Beschreibung des Vorschlags
Für die südlichen Stadtteile Porz und Zündorf halte ich es für sinnvoll, den Bahnhof Porz mit der SL7 zu verknüpfen. Ich habe schon überlegt die SL7 über den Concordiaplatz neu zu trassieren. Weil dies städtebaulich recht schwierig ist, möchte ich nun die Bahnhofsschleife Porz vorschlagen. Sie steht eng im Zusammenhang mit Ulrichs Vorschlag einer SL7-Verlängerung zum CGN Airport (Flughafen Köln/Bonn), die von Köln kommend am Porzer Markt zum Flughafen abzweigt. Des Weiteren haben Ulrich Conrad und ich schon eine Stadtbahn von Porz nach Bonn vorgeschlagen, wobei dies Überlandlinie auch den Flughafen Köln/Bonn aus Richtung Bonn anbinden soll. Der Flughafen hieß ursprünglich nur Flughafen Köln und wurde in Flughafen Köln/Bonn umbenannt, als Bonn für 40 Jahre die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland wurde, da West-Berlin als Exklave komplett von DDR-Gebiet eingekesselt für den West-Deutschen nur per Flieger erreichbar war und sich so schlecht als Hauptstadt eignete. Und so eine Bundeshauptstadt braucht natürlich auch ihren Hauptstadtflughafen und der nächstgelegene war eben der der Millionenstadt Köln.
Aber wenn ein Flughafen nach zwei Städten benannt ist und man den Stadtbahnanschluss in die eine Stadt schafft, muss man ihn auch in die andere Stadt schaffen. Da südlich vom Porzer Markt sich das Gleisdreieck schlecht unterbringen lässt und Porz Markt zudem das Zentrum Porz‘ ist, möchte ich nun diese Schleife vorschlagen. Bahnen von Bonn zum Flughafen und zurück fahren dann über die Phillip-Reis-Straße nach Bonn.
Es wäre natürlich auch wünschenswert, um die Baukosten gering zu halten ein Gleisdreick an der Ecke Bahnhofstraße/Mühlenstraße unterzubringen

Ein Gleisdreieck an der Bahnhof- Ecke Mühlenstraße geht eben nicht, weil das südöstliche Eckhaus dafür zu dicht an der Ecke steht. Eine Lösung sehe ich aber auf folgendem Weg: Die aus Zündorf kommende Strecke müsste auf Höhe der Max-von-Schenkendorf-Straße nach links verlassen und in die Mühlenstraße eingeschwenkt werden. von dort aus wäre ein Rechtsabbiegen in die Bahnhofstraße mit Kreuzen der vorhandenen KVB-Trasse möglich.
Zu Berlin: Dass Berlin zu Zeiten der DDR für West-Deutsche nur per Flieger zu erreichen war, ist falsch. Selbstverständlich konnte man auch per Bahn und mit dem Auto auf den Transitstrecken nach Berlin reisen. Bis 1980, also vor Eröffnung des ersten Abschnitts der A24, als eine Transitstrecke noch über die B5 verlief, konnte man auch mit dem Fahrrad durch die DDR fahren. Durch das Verlegen der Transitstrecke auf die Autobahn wurde das natürlich unmöglich. Einzig Personen, die sich nicht in die DDR begeben durften mussten auf den Flugverkehr ausweichen. Das waren insbesondere aus der DDR geflüchtete Menschen, sowie Geheimdienstler oder Bundeswehrangehörige.