Beschreibung des Vorschlags
Kiel und Lübeck sind die einzigen beiden Großstädte in Schleswig-Holstein, betreiben aber beide keine Straßenbahn trotz Einwohnerzahl über von jeweils über 200000. Hier möchte ich gleich mehrere Dinge auf einmal vorstellen. Zum einen eine Nord-Süd-Straßenbahn für Kiel, eine Straßenbahn für Lübeck, die Stockelsdorf, St. Lorenz, den Hauptbahnhof, die Lübecker Innenstadt, St. Gertrud und Schlutrup erschließt, einschließlich des langen Überlandabschnittes zwischen Kiel und Lübeck über Bad Segeberg. Dabei verläuft die Straßenbahn als Zweisystembahn (Tram-Train) über einige stillgelegte Bahnstrecken. Teilweise sind diese überbaut. Da bietet die Zweisystembahn (Tram-Train) den Vorteil, dass sie straßenbündig andere Wege wählen kann. In Kiel und Lübeck bietet der Tram-Train den Vorteil, dass die Innenstädte umsteigefrei an die Eisenbahn angeschlossen sind.
Ich denke mal, dass diese Linie sicherlich eine Bereicherung für Schleswig-Holstein ist. Die Eisenbahnstrecke Bad Segeberg – Lübeck Hbf würde ich vollständig reaktivieren, da eine RB Lübeck – Bad Segeberg (danke Ulrich Conrad) – Neumünster sinnig erscheint. Diese könnte von Neumünster auch über die Eisenbahnstrecke Hamburg – Kiel gut Kiel erreichen. Der hier vorgestellte Tram-Train nutzt eine andere Strecke, die aber oft überbaut ist und daher nur schwierig als Eisenbahn reaktiviert werden kann – außer man baut, z. B. in Bad Segeberg große Ortsumgehungen.
In Kiel schlängelt sie sich ein wenig, da ich das Uniklinikum und den Wissenschaftspark erschließen möchte. Nördlicher Endpunkt ist der hinter Kiel-Holtenau gelegene Friedrichsort.

Moin, ich möchte mal auf bestehende Planungen zur Straßenbahn Kiel verweisen:
https://tram-kiel.de/wp-content/uploads/2021/06/a-1-1.png
Auf einen exakten Linienverlauf wurde sich da zwar nicht festgelegt, aber Teile deiner Strecke sind darin zumindest nicht berücksichtigt.
Eine Beurteilung hinsichtlich einer ebenfalls geplanten S-Bahn oder eines S-Bahn-ähnlichen Systems (https://tram-kiel.de/news/landtagswahl-2022-was-wollen-die-parteien/#regiosbahn) (auch im Bürgerforum in der Präsentation kurz thematisiert, als Teil einer Stadtbahn aber ich glaube 2018 abgelehnt) würde mir jetzt auch noch fehlen.
Und natürlich: Die Strecke Neumünster-Ascheberg soll ja reaktiviert werden, und die führt genau durch Wankendorf. Wie würdest du da die Kreuzung mit der Strecke realisieren? Oder gehst du davon aus, dass eine Überführung für Bahn oder Straße gebaut wird? (Ich kenne die Planungen da jetzt selbst nicht)
Über Neumünster wäre man natürlich schneller in Kiel, aber hätte natürlich die Anbindung der Dörfer an der alten Strecke nicht. In Wankendorf nach Ascheberg abzubiegen und dann über Preetz zu fahren, wäre natürlich auch interessant, aber dann müsste wohl definitiv die Strecke von Ascheberg bis Kiel ausgebaut werden, was ich mir z. B. in Schwentinental knifflig vorstelle.
Fahrzeit: Drei Stunden? Da wurden mal wieder viel zu viele Dinge in einen Topf geworfen und leider auch in keinster Weise ausreichend beschrieben und erläutert.
Sorry, aber das ist doch Unfug.
Tram in HL, gerne! Tram in KI, auch gerne! Direktverbindungen von KI und HL nach Bad Segeberg, ebenfalls sehr gerne! Aber das alles miteinander zu verbinden, ist maximal unrealistisch, unnötig und ineffizient!
Außerdem verstehe ich nicht, weshalb bei einer Tram in HL die extrem schmale Wahmstraße als einzige Altstadtdurchquerung genutzt werden soll? Warum nicht über Klingenberg und Mühlenstraße, oder mEn noch besser als Nord-Umfahrung über Untertrave, Burgfeld und Falkenstraße?