Beschreibung des Vorschlags
Linie 13 eines möglichen, stark erweiterten Straßenbahnnetzes für Leipzig und die umliegenden Kommunen mit einem Zeithorizont ab 2035, zu welchem die Stadt samt direkt benachbartem Umland über 800.000 Einwohner zählen könnte.
Bei der 13 handelt es sich um einen alten Namen mit neuer Führung, der im Südwesten die 1 & 3, im Osten die 3 & 7 unterstützt und zugleich abschnittsweise alte Strecken wieder in den Regelbetrieb nimmt. Das südliche Ende befindet sich in Knauthain-West in der Thomas-Müntzer-Siedlung, deren Erweiterung bis an die Rehbacher Straße momentan in Planung ist. Am Kreisverkehr geht es nach Norden zum Bahnhof Knauthain-Knautkleeberg. An der Rehbacher Straße trifft sie sich mit der von Hartmannsdorf kommenden 3 und bildet mit dieser entlang der Dieskaustraße ein Linienpaar. Wie bei der 3 bereits beschrieben wurde, ist im Zuge der Querung der Bahnlinie Zeitz-Plagwitz eine Neuordnung des Straßenraums samt Brückenbauwerk über die Strecke Plagwitz-Zeitz notwendig. Im Verlauf der Huttenstraße erfolgt ein Treffen mit der 22 Markranstädt-Markkleeberg, beide E-Linien teilen sich die Endstelle Großzschocher. Auf Höhe der Arthur-Nagel-Straße wird die Waldbahn gekreuzt, auf welcher ein S-Bahnhalt Kleinzschocher möglich ist.
Entgegen der aktuellsten Planung der LVB, welche den Eratz der Schleife in der Kötschauer Straße durch eine Kehranlage auf der Seite der der Radrennbahn vorsieht, bleibt die Situation wie im Bestand erhalten und wird ertüchtigt. Am Adler, der zum dezentralen Umsteigepunkt ausgebaut wird, biegt sie auf die Route der 2 und folgt dieser bis zum Leuschner-Platz. Auf dem Ring geht es weiter bis zur Wintergartenstraße und dort rechts weg zum Friedrich-List-Platz. Hier erfolgt ein Schwenk in die Kohlgartenstraße nach Reudnitz, um schließlich ab dem Torgauer Platz, welcher ebenso zum dezentralen Umsteigepunkt erweitert wird, wieder gemeinsam mit der 3 nach Nordosten zu führen. In Heiterblick nimmt sie dann den Verlauf der alten 3E bis nach Sommerfeld, wo sich die reguläre Endstelle befindet. Da hier noch andere Linien enden, ist eine Erweiterung vorzunehmen, welche die Kapazität der Schleife steigert.
In Knautkleeberg, Kleinzschocher, am Leuschner-Platz und in Heiterblick sind Übergänge zur S-Bahn möglich.
Den Grundtakt bildet eine Abfolge von 10 Minuten, der sich mit den anderen Linien überlagert.
