2 Kommentare zu “London: Acton Tram, B-Strecke

  1. Eine gute Idee, dieses Wirrwarr aus überfüllten Bahnlinien mit einer oberirdischen Straßenbahn zu lösen. Ich bin allgemein verwundert, wieso in den Weltmetropolen wie London und Paris solche Projekte nicht oder nur langsam verwirklicht werden. Zumindest in letzterer Stadt wird überhaupt gebaut, wenn auch mit unkompartiblen Einzellinien. Dabei sind beide Städte prädestiniert für Straßenbahn durch hohe Besiedlungsdichte und außerhalb der Zentren eher weitmaschigen Bahnlinien.

    Auf dem letzten Abschnitt nach Greenford wäre vielleicht auch eine Verlängerung der Central- oder District Line möglich, die aber zunächst kostenintensiv bis West Ealing verlängert werden müssten, um die Greenford Branch Line zu übernehmen. Dann käme man umstiegsfrei in die Innenstadt. Allerdings wäre die Straßenbahn bereits eine praktische Alternative zum Status Quo, welche zumindest einen Umstieg in die Underground am Ealing Broadway ermöglicht.

    1. Danke.

      In London gibt es ja auch schon mit dem Croydon Tramlink eine Straßenbahn, die aber weit von der Innenstadt entfernt liegt. Auch ich denke, dass Metropolen wie Paris oder London sekundäre Verkehrsströme wunderbar mit Straßenbahnen erschließen können, wenn man denn wollte (Autofahrerlobby + „Wir sind Weltstadt, wir bauen U-Bahn“). Berlin und insbesondere Wien zeigen aber, dass sich Voll-Ubahnen und Trams wunderbar ergänzen können, auch in Städten jenseits der Zwei-Millionen-Marke. Und das Riesenmoloch Los Angeles hat den U-Bahn-Bau sogar fast vollständig eingestellt, und baut dafür wie wild ein Stadtbahnnetz.

      Die District Line von der Ealing Broadway nach Greenford zu führen, ist auch eine interessante Idee (Central macht keinen Sinn, in Greenford ist ja der andere Central-Westast). Aber das wäre ziemlich teuer. Der viergleisige Kopfbahnhof der Underground in Ealing Broadway müsste aufwendig umgebaut werden, und ich glaube nicht, dass zwischen West Ealing und Ealing Broadway neben die Fernbahn noch zwei oberirdische Gleise der Underground passen, man müsste also in den Keller.

       

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