Beschreibung des Vorschlags
Inspiriiert durch den Vorschlag von Tramfreund:
https://extern.linieplus.de/proposal/koeln-18-hbf-rathaus-barbarossaplatz-uni-sued-bf/
Das Kölner Stadtbahnnetz ist dank einer Vielzahl von infrastrukturellen Mängeln nicht so leistungsfähig wie es seien könnte. Insbesondere die vielen höhengleichen Verzweigungen im Tunnel sind ein großer Kapazitätskiller.
Am stärksten überlatet dürfte der derzeit die Nörd-Süd-Strecke mit 5 Bahnen im 10-Minutentakt und höhengleichen Verzweigungen am Appellhofplatz und der Poststraße sein. Um diesen Bereich wirksam zu entlasten schlage ich den Bau eines separaten Streckentunnels für die Linie 3 und 4 zwischen Severinstraße und Friesenplatz vor.
Die Bahnhöfe Poststraße und Appelhofplatz würden dann von der 3 & 4 allerdings nicht mehr angefahren werden. An der Poststraße könnte man noch einen neuen Bahnhof für die 3 & 4 bauen, aber ich sehe da keinen zu großen Verehrswert.
Den Halt am Neumark würde man komplett umabauen in eine 4gleisige Haltestellenanlage mit Umstiegsmöglichkeit im Richtungsbebtrieb. Dies sollte gleichzeitig mit dem Bau des Ost-West-Tunnels geschehen.
Für das Liniennetz sollte man überlegen im Westen die Endpunkte mit der 5 zu tauschen, so dass von der Ehrenfelder U-Bahn weiterhin direkt der Appellhofplatz erreichbar bleibt.
Durch den zusätzlichen Tunnel kann die neue Linie von Stammheim problemlos über Neumarkt geführt werden.
Im alten Nord-Süd-Tunnel verbleibt dann nur noch die Linie 18 im 5-Minutentakt.
Dieser hier „Nord-Süd-Strecke“ genannte Tunnel ist der Innenstadttunnel. „Nord-Süd-Strecke“ lässt eher an die unfertige Nord-Süd-Stadtbahn denken, die über Bonner Wall – Heumarkt – Breslauer Platz/Hbf einen anderen Teil der Innenstadt in dieser Richtung unterquert.
Warum genau sollte dieser neue Tunnel gebaut werden, statt den bereits existenten Innenstadttunnel auszubauen? Hier mal eine günstige Variante die diesem sehr teuren Vorschlag ordentlich Konkurrenz machen könnte.