Ein Kommentar zu “[AT] Linienverbesserungen an der Franz-Josefs-Bahn

  1. Ich bin ein ziemlicher Fan von Linienverbesserungen, die es meiner Meinung nach viel zu selten gibt. Eine bisschen detaillierte Ausarbeitung wäre jedoch wünschenswert, da sind ein paar arge Knicke drin.

    Ansonsten ist eine Linienverbesserung halt vor allem sinnvoll, wenn sie eine durchgehend höhere Geschwindigkeit ermöglicht. Die Kurven bei Göpfritz oder Schwarzenau machen jedoch nicht so den Eindruck, dass es sich lohnt die Trasse so weiträumig zu verschwenken. Was hältst du von einer Führung parallel zur recht geraden B2? Müsste halt nur der Bahnhof Schwarzenau verlegt werden. Und auch östlich von Göpfritz müsste man wohl ein bisschen was machen, denn auch wenn die Strecke dort recht grade ist, sind dort laut laut openrailwaymap nur 100-110 km/h möglich, was den restlichen Ausbau infragestellt.

    Westlich von Sigmundsherberg würde ich noch bis hinter Kainreith auf der Bestandstrasse bleiben, die sieht recht grade aus. Östlich von Sigmundsherberg dagegen komplett neu trassieren mit 70-90 zieht man da den Schnitt recht weit runter, Klein-Meiseldorf wird eh nicht mehr angefahren.

    Den östlichsten Abschnitt würde ich schon östlich von Limberg beginnen lassen – also wenn schon denn schon. Limberg kriegt dann einen Gemeinschaftsbahnhof mit Niederschleinz.

    Fragt sich nur noch für wen das ganze. Für nen stündlichen REX ist das wohl ein bisschen zu viel Aufwand, auch wenn er dann durchgebunden wird. Vielleicht könnte man auch zwei verschiedene Produkte anbieten, z.B. nen stündlichen Regionalzug, der überall hält (man kann dann evt. sogar noch ein paar Bestandsstreckenabschnitte beibehalten) und nen zweistündlichen beschleunigten REX, der dann mit Mehrsystemzügen nach Budweis durchgebunden wird.

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