Leipzig: S-Bahn nach Riesa

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Beschreibung des Vorschlags

Seit Jahren hat kein Zug mehr in Bornitz und Dornreichenbach gehalten. Der RE50 lässt die Halte aus, um schneller von Dresden nach Leipzig zu kommen. Seitdem sind die Orte vom Schienenverkehr abgehängt. Die S3 der S-Bahn Mitteldeutschland endet in Wurzen. Einzelne Züge in der SVZ fahren zwar weiter bis Oschatz, halten aber ebenfalls nicht in Dornreichenbach. Aktuell hält der RE50 noch in Dahlen und Kühren, aber auch diese Halte stehen zur Disposition. Zwecks Beschleunigung wird darüber nachgedacht die Halte in Niederau, Glaubitz, Nünchritz, Dahlen und Kühren zu streichen.

Sollte dies geschehen wäre eine Verlängerung der S3 meiner Meinung nach zwingend notwendig.

Die S-Bahn würde dann in Kühren, Dornreichenbach, Dahlen, Großböhla/Calbitz, Oschatz, Bornitz, Merzdorf und Riesa halten. Die Halte in Merzdorf und Großböhla/Calbitz müssten neu errichtet werden. In Riesa würde die S-Bahn dann am ungenutzten Bahnsteig 4/5 enden.

Die S-Bahnen würden zunächst nur stündlich bis Riesa fahren. Die restlichen Bahnen enden weiterhin in Wurzen.

 

Ich weiß, das wäre eher eine Regionalbahn, aber Leipzig hat jetzt eben diese Pseudo-S-Bahn, da kann man nix machen.

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10 Kommentare zu “Leipzig: S-Bahn nach Riesa

  1. Bei dem hohen Verkehr den diese Strecke hat mit IC, EC, RE und diversen Güterverkehr könnte man dieses erst umsetzen wenn die Strecke dort durchgehend dreigleisig werden würde, da diese S-Bahn die anderen Verkehre aufhalten würde.

      1. Wie bitte? Das ist die Hauptstrecke Leipzig Dresden. Mit Leipziger S-Bahn bis Wurzen. Dresdener S-Bahn bis Riesa. RE50 Saxonia Express Leipzig Dresden. diverse Intercity und Eurocity sowie ICE fahren da lang. Da ist kein Platz mehr.

          1. Welche unterschiedlich schnell fahren und unterschiedlich oft halten. Damit passt dort kein Milchkannenhalter wie eine S-Bahn rein. Diese S-Bahn würde dann unterwegs vom RE einerseits und einem Fernzug an einem anderen Halt überholt werden. Somit wird die Gesamt Fahrtzeit unattraktiv werden. Daher mein Ergänzungsvorschlag mit einem 3. Gleis auf der gesamten Strecke damit zum Teil fliegend überholt werden kann. Güterverkehr ist dort auch stark vertreten.

            1. Die S-Bahn würde 39 bis 40 Minuten zwischen Borsdorf und Riesa fahren, der Regionalexpress knapp 27 bis 28 Minuten. Damit beträgt die Fahrzeitdifferenz lediglich 12 Minuten. Eine Überholung ist also nicht erforderlich. Auch zum Fernverkehr beträgt die Fahrzeitdifferenz nur 16 bis 17 Minuten. Güterverkehr gibt es zwischen Riesa und Leipzig kaum. Lediglich ein bis maximal zwei Züge pro Stunde. Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen S-Bahnen und Güterverkehr ist zudem nur minimal. Außerdem gibt es Überholmöglichkeiten in Wurzen, Oschatz und Dornreichenbach für den Fall, dass dies doch erforderlich werden sollte.

              1. Deine zeitdifferenzen sehe ich so nicht. Du verkennst das eine S-Bahn an jedem Bahnsteig hält während ein RE nur die größeren Orte mitnimmt und der Fetnverkehr höchstens in Riesa hält. Ausserdem brauchst du Möglichkeiten wo der verspätete Fernzug den Planmäßigen RE und die planmäßige S-Bahn überholen kann ohne das es zu anderennHerspätubgen kommt. In Hessen gibt es 3 Gleis strecken wo IC den RE fliegend überholt anschließend der RE auf das mittlere Gleis wechselt um selber einen RB fliegend zu überholen.

                1. Die Fahrzeitdifferenzen sind ein Fakt. Wenn du diesen nicht glauben willst, ist das nicht mein Problem.

                  Und Überholungen im Verspätungsfall sind zwischen Borsdorf und Riesa in Wurzen, Oschatz und Dornreichenbach möglich. Zudem sind Versätungen auch nicht so problematisch, wie du es darstellen möchtest. Je nachdem, wie man den Fahrplan eintaktet, sind Verspätungen von 30 bis 40 Minuten möglich ohne dass Überholungen notwendig werden.

                  Zum Vergleich: die linke Rheinstrecke ist auch nur zweigleisig und dort fahren teilweise 4 Personenzüge pro Stunde und noch mehrere Güterzüge pro Stunde. Ähnlich siehts auf der rechten Rheinstrecke aus. Dort kommt man teilweise auf 5 bis 6 Güterzüge pro Stunde.

                  Jetzt erläutere doch bitte, warum die hier, bei einer so geringen Streckenauslastung, die Notwendigkeit für ein drittes Gleis siehst.

                  1. Von den beiden Rheinstrecken im Mittelrheintal brauchst du mir nix erzählen. Ich wohnte 27 Jahre im Taunus und kenne daher die beiden Strecken inkl. der Verspätungsanfälligkeit. Genau diese möchte ich nicht auf der Leipzig Dresden Schiene haben. Daher die 3-gleisigkeit. So wie zwischen Hanau und Fulda.

        1. Aktuell fährt der RE50 stündlich, sowie ICE 50 und IC 55 beide im 2h Takt bilden einen stündlichen Fernverkehrstakt.
          Da ist sicher noch platz für eine S-Bahn im Stundentakt.

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