsplatz passieren soll, deswegen würde ich eine solche kleine Pendellinie vorschlagen, damit weiterhin alle Stationen bedient werden können.
Da die Station Theresienstraße im Zuge des Ausbaus der U2 zu einer dreigleisigen Station ausgebaut wird, könnte man dann das heute nordwärtige Gleis als Wendegleis nutzen. Im Zuge des Ausbaus, wenn die U2 dann sowieso monatelang gesperrt werden müsste, könnte man eine Weiche einbauen, um direkt südlich von der Theresienstraße auf das Regelgleis wechseln kann. Ab dort folgt es der bereits heutigen bestehende Infrastruktur der Innenstadt entlang, ehe es am Kolumbusplatz wendet.
Das einzige Problem wäre, dass am Kolumbusplatz auf das östlichste Gleis gewendet werden muss, d.h. es muss im Fahrplan schon eingeplant werden, dass mögliche Fahrtrassen sich nicht gegenseitig im Konflikt zueinander sind.
Rundum wäre diese Linie eine nette Ergänzung und könnte sowohl in der Hauptverkehrszeit als auch in der Nebenverkehrszeit die U1 im Innenstadt-Korridor Hauptbahnhof bis Kolumbusplatz verstärken, da ich nicht davon ausgehe, dass diese Linie so stark ausgelastet sein würde, dass sie 5 Fahrten pro 10 min bräuchte. Des Weiteren sind solche Pendellinien, vor allem in der Stadt, nicht unüblich, siehe R-Linie in Madrid oder Waterloo & City in London.
Wie würde das dann betrieblich ablaufen?
Ich würde damit rechnen, dass die ganze Linie in einen 10 min Takt gefahren wird, der dann je nach Uhrzeit in der Innenstadt mit 2-3 Züge/10 min von der U1 ergänz wird. Theoretisch könnte man in der Hvz dann einen 5 min Takt auf der kurzen Linie einführen, der dann am Sendlinger Tor wenden müsste.

Die Voraussetzungen für Deinen Vorschlag werden nicht erfüllt werden.
Ja, die U9 ist geplant, mit einer Verbindungskurve, die am Bahnhof Theresienstraße in die Strecke der U2 einfädeln soll.
Es ist aber nicht geplant, dass die U2 dann komplett über die neue Strecke fahren soll. Erstmal soll über die Verbindungskurve eine U10 fahren, die die dringend notwendige Taktverdichtung im Abschnitt Hbf-Hohenzollernplatz bietet. Aktuell sind mehr Züge in diesem Abschnitt nicht möglich, weil der Tunnel der U2 ab Hbf voll ist.
Und ja, in der U9-Planung ist auch eine weitere Abzweigmöglichkeit südlich des Hauptbahnhofs enthalten. Das sind aber nur eine Option für die ferne Zukunft. Ob da mal ein Tunnel über Goetheplatz und Baldeplatz abzweigt – oder vielleicht in eine ganz andere Richtung – steht in den Sternen. Vor 2070 wird das wohl eh nichts. Pläne, die heutige Strecke Theresienstraße-Königsplatz-Hbf der U2 stillzulegen, gibt es nicht.
Ja da muss ich dir zustimmen.
Ich persönlich bin ein großer Fan davon, wenn Linien voneinander entflochten werden und unabhängig agieren können. Deswegen habe ich ja auch diese 2 Bedingungen vorausgesetzt, die dafür sorgen würden, dass die U3/U6 und U1/U2 in sehr langfristiger Perspektive ihre eigenen und unabhängigen Abschnitte haben. Erst dann würde solch eine Linie Sinn ergeben, aber wie Sie es angesprochen haben, wird noch sehr viel Wasser an der Isar fließen, ehe das passiert.
Ich meine aber mal gelesen zu haben, dass man es langfristig plant, die U2 auf genau die angesprochene Trassenführung verschwenken will und dann müsste man perspektivisch mal über den Königsplatz thematisieren. Die Station wird dann entweder aufgelassen oder mit meinen Szenario weiterhin bedient.