Leipzig: Vollausbau Innenstadtring

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Beschreibung des Vorschlags

Aktuelle Lage

Der Innenstadtring ist aus meiner Sicht zu stark belastet. Alle Wege aus Leipzig münden hier. Ich bin der Meinung, dass auch um Taktverdichtungen zu ermöglichen, die Kapazität des Rings dringend ausgebaut werden muss, denn es ist eigentlich in ganz Deutschland gängige Praktik dass pro doppelgleis nicht mehr als 4 Linien im T10, oder maximal 5 verkehren. Deswegen ist mein Ziel dass je Doppelgleis keine 6 Linien im Regelbetrieb verkehren. Die Zahlen geben an auf welchem Gleis welche Linien verkehren.

Ausbau

Tröndlinring

Die Haltestellen Hauptbahnhof und Goerdelerring sind zurecht viergleisig ausgebaut, wünschenswert wäre wenn der Abschnitt dazwischen auch viergleisig ausgebaut. An der Kreuzung Goerdelerring plane ich für den Baustellenfall Ersatzhaltestellen, denn ist maßlos unnötig dass bei Umleitungen Linien über die Kreuzung Goerdelerring führen, aber nicht an der wichtigen Haltestelle halten.

Roßplatz/Martin-Luther-Ring

Die Gleisverbindungen Augustusplatz sind für eine richtige Flexibilität unabdingbar. Zusätzlich dazu sollte der Abschnitt bis Leuschnerplatz viergleisig ausgebaut werden, da in meinem neuen Konzept hier insgesamt 7, und am Leuschnerplatz 10 Linien führen werden, wo zwei Gleise natürlich zu wenig sind. Die Haltestelle Thomaskirche sollte endlich barrierefrei ausgebaut werden.

Gleisschleifen

I. Hauptbahnhof/Westseite

II. Wilhelm-Leuschner-Platz 

Eine einfache Ertüchtigung für mehr möglichen Betrieb reicht aus. 

III. Coppiplatz 

Diese Schleife hängt eigentlich nicht mit dem Ausbau der Innenstadt zusammen, aber Gleisdreiecke sind betrieblich einfach nicht toll, weswegen ich für ein Ersatz am Coppiplatz einstehe, die Nähe an irgendeiner Bebauung ist nicht relevant, da Sie vorwiegend als Umleitungsschleife genutzt wird.

Betrieb

Linie 4

Stötteritz – Reudnitz – Johannisplatz – Augustusplatz – Wilhelm-Leuschner-Platz – Westplatz – Waldplatz – Georg-Schumann-Straße – Coppiplatz – Gohlis

Linie 6 neu

Sommerfeld – Heiterblick – Torgauer Platz – Johannisplatz – Augustusplatz – Wilhelm-Leuschner-Platz – Westplatz – Waldplatz – Georg-Schumann-Straße – Coppiplatz (- Gohlis)

– T20, Gohlis nur HVZ, Linie 3 verkehrt im T10 nach Taucha sowie zur HVZ im T5/5/10

Linie 10

Wahren – Möckern – Georg-Schumann-Straße – Wilhelm-Liebknecht-Platz – Hbf/Westseite – Goerdelerring – Wilhelm-Leuschner-Platz – Connewitzer Kreuz – Triftweg – Lößnig

sonstiges

Wer Interesse an meinen Umleitungsplänen bei Baustellen hat, kann in den Kommentaren einfach fragen

Metadaten zu diesem Vorschlag

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2 Kommentare zu “Leipzig: Vollausbau Innenstadtring

  1. Die Süd-Ost-Kurve am Augustusplatz wäre dringend notwendig und würde entsprechende Flexibilität in das Liniennetz bringen. Möglicherweise wäre es in dem Zusammenhang auch noch sinnvoll, die H Wilhelm-Leuschner-Platz auf mindestens 3 Gleise (ein zusätzliches in Richtung West, in Richtung Ost gibt es den Verteiler am Roßplatz) auszubauen. Alle anderen baulichen Änderungen stellen m.E. aus nachfolgenden Gründen keine Verbesserungen dar:

    B1) An der H Goerdelerring siehst du aus Ri. Ranstädter Steinweg eine Aufteilung auf die Steige A/B und C/D vor. Nach der H gibt es eine Verbindung auf das innere Gleispaar. Außer der flexiblen Bedienung der Haltestellensteige bringt dies garnichts außer Kosten für 2 Weichen zuviel. Auf die westliche Verzweigung würde ich verzichten. Außerdem führst du die Gleise von der Hauptfeuerwache jetzt auf Steig A/B (statt C/D wie aktuell), so dass du die gesamte Gleisgeometrie der Kreuzung ändern musst.

    B2) Wenn du schon auf wesentlichen Streckenbereichen einen 4-gleisigen Ausbau vorsiehst, warum dann nicht am wirklichen (und derzeit einzigesten) Nadelöhr im Leipziger Streckennetz? Warum kein 4-gleisiger Ausbau von der H Hauptbahnhof in Richtung Wintergartenstr./Georgiring? Genau dort gibt es derzeit Fahrstraßenkonflikte, die du in deinen Plänen beibehälst.

    B3) Die Kurve vom Augustusplatz (Mitte) in Ri. Wilhelm-Leuschner-Platz gab es mal als Baukurve während des Umbaus des Georgirings. Ansonsten relativ wenig sinnvoll, sie spielt selbst auch in deiner Linienkonzeption keine Rolle.

    B4) Auch mit einer Linie mehr als bisher wäre ein 4-gleisiger Ausbau zwischen Augustusplatz und Roßplatz zu viel des guten. Ein Verteiler vor dem Roßplatz und ggfs. am Augustusplatz würden ausreichen, damit sparst du dir auch den Gleiswechsel zwischen den Gleispaaren. Dieser verursacht nur unnötige Fahrstraßenkonflikte und macht dein mehr an Kapazität der 4-gleisigen Strecke wieder zunichte. Die wuchtige Gleiskreuzung am Augustusplatz kann man dann auch einsparen.

     

    Insgesamt: Wenn man die für diesen Vorschlag erforderlichen baulichen Kosten für die Südsehne aufwendet (+ die Süd-Ost-Kurve am Augustusplatz) wäre dem Leipziger Straßenbahnnetz wesentlich mehr geholfen.

    B5) In der Schleife Windmühlenstraße schlägst du ein 3. Gleis vor. Warum? Dort gibt es keine durchfahrenden oder planmäßig endenden Linien, weder real noch in deiner Linienkonzeption. Eher würde ich ein Gleis in Gegenrichtung sehen, dann hätte man eine kleine Umfahrung des Leuschnerplatzes (wäre zum Lichtfest bei Sperrung des kompletten Rings sinnvoll gewesen).

    B6) Der 4-gleisige Ausbau zwischen Wilhelm-Leuschner- Platz und Neues Rathaus ist völlig überdimensioniert, hier ist der aktuelle Gleisplan ausreichend.

    B7) Dürfen es an der Schleife Kurt-Schumacher-Str. noch ein paar Weichen und Gleiswechsel mehr sein? Kosten ja nix, und wenn dort keine Linie planmäßig endet macht es ja auch nichts, wenn diese überdimensionierte Gleisanlage wenig genutzt wird.

    Auch deine geänderten oder neuen Linien enthalten folgende diskussionswürdige Punkte:

    L1) Ja, der westliche Ring (H Thomaskirche) ist linienmäßig etwas unterdimensioniert. Die Linie 16 dort entlang zu führen und nicht über den Hauptbahnhofsvorplatz, macht aber keinen Sinn. Grund dafür ist der Messeverkehr, man würde die Messebesucher dann an der weniger ansehnlichen Westseite abladen. Da hilft es ggfs. auch nicht, die 16E am Hauptbahnhofsvorplatz halten zu lassen. Die neue Führung der 14 seit diesem Wochenende hat auch den für die auswärtigen Messebesucher angenehmen Nebeneffekt, dass alles Richtung Messe vom gleichen Bahnsteig abfährt. Für die H Thomaskirche bräuchte es eine andere Linie (nein, nicht die Linie 10 und keine Linie als Abzweig aus dem Ranstädter Steinweg)

    L2) Ob eine Tangentialverbindung wie deine vorgeschlagene Linie 5 von den Fahrgastströmen her sinnvoll ist, glaube ich eher nicht. Abgesehen davon sind 2 Endstellen an unterschiedlichen Linienwegen aber eher ungünstig. Mit der Schleife Coppiplatz würde die Bahn auch genau am Beginn der Bebauung von Gohlis-Mitte enden, das Gleisdreieck Viertelsweg liegt wenigstens noch ziemlich zentral. Objektiv gäbe es auch keine Grund, die Linie nur in der HVZ am Möckernschen Markt enden zu lassen.

    L3) Den Zusatzbedarf in der Georg-Schwarz-Str. übernimmt jetzt der Bus 74, da braucht es keine Linie 6. Da wird sich absehbar auch nichts ändern. Zwischen Reudnitz und Torgauer Platz und weiterführend klingt ein Linienbetrieb interessant, dann aber bitte bis zu einem Aufkommensschwerpunkt (Sommerfeld oder Paunsdorf, Strbf.) verlängern.

    1. B1) An der H Goerdelerring siehst du aus Ri. Ranstädter Steinweg eine Aufteilung auf die Steige A/B und C/D vor. Nach der H gibt es eine Verbindung auf das innere Gleispaar. Außer der flexiblen Bedienung der Haltestellensteige bringt dies garnichts außer Kosten für 2 Weichen zuviel. Auf die westliche Verzweigung würde ich verzichten. Außerdem führst du die Gleise von der Hauptfeuerwache jetzt auf Steig A/B (statt C/D wie aktuell), so dass du die gesamte Gleisgeometrie der Kreuzung ändern musst.

      Das habe ich korrigiert, Danke.

      L2) Ob eine Tangentialverbindung wie deine vorgeschlagene Linie 5 von den Fahrgastströmen her sinnvoll ist, glaube ich eher nicht. Abgesehen davon sind 2 Endstellen an unterschiedlichen Linienwegen aber eher ungünstig. Mit der Schleife Coppiplatz würde die Bahn auch genau am Beginn der Bebauung von Gohlis-Mitte enden, das Gleisdreieck Viertelsweg liegt wenigstens noch ziemlich zentral. Objektiv gäbe es auch keine Grund, die Linie nur in der HVZ am Möckernschen Markt enden zu lassen.

      Mein Konzept sieht nun die Verstärkung der Linie 4 bis Coppiplatz vor, sowie die Vereinheitlichung der Linie 3 Richtung Taucha, und Verdichtung zur HVZ im T5/5/10.

      Ansonsten sage ich klar dass weniger als ein T2 Linien je Doppelgleis viel zu viel sind, und sich dichtere Fahrtfolgen auch nur in Leipzig deswegen finden. Das ist deutschlandweite Praktik. Deswegen gibt es ab 6 Linien ein Doppelgleis, und ein T3 ist eine sättigende Taktzeit für ein Doppelgleis, Punkt.

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