Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Verlängerung der Regiotram in Wolfhagen bis zur Wilhelm-Fichner-Schule
Verlängerung der Regiotram in Wolfhagen bis zur Wilhelm-Fichner-Schule
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Wenn man die Strecke schon in die Stadt hienin führen will, wäre wohl eine Trasse in die Altstadt sinnvoller, als irgend eine Schule anzuschließen. Gehen da so viele Schüler aus Kassel zur Schule?
Die Planung einer Strecke zur Wilhelm-Fichner-Schule ist soweit ich weiß offizielle Planung.
Die Schule hat wahrscheinlich keinen einzigen Schüler aus Kassel, die Strecke würde aber von den Bahnhöfen zwischen Kassel und Wolfhagen eine umsteigefreie Verbindung bieten. Außerdem würde die Linie den Bahnhof als Ausgangspunkt des Bus- und Regionalverkehrs eine Verbindung zur Schule bieten und somit wahrscheinlich die Hauptlast des Wolfhagener Verkehrsaufkommens abgreifen.
Na gut, wenn das eine offizielle Planung ist, hätte man die aber auch erwähnen und verlinken können. 😉
Wenn aber die Hauptlast des Verkehrs im Schülerverkehr liegt, braucht man keine Straßenbahn. Die wird erst sinnvoll, wenn auch andere Fahrgäste den ÖPNV nutzen. Zumindest sollte deren Nutzung das Ziel sein.
Man kann die Strecke ja anstelle der Schule an der Moltkestraße oder Gartthausstraße enden lassen – ich weiß nicht, ob man durch die eigentliche Innenstadt die Tram durchbekommen würde.
Von der Kurfürstenstraße wären es vielleicht 300m zum Schulzentrum, das werden die Schüler überleben.
Das Hauptproblem an Orten wie Wolfhagen für schienengebundene Verkehrsmittel besteht darin, dass es generell keine ausreichende Nachfrage gibt, bzw. eine zu individualisierte. Von einer Direktverbindung in Richtung Schule würden entsprechend fast ausschließlich Fahrgäste profitieren, die entlang der Strecke nach Kassel in Bahnhofsnähe wohnen. Die Bewohner der gesamten umliegenden Dörfer ohne Bahnanschluss würden hingegen als Nutzer ausscheiden und ggf. sogar durch Einsparungen im Busnetz von Nachteilen betroffen sein.
Eine Verlängerung in die Innenstadt bringt in sofern wenig, als dass eben diese nicht so bedeutend ist und entsprechend zu wenig Nachfrage generiert. Zudem sind die Straßen auch nur bedingt Straßenbahn geeignet, von hohen Fahrgeschwindigkeiten ganz zu schweigen.
Der Hauptgrund für die Überlegungen besteht in den 30 Minuten Wendezeit in Wolfshagen, diese könnte man für die Verlängerung zur Schule nutzen. Es geht bei Verkehrsprojekten eben nicht nur um die Kosten der Infrastruktur, sondern auch um den Fahrzeugmehrbedarf sowie die Effizienz des Personaleinsatz.
Die Infrastrukturkosten dürfte ich in meinem Vorschlag noch einmal reduziert haben. Ich halte es schon für wichtig, die Innenstadt Wolfhagens und die umliegenden Wohngebiete zu erreichen. Eine Straßenbahn wäre da allerdings die teuerste Alternative. Ein zentraler Bahnhof wäre da viel besser und würde die Nachfrage stärker bündeln. In einer Stadt wie Wolfhagen mit 13.000 Einwohnern als auch touristisch interessantes Mittelzentrum würde sich das durchaus lohnen. Der bisherige Bahnhof ist eher unattraktiv von der Lage.