8 Kommentare zu “Köln: Linie 12 bis Marktstraße

  1. Warum kein Halt direkt am Gürtel sondern leicht nördlich davon? Wie soll an der Marktstraße genug Platz für eine weitere Niederflurhaltestelle sein? Warum so viel mehr Halte zwischen Gürtel und Marktstraße als zwischen Südfriedhof und Gürtel? Muss hier komplett auf der Straße trassiert werden, oder kann man auch einen eigenen Bahnkörper für die Straßenbahn umsetzen? Ich mag den Vorschlag zwar grundsätzlich, die Begründung ist dann aber irgendwo zwischen mangelhaft und ungenügend…

    1. Die Halte orientieren sich an den bisherigen etablierten Bushaltestellen. Der Bereich zwischen Gürtel und Markusstraße ist Gewerbegebiet, da muss nicht unbedingt eine weitere Haltestelle hin.

      1. Der Gürtel und die Autohäuser sind bereits über die Haltestelle „Brühler Str./Gürtel“ angebunden. Die Haltestelle etwas weiter nördlich erschließt das Wohngebiet ohne gefährliche Straßenquerungen und bindet dabei u. A. eine Grundschule an.

  2. Ich finde den Vorschlag im Prinzip auch gut, frage mich aber, ob du die Bahn straßenbündig oder auf eigenem Bahnkörper führen willst. Letzteres würde besonders nördlich des Gürtels sehr eng…

  3. Hi! Ich habe bis vor kurzem in Raderthal gewohnt, war dementsprechend häufig mit der Linie 133 unterwegs und kann gut nachvollziehen dass du auf die Idee gekommen bist, diese durch eine Straßenbahn zu ersetzen. Das große Problem an deinem Vorschlag ist aber, dass meinen Beobachtungen nach  ca. 90% der Fahrgäste weiter als zur Markstraße fahren – mindestens bis zum Chlodwigplatz. In deinem Vorschlag müssten diese Fahrgäste alle an der Markstraße umsteigen, ich fürchte da würden die meisten den Bus bevorzugen. Fahrgäste, die die Linien 16 und 17 erreichen wollen, müssten sogar zwei Mal umsteigen.

    Mir fallen spontan folgende Varianten ein, um deinen Vorschlag zu verbessern (keine habe ich bisher genauer geprüft):

    • Realisierung als Zweigstrecke der Nord-Süd-Stadtbahn (Nachteil: man müsste Hochflur-Bahnsteige in der Brühler Straße unterbringen)
    • Verlängerung deines Vorschlags von der Marktstraße über die Bonner Straße zum Chlodwigplatz. Eine neue Linie 11 ersetzt die Verstärkerfahrten der Linie 15 ab Longerich, biegt am Chlodwigplatz auf die neue Strecke ab, wechselt am Südfriedhof die Liniennummer und fährt weiter als Linie 12 in Richtung Merkenich. (Nachteil: Parallelverkehr mit der Nord-Süd-Stadtbahn. Keine Ahnung ob das dann noch förderfähig ist.)
    • Verlängerung deines Vorschlags von der Marktstraße zur Schönhauser Str., dann weiter zum Ubierring. Neue Linie 11 ähnlich zur vorherigen Idee. (Nachteil: Chlodwigplatz wird nur mit Umweg erreicht)
    • Verlängerung deines Vorschlags von der Marktstraße zur Schönhauser Str., dann weiter zum Ubierring, dann weiter entlang des Rheinuferstraße in Richtung Heumarkt.
    1. Realisierung als Zweigstrecke der Nord-Süd-Stadtbahn (Nachteil: man müsste Hochflur-Bahnsteige in der Brühler Straße unterbringen)

      Sie hierzu bspw. meinen Vorschlag, das ganze ließe sich außerdem natürlich mit einer Verlängerung der 12 um eine Station verbinden. Eine Wendestelle ließe sich vermütlich gegenüber dem Haus Brühler Straße 197 auf der dortigen Grünfläche finden, auch wenn das nicht ganz optimal ist.

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