Köln Messe/Deutz S-Bahn Bypass

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Beschreibung des Vorschlags

Es gibt tatsächlich offizielle Überlegungen, den zukünftig 4 S-Bahnsteige komplett 4-gleisig anzubinden. Dies würde von der Kapazität her wohl erst mit dem Bau der Westspange nötig, allerdings sollte der Bypass direkt von Anfang an so gebaut werden, denn sonst würde ein nachträglicher Umbau teuer.

Und auch mit „nur“ 20 Zügen pro Stunde hätte dieser Bypass Vorteile: Wenn ein Zug Verspätung hat und somit zwei Züge gleichzeitig von Norden und Süden ankommen, können beide auch gleichzeitig in den Bahnhof einfahren, was weitere Verspätungen minimiert.

 

Baulich wäre es definitiv machbar. Nur direkt über dem Betriebsbahnhof müsste man gucken, wo man die Stützen positionieren könnte.

Das neue Überwerfungsbauwerk würde zuerst gebaut und das Gleis im Westen zunächst provisorisch wieder an das aktuelle nördliche Gleis angeschlossen. Anschließend kann das bestehende Überwerfungsbauwerk zurück gebaut werden, auch die Spundwände. In diesem Bereich ist danach genug Platz für das neue separate Gleis Richtung Mülheim. Im Bereich des neuen Überwerfungsbauwerks schwenkt dieses Gleis wieder zur Bestandstrasse ein.

Das Gleis von Mülheim kommend bleibt im Bereich des Überwerfungsbauwerks in seiner aktuellen Lage bestehen. Erst weiter westlich, wo es aktuell noch in das Gleis von Porz kommend einfädelt, wird es auf eine separate Trasse nördlich der bestehenden Gleise geführt. Dort kommt auch das Gleis vom neuen Überwerfungsbauwerk kommend an.

Von dort führen die zwei neuen Gleise über neue Brücken zum neuen nördlichen Mittelbahnsteig.

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3 Kommentare zu “Köln Messe/Deutz S-Bahn Bypass

  1. Hallo nicolas.blume, ich finde deine Vorschlag interessant, aber da dies schon Kreuzungsfrei ausgebaut ist, denke ich, dass vorerst keine Anpassung erfolgen.
    Die Idee vier Gleise bis zu den Bahnsteigen zu ziehen finde sehr gut, aber platztechnisch nicht einfach. Zwischen den Gleisen sollten dennoch Gleiswechsel stattfinden können.

    1. Hallo.
      Ja platztechnisch wird es nicht einfach, aber zumindest stehen keine höheren Gebäude im Weg. Es müssen nur Teile des Betriebsbahnhofs Deutzerfeld überspannt werden.

      Zur Frage der Notwendigkeit: Naja, wenn wie gesagt bei 24 Zügen pro Stunde ein Zug leichte Verspätung hat, muss der nächste direkt auch warten.
      Das wäre mit dem Bypass nicht mehr der Fall, der Betrieb würde stabiler und zuverlässiger.
      Ohne Bypass würden sich ja die Fahrstraßen durchaus kreuzen: Beide Strecken vereinigen sich zu einem Gleis pro Richtung, um sich dann kurz danach wieder zu zwei Gleisen pro Richtung aufzugabeln. In der Gegenrichtung genauso.

  2. Im Prinzip sehr gut, es ginge aber auch einfacher – ohne gleich das komplette Überwerfungsbauwerk aus Richtung Trimbornstraße abzureißen. Ich stelle mir vor, die große Brücke über die Lokomotivdrehscheibe nur ein wenig – maximal zwei Meter – am südlichen Ende nach Westen zu drehen. Das sollte technisch machbar sein, die Widerlager ein bisschen anzupassen, ohne gleich die komplette Brücke darunter als Fundament komplett abzureißen und neu zu bauen. Dann käme man mit den zwei Gleisen von Bahnhof Deutz an der Südseite des Überwerfungsbauwerks herum. An den Nordseite könnte dann eine zweite Brücke für die Richtung Bahnhof Deutz gebaut werden. das mit den Stützen wäre auch kein Problem. Die Drehscheibe gehört zur Elokwartungshalle daneben – beides ist stillgelegt, da in Deutzerfeld ja praktisch keine lokbespannten Züge mehr eingesetzt werden.

    Nun ist ja momentan kein Platz für ein zweites S-Bahn-Gleis an der Südseite des Überwerfungsbauwerks, die Regional-/Fernbahngleise Richtung Troisdorf liegen direkt daneben. Das wäre aber kein Problem, der Platz ließe sich problemlos schaffen. Unter den beiden Gleisen liegen die Unterführungen Richtung Einfahrt Deutzerfeld (1-gleisig) und östlich davon die beiden Gleise Richtung Köln-Mülheim. Alle drei Gleise könnten ein Stück Richtung Süden enger zusammengelegt werden, dann müssten nur die Unterführungen ein wenig verlängert werden. Damit wäre Platz für ein weiteres Gleis eine Ebene höher. Und das alles zusammen mit dem anstehenden Komplettumbau für die Schnellfahrstrecke Richtung Köln-Porz, im Rahmen des 6-gleisigen Ausbaus soll auch ein neues Verknüpfungsbauwerk in Höhe Gießener Straße entstehen. Wenn alles in einem Rutsch umgebaut würde, ließe sich viel Geld sparen. Aber so weit denkt die Politik in aller Regel nicht. Ist ja nicht ihr Geld.

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