Beschreibung des Vorschlags
Ich habe hiermit mein Konzept für einen Kölner S-Bahntunnel dahingehend verbessert, dass nun auch ein bahnsteiggleiches Umsteigen in der Über-Eck-Richtung am HBF möglich wäre. Das heißt, man könnte auch vom Hansaring kommend bahnsteiggleich in Richtung Deutz oder umgekehrt umsteigen. Das scheint mir wichtig, da der Fortfall dieser direkten Verbindung in der Diskussion ja erheblich kritisiert wurde.
Da ich in der ursprüglichen Version zwei sehr breite bahnsteige dargestellt habe, wird die Station auch durch das Hinzufügen eines dritten Bahnsteigs nicht breiter. Der mittlere Bahnsteig wäre für die Züge in Richtung Süden zuständig, der östliche in Richtung Deutz und der westliche in Richtung Hansaring, so dass auch jeder Fahrgast wüsste, wo er hin müsste, um seinen Zug zu erreichen.
Der mittlere Bahnsteig dient entsprechend der spanischen Lösung nur dem Einstieg, während zum Aussteigen aus den nach Süden fahrenden Zügen die äußeren Bahnsteige gedacht sind. Die Züge zum Hansaring haben nur rechts, und jene nach Deutz nur links eine Bahnsteigkante, wo Ein- und Ausstieg erfolgt.
Alle weiteren Erläuterungen zu dem gesamten Vorschlag sind hier zu finden.

Viel zu kostspielig und teuer. Warum verhedderst du dich in zahlreichen Details und lässt außer Acht, dass dieser Tunnel Jahrelange Planung voraussetzt und dann auch noch sehr Tief gegraben werden muss ( unter Stadtbahn Niveau). Somit sind lange und unübersichtliche Zugänge nicht zu vermeiden, mal ganz abgesehen von den hohen Unterhaltungskosten dieses Unterfangens. Und im Zuge des Projektes Stuttgart 21 im Hintergrund erscheint dieses Unterfangen nochmals deutlich weniger befürwortet werden zu können, dan man alleine für den Bau nahezu die komplette Innenstadt für eine unbestimmt lange Zeit umkrempeln müsste, was nicht im Verhältnis zum entstehenden Nutzen steht. Somit ist der vom Nahverkehr Rheinland favorisierte Ausbau der Stammstrecke durch kleinere Maßnahmen zu bevorzugen, da der Nutzen fast genauso groß ist, die Bauzeit jedoch wesentlich besser kalkuliert werden kann und auch diverse Unterhaltungskosten durch den Verzicht auf einen Tunnel eingespart werden können.
Es tut mir leid, dass es mir anscheinend nicht gelungen ist meinen Vorschlag auch für dich verständlich darzustellen. Es ist aber keineswegs so, dass ich, wie in Stuttgart, den gesamten Eisenbahnverkehr in Tunnels verbannen will, es geht hier nur um die S-Bahn, die den überlasteten HBF dann oberirdisch nicht mehr nutzen würde und dadurch auch Platz für weiteren Fern- und Regionalverkehr ließe. Es müsste auch nicht die gesamte Innenstadt umgekrempelt werden, da im Schildvortrieb gebohrt werden würde, was man an der Oberfläche gar nicht merkt. Einzig an den Stationen müssten Zugänge entstehen, wobei lange Rolltreppen und Aufzüge keineswegs unübersichtlicher sind, als kurze Rolltreppen und Aufzüge.
Zudem dürfte es sinnvoller sein Geld für einen Tunnel des Schienennahverkehrs auszugeben, der dadurch neue Verbindungen ermöglicht, als dort, wo bereits eine bewährte oberirdische Stadtbahn, wie über Neu- und Heumarkt, verkehrt.