Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Ergänzend zu meinem Vorschlag Regionalbahn Düren – Elsdorf – Bergheim – Niederaußem – Frechen schlage ich eine S-Bahn vor, die zusätzliche Bereiche über größtenteils bestehende (allerdings noch nicht elektrifizierte) Bahntrassen erschließt.

Auch das ist nett gement, aber doch ganz schön hakig und ösig mit entsprechenden Fahrzeiten. Für Niederaußener dürfte die Fahrt mit Bus oder PKW nach Bergheim wohl attraktiver sein.
Ich bin mir auch nicht sicher, inwieweit die Industrie- und Bergbaubahnen in der Gegend überhaupt für regulären, öffentlichen Personenverkehr nutzbar sind.
Dass auch „umwegige“ S-Bahn-Linien funktionieren, zeigt die S2 Altomünster – München Hbf über Markt Indersdorf und Erdweg, due einen riesigen Bogen fährt. Im Kölner Raum die S11, die von Bergisch Gladbach über Köln Hbf, Chorweiler, Dormagen und Neuss zum Düsseldorfer Flughafen fährt. Entscheidend ist der Erschließungseffekt. Von Schwabhausen bis Erdweg ist man mit dem Bus schneller und es fährt wohl kaum jemand von Bergisch Gladbach bis Düsseldorf durch, weil man in Mülheim in die S6 umsteigen kann.
Ich kenne mich im Kölner Raum nicht aus, jedoch kann ich die S2 Altomünster beurteilen. Dieser riesige Bogen über Markt Indersdorf kostet sehr viel Zeit und macht die Strecke richtig unattraktiv. Da es sowieso nur mit 60 entlang geht, zieht das die Fahrzeit auf fast eine Stunde nach München, was eigentlich nicht der Sinn von S(schnell)-Bahn ist. Selbst die direkten Schienenersatzverkehr Busse sind schon schneller als die S-Bahn! Daher ist auch das Fahrgastaufkommen dort sehr gering (Kurzzüge, welche schon zu lang für eine Fahrt außerhalb der HVZ sind).
Was ist denn das für eine Haarnadelkurve bei Pulheim? Bedenke bitte, dass der Mindestradius bei Nebenbahnen 180 m beträgt. So ist die Strecke nicht machbar!
Ich wollte die Spitzkehre umgehen. Jetzt gibt es stattdessen eine Kreuzung. Besser so?