Beschreibung des Vorschlags
Am Barbarossaplatz existieren noch immer Überbleibsel von einem ehemaligen Gleis, selbst Teile der Oberleitung hängen hier noch in der Luft. Ich möchte vorschlagen dieses Gleis wieder aufzubauen und im Bedarfsfall als Wendeanlage für einen einzelnen Zug zu nutzen. Da diese Seite des Barbarossaplatzes an alle Richtungen angeschlossen ist, können sowohl die Ringe-Linien als auch 16 und 18 diese Wendeanlage nutzen.
Im normalen Betrieb soll die Wendeanlage nicht genutzt werden, höchstens einzelne Verstärkerfahrten könnten hier sinnvoll wenden. Der eigentliche Sinn der Wendeanlage sind Störfälle, in denen die Linie 18 derzeit entweder am Eifelwall rangieren muss oder bis zur Wendeanlage in Klettenberg fahren muss. Die Linien 12 und 15 müssen derzeit zum Wenden bis zum jeweiligen Linienende fahren oder ebenfalls mitten auf der Strecke (vorm Zülpicher Platz oder Chlodwigplatz) rangieren. Daher denke ich, dass diese Wendeanlage häufig genug Störfälle auffangen wird um die Kosten wert zu sein.
Es könnte auch überlegt werden die Wendeanlage hier zwischen die beiden Gleise zu legen, dies würde auf dem äußeren Durchgangsgleis allerdings zu einer noch engeren Kurve (derzeit 20km/h) führen, was hier nicht zu begrüßen wäre. Daher sollte nur dann aus der Wendeanlage gefahren werden, wenn direkt anschließend die Ampel am Barbarossaplatz auf Fahrt springt, damit nicht etwa das Gleis in die Gegenrichtung blockiert wird.
Sollte die Linie 18 am Barbarossaplatz tiefer gelegt werden wie es schon vielfach hier auf LiniePlus vorgeschlagen wurde und auch in der Politik gerne diskutiert wird halte ich eine unterirdische Wendeanlage für die Linie in diesem Bereich ebenfalls für angemessen, in diesem Fall braucht es die oberirdische Wendeanlage nicht. Da derzeit allerdings der barrierefreie Ausbau der oberirdischen Haltestelle geplant wird, halte ich dies kurz- bis mittelfristig für eher unwahrscheinlich.

Da hier sonst wohl Niemand antworten wollte, möchte ich es tun: Der Vorschlag funktioniert so nicht. Das Stück stillgelegte Gleis – es liegt noch, nur die Weiche wurde ausgebaut – reicht dafür nicht aus. Das Stück ist nur rund 60m lang, und es müsste zudem noch wenigstens um 10m gekürzt werden, um noch vor den Weichen am Barbarossaplatz wieder auf das Durchfahrtsgkeis einzufädeln. Da die Züge zukünftig auch noch um 10m verlängert werden sollen.
Das Wendegleis in die Mitte der beiden Durchfahrtsgleise zu verlegen, funktioniert dadurch erst recht nicht. Denn dann müsste auf der Trierer Straße vor der Linkskurve Richtung Barbarossaplatz eine Fahrspur entfallen – dadurch würden die Züge dahinter auf der Luxemburger Straße unweigerlich im Autostau feststecken.
Ach so, ich möchte in Kürze einen Umbauvorschlag bezüglich des Barbarossaplatzes und der Luxemburger Straße bis zur jetzigen Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv einreichen, der auf der momentan geplanten Ost-West-Achse durch die Innenstadt aufbaut – dieses im Gegensatz zu allen anderen bislang hier eingereichten Vorschlägen. Lasst Euch einfach mal überraschen. Auch wenn viele Kommunalpolitiker keinen Zusammenhang zwischen den beiden Projekten erkennen, ich werde das Gegenteil beweisen.
Sowohl wenn du dort einmal vorbei fährst als auch wenn du Mal online nachmessen würdest, würdest du bemerken dass der dortige Grünstreifen deutlich länger als 60 (und auch 70) Meter ist. Die Strecke die in der Zeichnung erkennbar ist ist ganze 120m lang, wie du ohne Probleme hättest herausfinden können. Man muss nicht Sachen zu einem Problem machen die definitiv keines sind.
Deine Schlussfolgerung auf die Mittellage erübrigt sich dadurch auch.
Die Mentalität „ich werde euch schon beweisen dass ich Recht habe“ finde ich bei diesem neuen Vorschlag etwas fehl am Platz, es hat ja auch niemand explizit das Gegenteil behauptet? Ich bin aber trotzdem sehr gespannt wie deiner Meinung nach HF-Netz und NF-Netz auf eine Art die noch nie jemand hier gezeigt hat an dieser Stelle etwas miteinander zu tun haben könnten.