6 Kommentare zu “Köln: Kreuzungsfreier Umbau Barbarossaplatz

  1. Sehr langfristig wohl eine Überlegung wert, der Vergleich mit dem Ebertplatz passt denke ich sehr gut wenn man bedenkt, dass durch diesen Umbau der Barbarossaplatz auch endlich wieder zumindest ein bisschen zu einem Platz würde (dann hoffentlich ohne Drogendealer). Ein paar Anmerkungen habe ich aber trotzdem:

    Die Zeichnung ist super unübersichtlich, ich denke man muss nicht bei jeder einzelnen Tunnel“kreuzung“ einzeichnen welcher Tunnel unter welchem liegt. Das ganze lässt sich ja in der Beschreibung noch erläutern.

    Die Abkürzung BAB lässt mich direkt an Bundesautobahn denken, ich denke für den Barbarossaplatz wäre BAP angemessener (auch wenn das wieder falsch verstanden werden kann, genau wie BP und eigentlich jede andere Abkürzung auch).

    Ein Umbau der Ringe auf Hochflur kann ich mir nur vorstellen wenn ein Wunder passieren sollte und Köln genug Geld hat um diese Linien auf U-Bahnstandard auszubauen, in dem Fall würde ich das aber begrüßen, besonders wegen der von dir genannten Möglichkeit zur Umleitung von Fahrten. Nur frage ich mich ob man dafür den Barbarossaplatz so groß ausbauen muss wie du es hier planst, ich denke man kommt mit insgesamt zwei Mittelbahnsteigen aus (die sich unter der jetzigen Gleiskreuzung kreuzen), sodass dann aber im Falle einer Umleitung an dieser Stelle nicht gehalten werden kann, da dann die Verbindungstunnel alle über die danebenliegenden Straßen den Höhenunterschied bewältigen.

    1. Die Zeichnung ist super unübersichtlich, ich denke man muss nicht bei jeder einzelnen Tunnel“kreuzung“ einzeichnen welcher Tunnel unter welchem liegt. Das ganze lässt sich ja in der Beschreibung noch erläutern.

      Ich habe meine Zeichnung überarbeitet, die sollte jetzt nun übersichtlicher sein.

      Die Abkürzung BAB lässt mich direkt an Bundesautobahn denken,[..]

      Die Abkürzung BAB habe ich von der Webseite gleisplanweb.eu übernommen. Ich kann mir vorstellen, dass das interne Abkürzungen der KVB sind.

      Nur frage ich mich ob man dafür den Barbarossaplatz so groß ausbauen muss wie du es hier planst, ich denke man kommt mit insgesamt zwei Mittelbahnsteigen aus (die sich unter der jetzigen Gleiskreuzung kreuzen), sodass dann aber im Falle einer Umleitung an dieser Stelle nicht gehalten werden kann, da dann die Verbindungstunnel alle über die danebenliegenden Straßen den Höhenunterschied bewältigen.

      Ich denke, man würde die neue unterirdische Haltestelle auch wesentlich kleiner Bauen können, nur ist man hier in der Gestaltung etwas beschränkt. Theoretisch würden beide Richtungen der Linie 18 und 19 in den Luxemburger Straße / Weyerstraße übereinander passen. Dabei müsste man auf Ebene -4 tief graben. Die Verbindungstunnel wäre dann immer noch über die Pfälzer und Neue Weyerstraße möglich und die Züge könnten dann auf Ebene -2 halten.

  2. Leider kann dieses Konzept alleine schon deshalb nicht funktionieren, da der bestehende Tunnel unter der Neuen Weyerstraße – über das Ende der Rampe hinaus – bis kurz vor der Kreuzung mit dem Pantaleonswall reicht. Der Noteinstieg zur Tunnelvorleistung ist aus den Bahnen Richtung Barbarossaplatz zu sehen, ist dieser 6-eckige-Betonbau von zweieinhalb Metern Höhe auf der rechten Seite kurz vor dem Fußgängerüberweg. Also müsste der Ost-West-Tunnel der Linie 18 in der -2-Ebene liegen. Übrigens müsste die Tunnelverlämgerung irgendwann einmal ohnehin angegangen werden. Was nämlich aus den Stadtbahnen ebenfalls zu sehen ist, ist dass der Zahn der Zeit inzwischen deutlich am Beton der fast 60 Jahre alten Rampe nagt. Der Beton ist bereits zum Teil weggeplatzt, darunter rostet der Bewehrungsstahl munter vor sich hin. Ich habe mich kürzlich übrigens auch mit Euren Vorschlägen zum Umbau des Barbarossaplatzes beschäftigt, es kamen ja genügend in der letzten Zeit. Ich plane in absehbarer Zeit übrigens meinen eigenen zu bringen – radikal anders, basierend auf der aktuellen Entwurfsplanung zur Ost-West-Achse. Worüber die Parteien im Kölner Stadtrat kurz vor der Sommerpause 2024 entscheiden wollen. Und oh ja, der Tunnel am Barbarossaplatz hat durchaus mehr damit zu tun als mancher hier denken mag. Dieser sollte bei voller Leitungsfähigkeit in zwei Stufen zu erstellen sein und besonders mit Blick auf die Kosten kein Luftschloss bleiben.

    1. Erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      Es gab im WDR mal einen kurzen Bericht (Video finde ich leider nicht mehr) über diesen gebauten Tunnel am Barbarossaplatz und dort sind die Arbeiter in der Pantaleonsmühlengasse in den Untergrund an einer Stahlplatte abgestiegen. Streetview

      Ich bin gespannt über deine Version am Barbarossaplatz. Wirst du die Linie 9 mit einbauen? Falls ja könnte der Barbarossaplatz mit den Linien 8, 9, 12, 15, 18 und 19 sehr interessant werden.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.