Beschreibung des Vorschlags
Mein Vorschlag für eine Stadtbahnquerverbindung im Kölner Norden, welche Longerich und Bocklemünd über den Butzweilerhof verbindet. Dabei soll der S-Bahnhof Longerich erreicht werden. So könnte vielleicht eine Stadtbahnlinie von 1X von Chorweiler über Longerich, den Butzweilerhof nach Bocklemünd fahren oder eine andere neue Stadtbahnlinie die Fordwerke in Niehl direkt mit dem Bahnhof Longerich verbinden oder die Linie 5 zum Bahnhof Longerich verlängert werden, wodurch die Erreichbarkeit des Butzweilerhofs auch aus Richtung Norden (Düsseldorf, Neuss, Dormagen) erreicht wird.
Der Bahnhof Longerich soll dann auch Halt für den RE6 werden. Der RE7 kann wegen seiner zu knappen Wende in Krefeld dort nicht halten, es sei denn die Fahrzeugtechnik erlaubt es, wobei RE7-Halte in Köln-Mülheim und Wuppertal-Vohwinkel schon wichtiger für den RE7 sind.

Hochflur oder Niederflur (15 Niederflur, 3 und 5 Hochflur)?
Butzweilerhof ist halt auch ein reines Gewerbegebiet. bekommt man da genug Fahrgastpotenzial (ganztags) zusammen? Das ließe sich vielleicht verstärken, wenn du Linie in Mengenich/Bocklemund an die Bahnstrecke heranführst, samt Regiohalt. Das wäre z.b. für Pendler zu den Fordwerken interessant, um die Innenstadtknoten zu umgehen.
Ich bin generell ein Befürworter der Verlängerung der Linien 5 und 15 (Kurzläufer nach Longerich) nach Longerich (S), und wenn es nach mir geht, könnten beide Strecken direkt gebaut werden. Allerdings denke ich nicht, dass sich ein Betrieb auf einer wie von dir vorgeschlagenen Relation Chorweiler – Butzweilerhof rentieren würde, auf der Relation Fordwerke – Longerich (S) schon eher. Für die Verbindung von der 3 sehe ich auch keinen Stadtbahnbedarf, oder hat die Linie 127, die diese Verbindung auf Umwegen befährt so hohe Fahrgastzahlen? (Kenne mich da jetzt nicht so gut aus, ich bin dort eher selten unterwegs) Außerdem wird die 3 auch gerade zum Schumacherring verlängert.
Ich denke, mit einer Verlängerung der 5 & 15 zum Bf Longerich, sowie einigen HVZ-Bahnen von den Fordwerken ebenfalls dorthin und einem verbesserten Nah- und Regionalverkehrsangebot am Bahnhof selbst könnte man gut fahren.