Beschreibung des Vorschlags
Inspiriert durch den Vorschlag von erfurterbahnfan habe ich einen eigenen Vorschlag erstellt, wie die Trassenlücke auf der Bahnstrecke zwischen Saalfeld und Hof geschlossen werden kann.
Ich halte es dabei nicht für förderlich, die Alttrasse durch die Höllentalbahn zu reaktivieren, aus mehreren Gründen:
- Durchschneidung eines Naturschutz- und Trinkwasserquellgebiets (Entlaubungsmittel)
- Bad Steben wird zumindest teilweise abgehängt; unwirtschaftliches Flügelungskonzept in Höllenthal wäre nötig
- Führung durch unbesiedeltes Gebiet
In meinem Vorschlag habe ich (basierend auf Google Earth) die Topographie berücksichtigt. Zwar ist besonders der Abschnitt zwischen Lichtenberg und Blankenstein steigungsreich, mit modernen Triebköpfen aber machbar. Das Ergebnis ist eine Neubaustrecke, die die lokalen Probleme sinnvoll berücksichtigt, bewusst Bad Steben mit einbindet und auch einen klaren touristischen Mehrwert hat. Die Maßnahmen sind im Detail in der Karte gelistet.
Zu den Passagierstationen:
- Bahnhof Blankenstein. Der Anfangspunkt der Strecke, das kurz weiter im Süden endende Stumpfgleis wird hier verlängert.
- Haltepunkt Lichtenberg (Franken)
- Bedarfshaltepunkt Frankenwaldsee
- Bahnhof (Bedarfs-Hp) Bad Steben-Seniorenwohnpark. Der eigentliche Zweck ist die Funktion als Betriebsbahnhof für das abzweigende Gleis zum Bahnhof Bad Steben. Durch die unmittelbare Nähe eines Seniorenparks habe ich mich aber zur Auslegung als Bedarfshaltepunkt entschieden, um den Senioren eine schnelle Reise z.B. in die Bad Stebener Innenstadt oder die Region (Saalfeld, Hof, Bad Lobenstein) zu ermöglichen. Nebenbei wird die Fläche dann für eine Erweiterung interessant.
- Bahnhof Bad Steben. Der westliche Endpunkt der Strecke. Die Regionalzüge sollen hier planmäßig kopfmachen.
Die östliche Kurve ist für den Güterverkehr vorgesehen und nicht zwingend notwendig.

Schöne Idee, ich hatte mich im Anschluss an den Vorschlag von erfurterbahnfan auch damit beschäftigt und mein Skizze sah ziemlich ähnlich aus wie dieser Vorschlag. Ich finde die Idee daher grundsätzlich auch gut und sie ist deutlich realistischer als der Tunnel. Ob das allerdings ausreicht um das dennoch recht aufwendige Projekt mal zu realisieren? Ich weiß nicht… Es müssten eben schon etliche Tonnen Erde bewegt werden um die Trasse in der anspruchsvollen Topographie unterzukriegen.
Ein paar Erdarbeiten werden bei einer überregionalen Bahnstrecke sicher das geringste Übel sein, das hast du bei so ziemlich jedem Infrastrukturprogramm, das nicht gerade mitten in der Magdeburger Börde oder so ist. Wenn es schon an ein paar Kilometern Bahntrasse in vertretbar anspruchsvollem Gebiet scheitern sollte, dann verliere ich so langsam den Glauben in das Land… die Viadukte und Tunnel bei Kreiensen hat man in den 1860er-Jahren geschafft, und das halte ich topographisch für aufwändiger.
Naja… Wie hoch schätzt du den Nutzen der Strecke denn ein? Ich denke selbst nach dem Lückenschluss werden es kaum mehr als zwei Regioshuttles im Stundentakt sein, die dort verkehren, plus den ein oder anderen Güterzug. Das könnte eine Reaktivierung rentabel machen, wo eben die Trasse komplett vorhanden ist, aber bei einem Neubau, wo offensichtlich einige größere Dämme, Einschnitte sowie Trassierungen in Hanglage notwendig sind, hab ich da eben meine Zweifel. Das kostet ja mindestens das drei- bis fünffache würde ich sagen. Daher wie gesagt: Sehr wünschenswert, aber umsetzbar wohl maximal mit sehr sehr viel (politischem) Willen und Unterstützung in der Region, wenn man da das NKV schöngerechnet bekommt.
Dein Vorschlag ist schon alleine deshalb völlig unrealistisch, weil du an mehreren Stellen durch Biotope, FFH-Gebiete, Landschaftsschutzgebiete, einem Naturschutzgebiet, einem Nationalen Naturmonument und einem Naturpark durchtrassierst. Dies macht auch die Umverlegung des Lohbachs unmöglich, wo du dazu noch genau dort in die dortigen Biotope sowie die Retentionsraum eingreifen würdest.
Du hast dir wie leider viele andere User auch überhaupt nicht angesehen, welche Schutzgebiete entlang deiner Trasse vorhanden sind – argumentierst aber selber damit, dass die Strecke durch das Höllental durch ein Naturschutz- und Trinkwasserquellengebiet durchgeht.
Und das Reha-Zentrum im Osten von Bad Steben kann man deutlich einfacher mit einem neuen Bushalt an den Ort und v.a. die Therme anbinden – ebenso die anderen genannten Orte (außer Saalfeld). Wozu hier also ein ganz neuer Bahnhalt, obwohl die besagte Alternative per Bus deutlich günstiger ist und zudem mehr direkte Fahrtmöglichkeiten bieten würde?
Zudem: Eine ganz neue Bahnstrecke direkt an einem Reha-Zentrum vorbei ist Illusion, denn die Leute dort suchen gezielt Ruhe und wollen nicht eine neue Lärmquelle gleich vor der Haustür haben.
Und ein Bahndamm mitten durch Blechschmidtenhammer, der diesen ohnhein nur aus ein paar Häusern bestehenden Weiler mittig zerteilen würde? Das hat mit Realismus nichts mehr zu tun.
Auch trassierst du genau über das Geotop des Friedrich-Wilhelm-Stollens drüber, wo nicht klar ist, wie dieser auf die Erschütterungen der Bahnstrecke auch während des Baus reagieren würde.
Und dass du den Schützen an der Seestraße auch noch ihren Schießplatz nimmst, merkst du auch nicht.
Und auch einen Damm nur wenige Meter an den Häusern in Dörflas vorbei klingt ebenso weniger realistisch.
Mein Fazit: Dein Vorschlag ist durch das Übersehen diverser Unvereinbarkeiten und bessere Alternativen so nicht realistisch und nicht baubar.
Ich wünschte mir, dass Kritiken etwas konstruktiver wären. In der Tat hat der Vorschlag zwar ein paar Schwächen, aber dermaßen schlimm ist es nun auch wieder nicht. Offenbar übersiehst du, dass das Naturschutzgebiet, in dem sich das Höllental befindet, kurz vor der dargestellten Trasse endet. Sollten dort weitere Naturschutzgebeite liegen, die bei OpenStreetMap nicht dargestellt werden, wäre ein Link zu einer entsprechenden Quelle hilfreich. Mit der Höhenentwicklung hast du dich anscheiennd genausowenig befasst, wie der Ersteller des Vorschlags, sonst hätte dir und ihm auffallen müssen, dass ein Bahndamm durch Dörflas wegen der hohen Lage dieses Ortes, gar nicht möglich wäre. Es müsste wohl eher auf einen Tunnel darunter hinauslaufen.
Auch der Bahndamm durch Blechschmidtenhammer ist gar nicht nötig, da dort einfach die alte Trasse wieder verwendet werden könnte. Auf Luftbildern sieht man sogar noch eine Zug am Bahnhof des Ortes. Südlich davon könnte die Trasse direkt neben dem Lohbach angelegt werden, wo kein einziges Haus im Weg wäre und zudem die Höhe zwischen Lohbach und der Thüringischen Muschwitz gemieden werden könnte.
Fazit: Die Strecke wäre mit ein paar kleinen Änderungen durchaus baubar. Ob man sie für sinnvoll hält, wäre eine andere Frage.
Ich wünschte mir, dass Kritiken etwas konstruktiver wären.
Ich zeige die Fehler hier sachlich und mich nachvollziehbaren Argumenten auf. Mich kannst du also garnicht meinen.
In der Tat hat der Vorschlag zwar ein paar Schwächen, aber dermaßen schlimm ist es nun auch wieder nicht.
Er hat nicht nur ein paare Schwächen sondern ist durch die Kombination der teils gravierenden Schwächen so einfach nicht umsetzbar. Das ist die Wahrheit, die man einfach anerkennen sollte.
Offenbar übersiehst du, dass das Naturschutzgebiet, in dem sich das Höllental befindet, kurz vor der dargestellten Trasse endet. Sollten dort weitere Naturschutzgebeite liegen, die bei OpenStreetMap nicht dargestellt werden, wäre ein Link zu einer entsprechenden Quelle hilfreich.
Ganz einfach den Thüringen-Viewer und den Bayernatlas nutzen und sich dort die entsprechenden Schutzgebiete einblenden lassen. Diese Viewer hat jedes Bundesland, was allgemein bekannt sein sollte und wo man sich wie gesagt zuerst mal informieren sollte, bevor man eine Strecke irgendwo plant. Kein großer Aufwand und man ist auf der sicheren Seite.
Mit der Höhenentwicklung hast du dich anscheiennd genausowenig befasst, wie der Ersteller des Vorschlags, sonst hätte dir und ihm auffallen müssen, dass ein Bahndamm durch Dörflas wegen der hohen Lage dieses Ortes, gar nicht möglich wäre. Es müsste wohl eher auf einen Tunnel darunter hinauslaufen.
Der Vorschlagsersteller hat hier aber einen Bahndamm vorgeschlagen und ich haber ihm die Konsequenzen seines Handelns aufgezeigt. Dein Versuch, die „Schuld“ nun auf mich umzulenken, geht hier also ins Leere.
Auch der Bahndamm durch Blechschmidtenhammer ist gar nicht nötig, da dort einfach die alte Trasse wieder verwendet werden könnte.
Erstens hat der Vorschlagsersteller diesen Bahndamm aber explizit so vorgeschlagen und zweitens richte diese Kritik bitte an ihn statt an mich.
Fazit: Die Strecke wäre mit ein paar kleinen Änderungen durchaus baubar. Ob man sie für sinnvoll hält, wäre eine andere Frage.
Nein, sie wäre dort „mit ein paar kleinen Änderungen“ definitiv nicht baubar, weil hier wie gesagt noch deutlich mehr Probleme bestehen, auf die du garnicht eingegangen bist. Ich weiß schon, was ich da schreibe und warum ich es aus gutem Grund tue.
Zu den Natuschutzgebieten kann ich nur folgendes sagen: In diesem Vorschlag wird das mir einzig bekannte Natuschutzgebiet Höllental nicht durchfahren. Die Trasse kommt diesem lediglich im Bereich Blechschmidtenhammer etwas nahe, aber durchquert dies nicht. Daher würde ich dich bitten, von dieser Unterstellung abzusehen. Der Vorschlag und auch meine Alternative dienen doch gerade dazu, das Höllental zu umfahren.
Also so wie ich das sehe, werden sensible Schutzgebiete lediglich im direkten Anschluss an die Bestandsstrecke berührt und dort auch nur auf sehr kurzen Abschnitten. In Blechschmidtenhammer liegen die Gleise auch nur auf alter Trasse.
Das Ziel dieses Vorschlags – eine Minimierung der naturschutzrechtlichen Eingriffe gegenüber einer Reaktivierung im Höllental – dürfte jedenfalls erreicht werden.
Allgemein gebe ich dir Recht, dass es bei neuen Strecken natürlich schon wünschenswert wäre, wenn der Ersteller sich im Vorfeld auch über die naturschutzrechtlichen seiner Trasse zumindest im Groben informiert und dies ggf. kurz in seine Beschreibung aufnimmt. Da dies aber momentan (noch) nicht Standard bei LiniePlus ist, wäre es schön, wenn du den Usern nicht andauernd ihre Verfehlungen vorwerfen würdest, sondern sie lieber freundlich darauf hinweist, dass sie sich momentan (offensichtlich) nicht damit befasst haben und wo sie dies nachholen können. Man könnte natürlich mal darüber diskutieren, ob man Verweise auf die Karten der Schutzgebiete neben den topographischen mit in die Mitmachhinweise aufnimmt.
Also so wie ich das sehe, werden sensible Schutzgebiete lediglich im direkten Anschluss an die Bestandsstrecke berührt und dort auch nur auf sehr kurzen Abschnitten.
Dann solltest du mit allem Respekt nochmal genau hinsehen (siehe meine Quellen). Denn so einfach ist es wie gesagt nicht.
In Blechschmidtenhammer liegen die Gleise auch nur auf alter Trasse.
Tja, nur dass die dort praktisch nicht mehr zu erkennen ist UND dort mittlerweile für den Touristenzug für die Einfahrt in den Friedrich-Willhelm-Stollen genutzt wird. Wo soll der dann bitte fahren und v.a. halten?
Zudem plant der Vorschlagsersteller seine Trasse hier ja überhaupt NICHT auf der ehem. Trasse und möchte dafür auch noch zwei Gebäude abreißen. Somit ist dein Argument dahingehend ohnehin hinfällig.
Das Ziel dieses Vorschlags – eine Minimierung der naturschutzrechtlichen Eingriffe gegenüber einer Reaktivierung im Höllental – dürfte jedenfalls erreicht werden.
Trotzdem ist die Strecke so wie gesagt aber auch nicht baubar, weil es einfach zu viele Unvereinbarkeiten gibt.
Allgemein gebe ich dir Recht, dass es bei neuen Strecken natürlich schon wünschenswert wäre, wenn der Ersteller sich im Vorfeld auch über die naturschutzrechtlichen seiner Trasse zumindest im Groben informiert und dies ggf. kurz in seine Beschreibung aufnimmt. Da dies aber momentan (noch) nicht Standard bei LiniePlus ist, wäre es schön, wenn du den Usern nicht andauernd ihre Verfehlungen vorwerfen würdest, sondern sie lieber freundlich darauf hinweist, dass sie sich momentan (offensichtlich) nicht damit befasst haben und wo sie dies nachholen können.
Ich habe normal drauf hingewiesen. Leider verstehen es die meisten User hier aber nach wie vor nicht, dass man nicht einfach so eine Strecke einzeichnen kann ohne sich auch nur ein Yota mit den dort bestehenden Schutzgebieten zu gefassen. Solange dies nicht wenigstens ansatzweise gemacht wird (Es verlangt hier niemand ein Experten-Wissen!), muss man ganz offen dem Großteil der hier vorgeschlagenen Strecken attestieren, dass sie unrealistisch und nicht baubar sind.
Und wo ist eigentlich das Problem, wenn ich darauf hinweise, dass es hier an Details fehlt? Du verlangst doch auch bei z.B. meinen Vorschlägen immer noch diese und jede Details, weil du es noch genauer willst (siehe den Hamburg-Vorschlag). Warum soll also nun genau das Gegenteil gemacht werden bzw. warum willst du auf der einen Seite mehr Details aber bei diesem wichtigen Thema soll man einfach wegsehen? Sorry, das ist weder realistisch noch gleichwertig. Denn dann bräuchten wir hier auch nicht mehr auf Dinge wie korrekte Steigungen, korrekte Tunnel-/Brückenpositionen, korrekte Gleisradien, etc. zu achten. Entweder soll eine Qualität gelten, die einen Vorschlag grundsätzlich realistisch umsetzbar machen oder eben nicht.
Ich kann ja verstehen, dass manche hier gerne diesen Lückenschluss wieder haben möchten. Aber wenn in dem Gebiet mittlerweile einfach alle möglichen Schutzgebiete ausgewiesen wurden und man da mit genug Nutzen für die Kosten einfach nicht mehr durchkommt, dann muss man dies endlich mal akzeptieren statt immer wieder neu drüber zu diskutieren. Es geht realistisch nicht.
@Jabra aber deine verlinkten Karten zeigen doch, dass die hier vorgeschlagene Trasse das Naturschutzgebiet nicht kreuzt. Die Trasse kommt diesem lediglich im Bereich Blechschmidtenhammer etwas nahe, aber durchquert dies nicht. Daher würde ich dich bitten, von dieser Unterstellung abzusehen. Der Vorschlag und auch meine Alternative dienen doch gerade dazu, das Höllental zu umfahren.
Ich habe nun auch bei deinen Quellen nachgesehen, und da ist genau das gleiche Naturschutzgebiet, wie bei OpenStreetMap eingezeichnet, das von der Trasse gar nicht berührt wird. Warum behauptest du, da wären noch weitere eingezeichnet, wenn das nicht stimmt?
Ich mag es übrigens gar nicht, wenn Leute fleißig austeilen, aber selbst überempfindlich auf Kritik reagieren. Es war nicht meine Absicht, dir irgendeine Schuld zuzuteilen, aber du solltest auch einsehen, dass auch andere freundlich behandelt werden wollen. Es kommt eben immer auch auf den Ton an.
Ich habe nun auch bei deinen Quellen nachgesehen, und da ist genau das gleiche Naturschutzgebiet, wie bei OpenStreetMap eingezeichnet, das von der Trasse gar nicht berührt wird. Warum behauptest du, da wären noch weitere eingezeichnet, wenn das nicht stimmt?
Du behauptest also, dass ich hier bewusst lüge? So und nicht anders kommt deine Aussage bei mir an.
Aber gut, dann gehe ich nochmal ins Detail:
– Nordöstlich von Blechschmiedenhammer geht die Trasse bis zur Straße Am Acker in Blankenstein durch ein Landschaftsschutzgebiet durch, dass im Thüringen Viewer eingezeichnet ist.
– Nordöstlich von Blechschmiedenhammer geht die Trasse durch ein Nationales Naturmonument durch, dass im Thüringen Viewer eingezeichnet ist.
– Nördlich bzw. nordöstlich von Lichtenberg geht die Trasse durch ein Landschaftsschutzgebiet durch, dass im Bayernatlas eingezeichnet ist.
– Südlich, südöstlich bzw. östlich von Lichtenberg geht die Trasse durch mehrere Biotope durch, die im Bayernatlas eingezeichnet sind.
– Östlich von Bad Steben, nördlich der bestehenden Bahnstrecke, geht die Trasse durch ein Biotop durch, dass im Bayernatlas eingezeichnet ist.
So, jetzt weißt du es genau und kannst nochmal genau nachsehen. Tu das, bevor du mir hier Lüge unterstellst!
Ich mag es übrigens gar nicht, wenn Leute fleißig austeilen, aber selbst überempfindlich auf Kritik reagieren. Es war nicht meine Absicht, dir irgendeine Schuld zuzuteilen, aber du solltest auch einsehen, dass auch andere freundlich behandelt werden wollen. Es kommt eben immer auch auf den Ton an.
Ich habe es am Anfang in sachlichem, freundlichen Ton geschrieben. Nur du und andere User wollen mir ja nicht glauben und bezichtigen mich ergo deshalb der Falschaussage. Damit hat man mich persönlich angegriffen und damit ist es klar, dass der Ton dann entsprechend härter wird, denn ich muss mich dagegen eben wehren. Actio gleich Reactio! Was kann ich dafür, wenn ihr die Quellen nicht entsprechend korrekt lest und deshalb mir eine bewusste Falschaussage oder gar Lüge unterstellt?
Du kennst dich ja ziemlich genau mit der Gegend aus. Was ist also dein Lösungsvorschlag? Dann kann man die Diskussion nämlich ggf. ganz beerdigen. Ich halte mich aus der weiteren Diskussion darüber heraus, weil mir die Ortskenntnisse fehlen – diese hast du im Gegensatz zu mir.
Warum soll ich hier einen Lösungsvorschlag machen, wenn du es nicht schaffts, eine realistisch machbare Strecke hier einzuzeichen? Du kannst dich gerne hier aus der Diskussion raus halten – nur dann kommt es so an, als ob du nicht kritikfähig wärst. Willst du so wirken?
Es sollte nicht in deinem Interesse sein, wie ich wirke. Im Übrigen scheint es dir etwas an Respekt anderen Menschen gegenüber zu mangeln, und es wirkt charakterlich unsicher, andere so erziehen zu wollen.
Ich sage dir aber trotzdem warum: a) fehlen mir schlicht die Ortskenntnisse und ich bin an einem fachlich einwandfreien Ergebnis interessiert, wofür andere Leute besser involviert sind, und b) fehlt mir die Zeit.
Weißt du eigentlich was man unter „konstruktiver Kritik“ versteht? Es soll bei Linie Plus nicht darum gehen andere fertig zu machen, sondern darum die besten Lösungen zu finden. Daher sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man ungereimtheiten findet, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Natürlich kann es auch sein, dass eine Strecke einfach nichtmachbar ist, das scheint hier aber nicht der Fall zu sein. Von daher wäre es tatsächlich deine Aufgabe, wenn du schon Kritik übst, mitzuhelfen eine Lösung zu finden, oder stichhaltig zu begründen, warum es keine Lösung geben kann. Nur Kritik zu üben, um Vorschläge anderer schlecht zu machen, ist nicht Sinn von Linie Plus.
Wieso sollte sich eigentlich der Ersteller des Vorschlags aus der Diskussion heraushalten? Das wäre nun wirklich unsinnig. Es ist ja Browmlaws Vorschlag, den er selbstverständlich verteidigt. Ich habe auch den Eindruck, dass jemand ganz anderes nicht kritikfähig wäre. 😉
Weißt du eigentlich was man unter „konstruktiver Kritik“ versteht?
Ich ja, deshalb zeige ich ja in meiner Kritik sachlich und mit Quellen auf, weshalb der Vorschlag hier unrealistisch ist, eben weil er zu viele Ungereimtheiten enthält. Wenn das Gegenüber mit dieser sachlichen Kritik nicht umgehen kann, ist das nicht mein Problem. Hier wieder Action gleich Reactio.
Es soll bei Linie Plus nicht darum gehen andere fertig zu machen, sondern darum die besten Lösungen zu finden.
Und wieso gehst du mich dann hier so an? Es ging hier von meiner Seite stets nur und nur um die sachliche Kritik. Wenn andere meinen mich dafür persönlich angreifen zu müssen, nur weil ich diese Kritik äußere, dann bezieht sich dein Satz also eher auf diese.
Daher sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man ungereimtheiten findet, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Das hätte ich ja auch gerne getan. Nur wenn Brownlaw derart reagiert und verlangt, dass ich seine sämtlichen Fehler ausbügeln soll, dann hat das mit „gemeinsam“ nichts zu tun.
Natürlich kann es auch sein, dass eine Strecke einfach nichtmachbar ist, das scheint hier aber nicht der Fall zu sein.
Den harten Fakten nach ist es aber so. Das hat man einfach zu akzeptieren statt den persönlich anzugehen, der sagte, dass es auf Grund der vielen Ungereimtheiten und Schutzgebiete einfach nicht möglich ist.
Von daher wäre es tatsächlich deine Aufgabe, wenn du schon Kritik übst, mitzuhelfen eine Lösung zu finden, oder stichhaltig zu begründen, warum es keine Lösung geben kann. Nur Kritik zu üben, um Vorschläge anderer schlecht zu machen, ist nicht Sinn von Linie Plus.
Wie gesagt: Brownlaw hat mit seiner Aussage verlangt, dass ich all seine Fehler korrigieren soll und ging auf meine Punkte ja noch nichtmal korrekt ein anstatt meine Kritikpunkte aufzugreifen und eine gemeinsame Lösung zu versuchen. DAS ist hier das große Problem und deshalb meine entsprechende Reaktion. Actio gleich Reactio.
Wieso sollte sich eigentlich der Ersteller des Vorschlags aus der Diskussion heraushalten?
Hat er doch selbst so geschrieben, also dass er sich aus der Diskussion hier raushalten wolle. Doch wie will man eine gemeimsame Lösung finden, wenn Brownlaw schon sofort schreibt, dass er garnicht diskutieren will?
Das wäre nun wirklich unsinnig.
In der Tat, denn dadurch signalisiert Brownlaw, dass er an einer gemeinsamen Lösung nicht interessiert ist und ich all seine Fehler korrigieren soll, ohne dass er korrekt drauf eingeht.
Es ist ja Browmlaws Vorschlag, den er selbstverständlich verteidigt.
Will er doch garnicht, eben weril er geschrieben hat, dass er sich aus der Diskussion raushalten wird und ich all seine Fehler korrigieren soll. Das ist keinerlei Basis für das Finden einer Lösung.
Allein schon wegen der verlorenen Höhenmeter und dem eigentlich Grund, nämlich schwerem Güterverkehr wir dieser Vorschlag allenfalls das Kopfschütteln der Fachwelt einbringen.
Immer vor dem Hintergrund daß eine gewidmete Bahnstrecke vorhanden ist, die nur wieder aufgebaut werden muß.
Die DB muß nur zum Jagen getragen werden.
Und man sollte sich nicht der Illusion hingeben, daß es hier keine Widerstände gibt. Es sind wesentlich mehr Häuser betroffen, wo vorher nie eine Bahn war und Bad Steben kriegt den Lärm und die Abgase der Dieselloks ab. Wobei sie es eigentlich verdient hätten durch ihre obstruktive Haltung
Hallo, erstmal freut es mich sehr, dass du dir ebenfalls Gedanken über einen Lückenschluss der Höllentalbahn Gedanken gemacht hast. Ich finde ebenfalls, dass es nach mehr als 30 Jahren Deutscher Einheit mal Zeit ist, diese Lücke zu beseitigen. 🙂
Was mir an dem Vorschlag gefällt ist, dass du Bad Steben und Lichtenberg mit anbindest. Das war bei meiner Version ja leider nicht möglich. Allerdings sind das beides nur Städte mit 1000 bis 1.900 Einwohnern.
Ich sehe auch ein paar Schwachstellen, die ich im Folgenden mal aufzählen werde:
-Bei dieser Strecke steht insbesondere der güterverkehrliche Nutzen im Vordergrund. Die ZPR Blankenstein könnte mindestens 100 LKWs pro Tag durch 3 Güterzugpaare in Richtung Tschechien ersetzen. Auch das Sägewerk in Ebersdorf-Friesau wird noch mit regelmäßigen Güterzügen beliefert.
Problem dabei: Deine Trasse hat teilweise Steilstreckenähnliche Steigungen. Besonders hoch wären diese zwischen Lichtenberg und Blechschmidtenhammer (bis zu 60 Promille) und zwischen Dörflas und dem Frankenwaldsee (bis zu 48 Promille). Das heißt, dass die Güterzüge wahrscheinlich wenn überhaupt nur mit 2 Loks die Steigung überwinden können. Und ohne großen Güterverkehr wäre die Strecke definitiv nicht wirtschaftlich.
-Eine Verbindungskurve in den bestehenden Bahnhof Bad Steben sehe ich nicht als notwendig an, wenn du sowieso schon einen Haltepunkt am Seniorenpark planst. Das kostet nur unnötig Zeit.
Die Stadt hat laut Wikipedia auch nur 1890 Einwohner, weshalb eine Direktverbindung nach Saalfeld zwar schön ist, aber aus meiner Sicht wäre ein Umstieg in Marxgrün auch noch akzeptabel.
-Die Strecke wäre mit 8,8km etwas länger als durch das Höllental
Alles in allem sehe ich insbesondere bei der Steigung Probleme für den Güterverkehr. Im Personenverkehr wäre die Strecke wahrscheinlich zwar nutzbar, jedoch reicht dieser nicht aus, um die Strecke einigermaßen wirtschaftlich zu betreiben.
Ich möchte aber auch nochmal betonen, dass meine Tunnelvariante eben auch einen großen Nachteil hat – nämlich die hohen Kosten und den CO2 Ausstoß beim Bau, was sicherlich nicht sehr vorteilhaft ist und deshalb ist es auf jeden Fall sinnvoll, nach weiteren Alternativen zu suchen.
Oder aber man hofft auf ein positives Ergebnis der Umeltverträglichkeitsprüfung (UVP) die laut der OTZ schon vorliegt und in Kürze veröffentlicht wird. Man muss es ja auch so sehen – Artenschutz ist das eine, aber wenn wir den Klimawandel mit seinen vollen Auswirkungen zu spüren bekommen, werden diese Arten auch alle sterben. Also ich bin der Meinung, dass Klimaschutzprojekte wie die Bahn, deutlich mehr Priorität vor Artenschutz (und Anwohnerschutz) haben.
Korrektur des ersten Satzes: Hallo, erstmal freut es mich sehr, dass du dir ebenfalls Gedanken über einen Lückenschluss der Höllentalbahn gemacht hast.
Man schaue sich einfach mal die Höhenlinien an, etwa auf Bayernatlas
So liegt der Hp Marxgrün bei 493 Metern und der höchste Punkt bei Dörflas knapp 100 Meter Höher bei knapp 600 Metern. Und dann gehts wieder abwärts bis auf 430 Meter bei Blechschmidtenhammer. Allein dies disqualifiziert diese Variante, auch vor dem Hintergrund mit schwerem Güterverkehr, der der eigentliche Grund für die Reaktivierung ist.
Danke dir – das kommt ja noch mit dazu, also dass hier garnicht auf die Höhenlinien bzw. Steigungen geachtet wurde.
Und lauter, scheppernder Güterverkehr genau am Reha-Zentrum in Bad Steben vorbei? Ich glaube, da werden die entschieden was dagegen haben…