Beschreibung des Vorschlags
Linie 14 eines möglichen, stark erweiterten Straßenbahnnetzes für Leipzig und die umliegenden Kommunen mit einem Zeithorizont ab 2035, zu welchem die Stadt samt direkt benachbartem Umland über 800.000 Einwohner zählen könnte.
Die 14 wird von der jetzigen Ringbahn wieder zu einer Durchmesserlinie umgestaltet. Sie führt neu vom Lindenauer Hafen, Demmeringstraße über Plagwitz und das Zentrum nach Reudnitz und Meusdorf, statt den alten Verlauf nach Eutritzsch wieder aufzunehmen. Dafür wird die Strecke gemeinsam mit der 6 durch die Saarländer Straße zur Wendestelle in der Plautstraße geleitet. Optional ist auch eine Verlängerung nach Leutzsch oder Burghausen möglich. In Plagwitz behält sie ihren aktuellen Verlauf durch die Karl-Heine-Straße und biegt am Westplatz in Richtung Süden zum Neuen Rathaus ab, um über den W.-Leuschner-Platz den Ring südlich zu befahren fährt gemeinsam mit der 1 über den Goerdellerring zum Hauptbahnhof. Durch die Wintergartenstraße geht es am Friedrich-List-Platz südlich über die Kohlgartenstraße und die Riebeckstraße zur Alten Messe, ab wo die Linie der Prager Straße bis zur Endstelle in Meusdorf folgt.
Diese Linienführung erlaubt die durchgehende, direkte Verbindung von Plagwitz und Reudnitz mit der angestrebten Kneipenmeile in der Gottschedstraße ebenso wie die straßenbahnseitige Anbindung von Reudnitz an die Alte Messe als zentralem Arbeits- und Versorgungszentrum von Reudnitz-Thonberg.
Übergänge zur S-Bahn befinden sich in Plagwitz, am Hauptbahnhof und am Völkerschlachtdenkmal über die Haltestellen Alte Messe und Naunhofer Straße.
Wie gehabt ist ein Grundtakt von 10 Minuten anzustreben, der sich durch Überlagerungen verdichtet.

Wieso nicht noch Straßenbahnlinien nach Naunhof, Eilenburg, Halle (Saale) oder Doberlug-Kirchhain?
Weil es nur um den direkten Einzugsbereich der Stadt Leipzig geht, inkl. der 4 angrenzenden Städte, die strukturell praktisch komplett mit Leipzig verwachsen sind, aber nur über eine dürftige Anbindung verfügen. Gerade mit Blick auf die aktuellen Neuansiedlungen und das Wachstum dieser Stadtregion dient das ganze auch der Vermeidung eines stärkeren KfZ-Pendelverkehrs.