17 Kommentare zu “Konzept VDE8

  1. Ich würde es genau andersrum machen. Bei den Sprintern geht es um jede Minute, da ist Leipzig für durchfahrende Linien der Relation Erfurt-Berlin leider Gottes der falsche Bahnhof für. Daher: über Leipzig nur normale ICEs und die Sprinter ausschließlich über Halle! Also sehr ähnlich wie es DB heute schon betreibt (allerdings mit dichteren Takten als aktuell). Das ganze ergänzt durch ICs die natürlich für beiden Städte (und teilweise auch den Flughafen) in Frage kommen.
    Eine sinnvolle Einbindung Leipzigs ins Sprinternetz lässt sich nur bei zusätzlichen genau dort endenen Linien (zB Hamburg-Berlin-Leipzig und München-Leipzig) darstellen und als Zwischenstop auf dem Weg nach Dresden (Köln-Frankfurt-Dresden-(Prag), München-Dresden). Mal unbenommen der Frage ob sich diese Züge auch anständig vollbekommen lassen.

      1. Könntest Du das bitte in Verbindung mit dem D’Takt erklären? Ich weiss dass dieser vielleicht nicht in allen Fällen als Referenz herhalten kann, jedoch wird auch hier meines Wissens die Linie FV 7 (ICE Sprinter von München rauf) und auch die Sprinter von Frankfurt rauf über Halle geführt. Dadurch dass dies auch heute so ist, ist davon auszugehen dass dies so bleiben wird.

        1. #1 erfurt ist im deutschlandtakt so dicht, dass kein regio mehr auf die durchgangsgleise passt. das landesamt thüringen wird da nicht still halten
          #2 leipzig hat eine deutlich höhere fahrgastfrequenz als erfurt und halle zusammen, davon abgesehen, dass in erfurt viele leipziger in der 2. stunde umsteigen müssen
          #3 bitterfeld-berlin kann keine zusätzlichen fernzüge mehr aufnehmen, wenn der nahverkehr weiterhin zuverlässig im takt fahren soll: wann wird hier ausgebaut?
          #4 der deutschlandtakt verspricht anbindungen in der fläche, aber bietet hier keine knotenzeiten, um regionalzüge zu planen. das liegt bei herrn scheuer auf dem tisch und wird für unbehagen gegenüber sma sorgen.
          #5 in anbetracht des co2-verbrauches bei höchstgeschwindigkeiten und dem eindeutigen trend zu ’so schnell wie nötig so oft wie möglich‘ sieht es für sprinter sehr schlecht aus. fahrgäste sitzen lieber im zug als am bahnsteig auf den anschluss zu warten.

          1. 1) Erfurt ist jedoch hier nicht das Thema.
            2) Auch die Fahrgastfrequenz in Leipzig ist hier nicht das Thema.
            3) Bi-Be: Hier sollte tatsächlich mal was ausgebaut werden, auch in Hinblick auf die weitere Verkürzung der Reisezeiten
            4) Das ist OT
            5) Sprinter sind insbesondere für die Verbindungen zwischen den grossen Metropolen wo Taktzeiten eher nicht so wichtig sind. CO2-Ausstoss ist da nicht so wichtig, auch da die Bahn entsprechend Ökostrom in das Bahnnetz einspeist. Inzwischen wird so viel Ökostrom in das Bahnnetz eingespeist, dass der ganze Fernverkehr CO2-neutral verkehren kann. Und bitte bedenke – Erhaltungsenergie ist nie so gross, wie Beschleunigungsenergie. Das kann man selbst sehr einfach daran feststellen, dass es deutlich anstrengender ist, einen Körper (wie zum Beispiel einen Anhänger) in Bewegung zu setzen, als ihn in Bewegung zu halten.

            1. entschuldige bitte, aber wie einfältig ist das denn? wenn die bahn weniger öko-strom verbraucht, kann er anderswo genutzt werden…
              was die erhaltungsenergie angeht – google bitte einfach mal, denn je höher die geschwindigkeit um so höher auch der fahrtwiderstand und zwar fast quadratisch höher.
              leicht nachvollziehbar bei einem sprung ins wasser

              1. Das weiss ich durchaus, nur fahren ja sowohl die normalen ICE-Züge, wie auch die ICE-Sprinter mit den entsprechenden Geschwindigkeiten.

                Mit Aerodynamik brauchst mir aber sonst nicht kommen, ist zwar lieb von Dir aber ich kenn mich da zumindest eingeschränkt aus.

    1. Habe ich doch als Option offengelassen. Mir persönlich wäre Leipzig lieber (Knotenfunktion, Überbedienung Halles, Einwohnerzahl). „Von mir aus kann man eine Linie (wendarn die Erste) auch über Halle fahren lassen und auch schon in Erfurt vereinigen.“

      1. Ist ja schön und gut aber bringt sich halt wenig, für ne Stadt wie Leipzig im deutschen Vergleich mit dem Superpremiummodell was eigentlich zu Beginn nur für A-B Direktverbindungen gedacht war einen solchen Umweg zu fahren.

        1. Im Endausbau wäre die machbare Sprinterfahrzeit über Erfurt und Halle bei 3:50h. Über Leipzig dauerts rund 14 Minuten länger, was durch das Auslassen des Haltes in Erfurt teilweise (ca. 6 Minuten, wenn man die Durchfahrtsgeschwindigkeit durch die Stadt leicht erhöht) kompensiert. Somit bleibt die Fahrzeit nur minimal drüber. Dieses Minütchen wäre durch die Durchfahrt in Berlin Südkreuz (meiner Meinung auch trotz Anschlüssen und bereits „Superpremiummodell“-Anbindung überflüssig) leicht erreichbar. Und selbst dann hätte man mehr Einwohner angebunden, als mit Halt in Halle und Erfurt, welche ja durch Frankfurt immer noch ihre gleichen Anschlüsse haben. Somit wird Halle nicht das „Superpremiummodell“ entzogen.

          1. Finds witzig wie Du mich versuchst am Superpremiummodell aufzuziehen. Bei mir schneit es und ich war draussen, war nen Vorschlag vom Smartphone.

            Allgemein: Joa, und? Fährt man 3:50, fein. Dann hat man auch genügend Zeit um in München und Berlin jeweils umzusteigen.

            Und ändert nichts an der faktisch falschen Aussage dass in LH Sprinter bald Geschichte sind.

            1. okay das mit der Aussage war nen paar Zeilen weiter oben, sollte die App vielleicht in Zukunft wieder meiden wenn ich antworte.

              Wie gesagt, Sprinter sollte halt schon nen schnellsten Weg gehen. Leipzig-Berlin hab ich nonstop allerdings auch nichts gegen. Wäre mmn was für Richtung Dresden (und ggf weiter)

  2. Ich warne stark davor, das Fahrgastpotential Leipzigs zu unterschätzen. Ich weiß nicht, wo die ganzen Fahrgäste herkommen, aber sie sind auf jeden Fall da.

    Dennoch sehe ich es auch so, dass die Sprinter über Halle verkehren sollten – allerdings nur die Sprinter, der Rest sollte Leizig bedienen. Mit schlau gebauten Anschlüssen in Erfurt, wie im D-Takt vorgesehen, lassen sich die Nachteile für Leipzig schon stark reduzieren (und die für Halle auch, denn von dort sind ja dann nur vier Großstädte mit den Sprintern erreichbar). Und, man mag es kaum glauben, aber im Osten ist der Fernverkehr sogar ziemlich zuverlässig, sodass ein Umstieg glatt zumutbar ist.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.