Köln: Hochbahntrasse über AS K-Lövenich

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Beschreibung des Vorschlags

Der Vorschlag für den Bau einer 860m langen Hochbahntrasse für die Linie 1 auf der Aachener Straße zwischen der Haltestelle Mohnweg und Römerstraße ist dringend notwendig und bietet zahlreiche Vorteile. Aufgrund der Tieferliegende Autobahn müsste ein Tunnel auch die Autobahn unterqueren, der Tunnel hätte die gleiche Länge und die Haltestelle Bahnstraße wäre eine U-Bahnhaltestelle.

Geplante Haltestelle für die 90m Züge

Zunächst benötigen die neuen 90m langen Züge der Linie 1 einen größeren und längeren Bahnsteig, um den Fahrgästen mehr Platz und Komfort zu bieten. Eine Hochbahntrasse würde es ermöglichen, einen solchen Bahnsteig zu bauen, ohne den Verkehrsfluss auf der Aachener Straße zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ist geplant, den Takt der Linie 1 in Zukunft von 10 auf 5 Minuten zu erhöhen und die Strecke bis nach Weiden West zu verlängern. Eine Hochbahntrasse wäre die ideale Lösung, um eine reibungslose und schnelle Fahrt für die Fahrgäste zu gewährleisten.

Ein weiteres Argument für den Bau einer Hochbahntrasse ist die Unabhängigkeit von Verkehr auf der Aachener Straße. Insbesondere zu Stoßzeiten kann der Verkehr sehr stark sein, was zu Verzögerungen und längeren Fahrtzeiten führt. Eine Hochbahntrasse würde die Linie 1 unabhängig vom Verkehr auf der Aachener Straße machen und somit zuverlässige und schnelle Fahrtzeiten für die Fahrgäste ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Autobahnanschluss Köln-Lövenich, der ein großer Verkehrsknotenpunkt ist. Eine Hochbahntrasse würde es ermöglichen, diesen Bereich schnell und effizient zu überqueren, ohne den Verkehrsfluss auf der Aachener Straße zu beeinträchtigen. Es gibt bereits andere Autobahnanschlüsse in der Nähe, wie zum Beispiel die A57 in Köln-Ehrenfeld, die von einer Hochbahntrasse überfahren werden. Daher ist es sinnvoll, auch die Linie 1 auf einer solchen Trasse zu führen, um eine einheitliche Verkehrsinfrastruktur in der Region zu schaffen.

Zusammenfassend bietet der Bau einer Hochbahntrasse auf der Aachener Straße zwischen Mohnweg und Römerstraße viele Vorteile, darunter einen längeren Bahnsteig für die neuen Züge, eine unabhängige Fahrt von MIV und eine effiziente Überquerung des Autobahnanschlusses Köln-Lövenich. Der Tunnel würde weniger Platz an der Oberfläche benötigen, jedoch ist die Hochbahn kostengünstiger.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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6 Kommentare zu “Köln: Hochbahntrasse über AS K-Lövenich

  1. Den einzigen Vorteil, den ich hier erkennen kann, ist der Entfall von 4 Kreuzungen.
    Sind diese 4 Kreuzungen hier regelmäßig so zugestaut, dass die Straßenbahn nicht fahren kann?

    Den Zusammenhang mit der Gürtel-Hochbahn kann ich nicht nachvollziehen.

    Die Bahnsteigverlängerung hat auch keine Auswirkung auf den Verkehrsfluss, somit kann ich dieses Argument auch nicht nachvollziehen.

  2. Hast du tatsächliche Erfahrungen hier, dass der viele Verkehr dem Bahnverkehr wirklich schadet, oder ist das nur wieder versteckte Autogerechte Politik? Die längeren Bahnsteige gehen ja auch ohne Hochbahn wie die Grafik demonstriert.

    Ich muss aber sagen, dass ich mir über Hochbahntrassen(-nabschnitte) auf der Aachener Straße auch schon Gedanken gemacht habe, allerdings gibt es hier eigentlich nichts für das man den freigewordenen Platz noch sinnvoll nutzen kann außer für den Autoverkehr. Die Gehwege sind in großen Abschnitten schon sehr breit, die Radspur größtenteils auch. Eine sinnvolle Maßnahme wäre natürlich die ganze Strecke zur U-Bahn auszubauen, das würde dann aber wieder jeden Kostentechnischen Rahmen sprengen.

    1. Das sehe ich ähnlich.

      Eine Hochbahn auf der Aachener Straße auf (nahezu) ganzer Länge würde ich eher unterstützen als nur dieses kurze Teilstück.
      Aber ich denke nicht, dass eine solche Hochbahn wie auf der Gürtelstrecke noch in der Bevölkerung akzeptiert wäre.

    2. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der viele Autoverkehr tatsächlich dem Bahnverkehr schaden kann. Ich wohne im Kölner Westen und habe das schon oft erlebt. Dabei hat die Bahn eigentlich Vorrang an den Kreuzungen, aber wenn es zu viel Verkehr gibt, blockieren sich die Autos gegenseitig und auch die Bahnen kommen nicht mehr durch. Besonders im Berufsverkehr kann das ein großes Problem sein.

      Persönlich würde ich sogar eine U-Bahn auf der gesamten Strecke begrüßen, da das eine sinnvolle Maßnahme wäre, um den Autoverkehr zu reduzieren und die öffentliche Verkehrsmittel zu stärken.

      1. In diesem Fall könnte man eher über technische Lösungen nachdenken (z.B. Verkürzung der Grünphasen, sobald der Verkehr hinter der Kreuzung stockt) als eine solch kurze Hochbahn.

        Zudem gibt es bereits jetzt eine deutlich schnellere Verbindung: Die S-Bahn. Insbesondere in Weiden und Lövenich kommen sich die Stadtbahn sowie die S-Bahn recht nah, in der Innenstadt ebenfalls.

      2. Bei Linie 1 könnte man über eine U-Bahn nachdenken, dort sind auch die Fahrgastzahlen hoch genug. Auf manchen Teilstrecken der Aachener Straße müsste man auch nur die Schienen mit Zaun und Leitplanke trennen und eventuell Fußgängerüberwege (Brücken) bauen, sowie die BÜs entfernen. Auf anderen wäre eine Hochbahn sinnvoll. Ich kann mir vorstellen, dass es da Protest geben wird, man muss sich also gut überlegen wie man den Platz unter der Trasse dann nutzt, um so noch mehr Vorteile bieten zu können. Kleinere Tunnelanteile wären auch möglich, wenn man so die Leute überzeugen kann, auf ganzer Strecke wäre das aber Verschwendung.

        Dann bleibt nur noch das Problem in der Innenstadt, wo ich ja für eine Lösung mit Tunnel UND oberirdischer Strecke bin, unabhängig davon wo der Tunnel genau liegt. Dann könnte man hier wirklich von einer richtigen U-Bahn sprechen.

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