Leipzig: Gemeinsame Straßenbahn- und S-Bahn-Halte

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Beschreibung des Vorschlags

Des Öfteren fällt mir in Leipzig auf, dass sich die beiden Hauptverkehrsmittel Straßenbahn und S-Bahn zwar Nahe kommen, ohne das man es jedoch auf den Linienplänen vielleicht merkt, da die S-Bahn und die Straßenbahnen zwei unterschiedlich heißende Haltestellen an ihren Kreuzungspunkten bedienen. Das kann man natürlich nicht einfach so dulden.

Deswegen möchte ich gerne vorschlagen, an den S-Bahnhöfen Völkerschlachtsdenkmal und Liebenau eine zusätzliche Straßenbahnhaltestelle zu bauen, bzw. die Haltestelle Naunhofer Straße in S-Bahnhof Völkerschlachtsdenkmal umzubenennen. In Heiterblick oder Knauthain soll ebenfalls durch Umbenennung der Straßenbahnhaltestelle auf die Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn hingewiesen werden.

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5 Kommentare zu “Leipzig: Gemeinsame Straßenbahn- und S-Bahn-Halte

  1. lindenau: die haltestelle henriettenstraße befindet sich am ende der rampe zum s-bahnhaltepunkt und ist wie die haltestelle bushof lindenau auf der anderen seite fußläufig und barrierefrei in 3min erreichbar. an der haltestelle henriettenstraße werden übrigens die abfahrten der stadtschnellbahn mit angezeigt.

    völkerschlachtdenkmal: der name ist völlig fehl am platze und sollte ebenso wie mdr umbenannt werden, da die tram erst 2 stationen weiter am völkerschlachtdenkmal hält. alte messe und leipzig süd fände ich hier adäquat. aber auf der brücke einen halt einrichten heißt auch, dass jeweils an den enden der brücke ‚alte messe‘ und auch ’naunhofer straße‘ fraglich werden. für viele tramfahrer kommt das ärgernis hinzu, dass ihr 4-haltestellen-ticket wieder weniger strecke gültig ist – und da hat es bei münzgasse und auch härtelstraße (ist noch gar nicht eingezeichnet) große proteste gegeben.

    viel interessanter finde ich einen halt an der diezmannstraße

    1. Zu Völkerschlachtsdenkmal: Bei uns im Ruhrgebiet gibt es in Essen einen Bahnhof namens Zollverein Nord, der die Zeche Zollverein erschließt. Er ist zwar die einzige Bahnstation in der Nähe vom Weltkulturerbe Zollverein, trägt jedoch den Zusatz Nord, damit die Straßenbahnhaltestelle Zollverein Nordbahnhof heißen kann und so nicht mit der direkt an der Zeche Zollverein liegenden Straßenbahnhaltestelle „Zollverein“ verwechselt wird. Es gab auch mal eine Straßenbahnhaltestelle „Zollverein Süd“, die man aber wieder in „Kapitelwiese“ umbenannt hat. Fußläufig liegt die Zeche Zollverein übrigens ähnlich weit vom Bahnhof Zollverein Nord entfernt wie das Völkerschlachtsdenkmal vom gleichnamigen S-Bahnhof, sodass man den S-Bahnhof Völkerschlachtsdenkmal und die Straßenbahnhaltestelle Naunhofer Straße auch beide gut in „S-Bahnhof Völkerschlachtsdenkmal Nord“ umbenennen könnte. Durch den Zusatz Nord wird klar, dass es sich um einen S-Bahnhof nördlich des Völkerschlachtsdenkmals handelt, sodass man ruhig mit der Straßenbahn noch eine Station weiterfahren sollte, um das Denkmal zu erreichen.

      Zu Diezmannstraße habe ich eben nachgesehen, dass das quasi Plagwitz-Süd wäre und an der Berührung zwischen den Straßenbahnlinien 1 und 2 mit der S-Bahn zur Miltitzer Allee läge. Dort fahren Straßenbahn und S-Bahnen beide nach Grünau und für S-Bahn-Halte sind die S-Bahn-Stationen da schon fußläufig erreichbar. Wobei es schon eine gute Idee sein könnte, um den Süden von Plagwitz besser mit der S-Bahn Richtung Zentrum zu verknüpfen, da die Linien 1 und 2 ja nicht den Bahnhof Plagwitz erreichen. Allerdings könnte sich so etwas auch mit meiner vorgeschlagenen tangentialen Straßenbahnlinie für den Leipziger Süden lösen lassen.

      Mir ging es bei meinem Vorschlag hier nun einmal primär darum, auf die Umsteigebeziehungen zwischen Straßenbahn und S-Bahn besser hinzuweisen, sodass man im Prinzip mit einem Blick auf den Straßenbahnnetzplan weißt, wo man stets in die S-Bahn umsteigen kann.

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