Beschreibung des Vorschlags
Linie 10 eines möglichen, stark erweiterten Straßenbahnnetzes für Leipzig und die umliegenden Kommunen mit einem Zeithorizont ab 2035, zu welchem die Stadt samt direkt benachbartem Umland über 800.000 Einwohner zählen könnte.
Die 10 wird auf ihrem Nordast fast durchgehend auf eine andere Route verlegt und ab Wahren bis zum S-Bahnhof Radefeld/GVZ verlängert. Dadurch erschließt sie Lindenthal und Breitenfeld direkt und unterstützt so die 4, welche Lindenthal nordöstlich streift. Auch erhält so das GVZ zwei Schienendirektanbindungen, per S-Bahn schnell ins Zentrum und über die 10 in die nordwestlichen Stadtteile, wodurch sich der PKW-gebundene Pendelverkehr dorthin stark reduzieren lässt. Die Haltestelle Rathaus Wahren wird zu einem dezentralen Umsteigepunkt erweitert und entsprechend ausgestattet.
Auf Höhe der Georg-Schumann/Lindenthaler Straße verlässt sie ihre alte Route und biegt stattdessen nach Süden ab auf die Stammstrecke der 4 und wird über die Umleitungsstrecke in Richtung Zoo geführt. Auf diese Weise wird Gohlis-Süd besser angebunden und das barocke Gohliser Schlösschen erhält einen Zugang zum ÖPNV. Der Abschnitt zwischen den Haltestellen Menckestraße und Gohliser Schlösschen bleibt dabei aus Platzgründen eingleisig, was aber im Regelbetrieb wegen der Kürze dieses Stücks kein Problem darstellen sollte. Im Bereich der Haltestelle Fritz-Seger-Straße wird eine Brücke eingeordnet, um die überwölbte Nördliche Rietzschke hier wieder öffnen zu können. Ab dort folgt sie der 12 bis zum Goerdellerring und fährt so den Zoo an, wodurch dieser regulär durch eine zweite Linie bedient wird. Der südliche Ast ab dem Hauptbahnhof entspricht dann dem alten Verlauf durch Connewitz bis nach Lößnig.
Zugänge zur S-Bahn wird es am GVZ, in Wahren, Möckern, an Hauptbahnhof und Wilhelm-Leuschner-Platz sowie in Marienbrunn geben.
Als Grundtakt ist der 10’er geplant, in den Tagesrandlagen aufgelockert wie im übrigen Netz.
