Beschreibung des Vorschlags
Der Leipziger Stadtteil Engelsdorf hat über 9000 Einwohner und ganz in der Nähe von Engelsdorf endet eine Straßenbahnstrecke. Es dürfte kein großer Aufwand sein, diese nach Engelsdorf zu verlängern. Boharri hat so eine Verlängerung bereits vorgeschlagen, jedoch bleibt diese mir viel zu nah bei der Eisenbahnstrecke und tangiert nur den Norden statt den Stadtteil wirklich zu erschließen.
Deswegen möchte ich hier meinen eigenen Vorschlag vorstellen, Engelsdorf zu erschließen. Zunächst einmal möchte ich Sommerfeld etwas besser durch eine weitere Haltestelle am Arnoldplatz erschließen. Anschließend wird die Eisenbahn gekreuzt und Engelsdorf erreicht. Da sich die größte Bebauung im Edelsteinviertel befindet, sollte die Bahn natürlich da durch fahren und im Süden ihre Wendeschleife bekommen.
An der Haltestelle S-Bahnhof Sommerfeld bekommt die Straßenbahn eine Umsteigemöglichkeit zur S4, wozu der bisherige S-Bahnhof Engelsdorf aufgegeben und zur Straßenbahnlinie 4 hin verlegt wird.

Ich würde den S-Bahnhof nicht verlegen. Er liegt ideal, weil näher an der dichteren Bebauung (südlich), und an der Mall (nördlich). Das bringt nur zusätzliche Umsteiger. Die Straßenbahnverlängerung sollte, sofern möglich und notwendig, über die Hans-Weigel-Str. geführt werden.
Gut finde ich, das die Trasse mittig durch Engelsdorf verläuft. Ein Alternativvorschlag von mir würde Engelsdorf zwar nur tangential schneiden, könnte aber kombiniert mit einer Bus-Quartierslinie (ähnlich wie die Buslinie 72) den Rest von Engelsdorf flexibel erschließen. So würde die Bahn eine direkte Verbindung von Paunsdorf über Mölkau nach Reudnitz beibehalten, die Busse (Linie 72/73) aus den dicht besiedelten Gebieten heraus halten (Thema: Luftemissionen).
Engelsdorf ist viel zu eng um die Trasse so zu legen. Zudem finde ich die Verlegung des S-Bahnhof auch kritisch. Lieber die Tram wieder so aufbauen wie es sie früher gab und den östlichen Teil von Engelsdorf weiterhin mit der 72 anbinden.