Beschreibung des Vorschlags
Linie 12 eines möglichen, stark erweiterten Straßenbahnnetzes für Leipzig und die umliegenden Kommunen mit einem Zeithorizont ab 2035, zu welchem die Stadt samt direkt benachbartem Umland über 800.000 Einwohner zählen könnte.
Die 12 bleibt der Hauptzubringer zum Zoo, erhält dort aber Unterstützung von der 10 und wird im Norden bis nach Wiederitzsch verlängert. In Gohlis-Nord biegt sie dafür auf die Max-Liebermann-Straße und schwenkt dann direkt auf die Route der 16, welcher sie bis Wiederitzsch-Mitte folgt. Damit ist bei Messen oder großen Kongressen eine Verstärkerlinie ebenso möglich wie eine 12E bis Eutritzsch, Krankenhaus. Von dort geht es zur Wiederitzscher Landstraße, wo die Linie in die Podelwitzer Straße abbiegt, um die nördlichen Neubaugebiete zu erschließen. Die neue Endstelle befindet sich schließlich nördlich des Wiederitzscher Friedhofes, die aktuelle Bushaltestelle wird dafür ein Stück nach Norden verlegt.
Im Süden verläuft die Route bis zum Johannisplatz wie gewohnt, jedoch endet die 12 nicht mehr regulär in der Wendeschleife am Grassimuseum. Stattdessen folgt sie dauerhaft der 12E in Richtung Probstheida, wo sie südlich abzweigt und die Parkstadt Dösen effektiv an den ÖPNV anbindet. Nach der Durchfahrung des Gewerbeparks Wachau endet sie gemeinsam mit der 11 in Auenhain, wodurch sowohl das Wassersportzentrum als auch der nördliche Bereich des Störmthaler Sees mit eingebunden sind.
Da diese Route das S-Bahnnetz nur selten kreuzt, sind Übergänge nur in Gohlis, am Hauptbahnhof und am Völkerschlachtdenkmal, über Alte Messe oder Naunhofer Straße, möglich. Sollte eine Ring-S-Bahn eingerichtet werden, würde noch ein Zugangspunkt in Wiederitzsch eingefügt werden, wofür die Haltestelle Dachauer Straße wenige Meter nach Norden verlagert wird. Ebenso wäre es bei einer Errichtung des Haltepunkts Wiederitzsch-Nord möglich, die Straßenbahn bis dorthin zu ziehen.
Der Grundtakt ist wie üblich auf 10 Minuten ausgelegt, in den Tagesrandlagen kann der südliche Ast als 12E auch statt nach Auenhain nach Meusdorf führen.

Ich würde die Linie noch zu einem P+R-Parkplatz (neu) an der südlich von Meusdorf gelegenen T-Kreuzung führen. Von dort aus könnte dann auf Dauer auch Liebertwolkwitz angebunden werden.
Nach Liebertwolkwitz wird es in dem anvisierten Netz eine Strecke geben, die dann von der 15 bedient werden soll. Neue P+R-Plätze sind aber immer sinnvoll, das wäre auch an anderen Stellen eine gute Option. An der von dir genannten Position ist das allerdings eine Platzfrage, da dort ein rege genutzter Sportplatz eines Kreisligavereins liegt, den ich nur ungern für einen Parkplatz opfern würde.