2 Kommentare zu “Köln Hbf neue Querpassagen

  1. Sehr gute Idee. Angesichts der zu erwartenden zusätzlichen Fahrgäste durch S-Bahn-Ausbau, RRX und Deutschlandtakt sollte mindestens eine zusätzliche neue Querpassage dringend geplant werden. Außerdem wäre dringend ein jeweils ein weiterer Aufzug pro Bahnsteig nötig und der ließe sich in der A-Passage nur schwer realisieren. Zusätzliche Ladenflächen in den Passagen würden auch für Mieteinnahmen sorgen – wahrscheinlich entsteht so ein hervorragendes Nutzen-Kosten-Verhältnis.

    Ich habe ein paar Verständnisfragen/Kommentare/Vorschläge:

    • Die C-Passage gefällt mir sehr gut, insbesondere wenn Gleise doppelt belegt werden und die Züge bis zum Ende des Bahnsteigs in Richtung Hansaring vorfahren muss man aktuell sehr weit bis zur B-Passage laufen. Gibt es einen besonderen Grund warum du den Knick eingebaut hast? Der Weg zum Ausgang Marzellenstraße würde dadurch zwar kürzer, aber dafür würden die Wege von Ausgang Breslauer Platz und beim Bahnsteigwechsel länger. Eine gerade Linie im 90°-Winkel hätte außerdem noch den Vorteil, dass man die Treppen und Aufzüge noch so gerade unter die Bahnsteighalle platziert bekommt und sie damit wettergeschützt wären.
    • Planst du, die Längspassagen auch entsprechend zu den neuen Passagen zu verlängern? Das würde ich für sehr sinnvoll halten, denn die meisten nicht-ortskundigen Fahrgäste werden wahrscheinlich einfach die erste Treppe nehmen und suchen dann vielleicht nach gastronomischem Angebot oder Service Points. Nur die Verlängerung der heutigen „D-Passage“ zur neuen Z-Passage wäre wohl schwierig.
    • Insbesondere eine Verlängerung der heutigen „D-Passage“ zur neuen C-Passage würde das Problem des fehlenden Westausgangs reduzieren.

    Die neue Z-Passage soll an der bestehenden Johannisstraße anfangen, dieser aber nicht den gesamten Weg folgen, um genug Abstand zur A-Passage zu behalten.

    • Wie stellst du dir die Gestaltung der neuen Z-Passage, insbesondere im Bereich der Johannisstraße vor? Würdest du einfach nur neue Treppen zur Johannisstraße bauen und die Durchfahrtsmöglichkeit für Radfahrer bleibt erhalten oder soll eine richtige Hauptbahnhofs-Bahnhofspassage mit Ladenflächen entstehen?
    • Ich weiß gar nicht, ob ein geringer Abstand zur A-Passage wirklich so ein großes Problem wäre. Würdest du der Johannisstraße komplett folgen, könntest du die neuen S-Bahnsteige wahrscheinlich noch gerade so anschließen. Außerdem würde man am nord-östlichen Ausgang dann nicht auf einem Parkplatz landen, sondern am Breslauer Platz.
    1. Die C-Passage gefällt mir sehr gut, insbesondere wenn Gleise doppelt belegt werden und die Züge bis zum Ende des Bahnsteigs in Richtung Hansaring vorfahren muss man aktuell sehr weit bis zur B-Passage laufen. Gibt es einen besonderen Grund warum du den Knick eingebaut hast? Der Weg zum Ausgang Marzellenstraße würde dadurch zwar kürzer, aber dafür würden die Wege von Ausgang Breslauer Platz und beim Bahnsteigwechsel länger. Eine gerade Linie im 90°-Winkel hätte außerdem noch den Vorteil, dass man die Treppen und Aufzüge noch so gerade unter die Bahnsteighalle platziert bekommt und sie damit wettergeschützt wären.

      Zum Wetterschutz sollte man lieber auch diese Bereiche der Bahnsteige, also bis zu den Aufgängen, überdachen. Das darf meinetwegen auch gerne im hässlichen Box-Standarddesign passieren, wie das schon heute bei der S-Bahn ist.

      Ich würde hier tatsächlich den neuen Eingang ein kleines bisschen höher gewichten als die dadurch leicht verlängerten Umsteigezeiten. Wo genau dieser Knick liegen sollte ließe sich wenn man die Nutzerzahlen abschätzen könnte recht einfach berechnen, genau wie bei mir muss das im Endresultat nicht aussehen. Ganz weglassen würde ich ihn aber auch nicht.

      Planst du, die Längspassagen auch entsprechend zu den neuen Passagen zu verlängern? Das würde ich für sehr sinnvoll halten, denn die meisten nicht-ortskundigen Fahrgäste werden wahrscheinlich einfach die erste Treppe nehmen und suchen dann vielleicht nach gastronomischem Angebot oder Service Points. Nur die Verlängerung der heutigen „D-Passage“ zur neuen Z-Passage wäre wohl schwierig.

      Danke für die Anmerkung, das habe ich vergessen.

      Insbesondere eine Verlängerung der heutigen „D-Passage“ zur neuen C-Passage würde das Problem des fehlenden Westausgangs reduzieren.

      Die heutige D-Passage ist die im Empfangsgebäude, diese lässt sich wohl eher nicht zur neuen C-Passage verlängern. Die heutige C-Passage passt da deutlich besser.

      Wie stellst du dir die Gestaltung der neuen Z-Passage, insbesondere im Bereich der Johannisstraße vor? Würdest du einfach nur neue Treppen zur Johannisstraße bauen und die Durchfahrtsmöglichkeit für Radfahrer bleibt erhalten oder soll eine richtige Hauptbahnhofs-Bahnhofspassage mit Ladenflächen entstehen?

      Da würde ich das ganze grundsätzlich so wie jetzt belassen, hier erwarte ich nicht genug Betrieb um Lädenflächen im größeren Stil zu betreiben. Etwas aufhübschen (bessere Beleuchtung, mehr Sauberkeit) gehört aber natürlich dazu, damit diese Unterführung nicht verwahrlost.

      Ich weiß gar nicht, ob ein geringer Abstand zur A-Passage wirklich so ein großes Problem wäre. Würdest du der Johannisstraße komplett folgen, könntest du die neuen S-Bahnsteige wahrscheinlich noch gerade so anschließen. Außerdem würde man am nord-östlichen Ausgang dann nicht auf einem Parkplatz landen, sondern am Breslauer Platz.

      Das Problem damit wäre halt, dass die eng gestaffelten Aufgänge auf den S-Bahnsteigen auch dort viel Platz wegnehmen würden, den man ganz einfach für wartende Fahrgäste braucht, besonders direkt neben der eh hoch belasteten A-Passage. Neue Aufzüge können hier allerdings durchaus gebaut werden.

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