Beschreibung des Vorschlags
Dies ist ein Vorschlag für eine kreuzungsfreie Ausfädelung der als Hannoveraner Güterumgehungsbahn fungierenden Strecke Lehrte–Nordstemmen aus der Hannoverschen Südbahn. Damit soll das Verspätungspotential der hochbelasteten Hannoverschen Südbahn gesenkt werden.
Mit einer Elektrifizierung der Strecke Elze–Hameln und einer kreuzungsfreien Ausfädelung in Elze kann diese Relation außerdem als Verbindung von Celle über Hildesheim nach Altenbeken, aber auch von den Niederlanden über Osnabrück, Löhne, Hameln, Hildesheim und Braunschweig nach Magdeburg und weiter nach Berlin, Polen oder Leipzig/Halle dienen.
Die Umsetzung erweist sich als schwierig, aber machbar. Um nicht zu steile Rampen bauen zu müssen, trennt sich das unterquerende Gleis (Relation Lehrte–Kassel) früh von der zu unterquerenden Strecke. Am Stellwerk kann der Höhenunterschied problemlos mit einer Stützmauer aufgehalten werden. Das Gleis läuft dann in einem Einschnitt auf dem Gelände des Rangierbahnhofs. In diesem Einschnitt befindet sich dann auch ein komplett neuer Bahnsteig, welcher ohne Treppe an die Fußgängerunterführung angeschlossen werden kann. Dann wird die Südbahn unterquert und das Gleis steigt wieder auf das normale Niveau. Dazu muss das ebenerdige Gleis nach Süden verlegt werden.
