Karlsruhe: Tangentiallinie Pulverhausstraße – Hbf – Durlacher Tor

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Beschreibung des Vorschlags

Im Nahverkehrsplan von Karlsruhe sind bereits Straßenbahnstrecken durch die Pulverhausstraße sowie am Europabad perspektivisch vorgesehen. Nach Abschluss der Kombilösung ließe sich mit einer Realisierung beider Strecken eine attraktive Direktverbindung zum Hauptbahnhof bilden.

Bereits heute hat das Straßenbahnnetz das Problem, dass im Osten der Stadt mehr Straßenbahnlinien enden, als „logische“ Streckenenden zur Verfügung stehen. So endet die 6 am Hirtenweg, S7 und S8 an der Tullastraße. Längerfristig kommt eine weitere Linie hinzu, um entlang der Ettlinger Straße einen attraktiven Takt zu behalten, wobei dann immerhin die S8 entfällt. Eine Stichstrecke entlang des Adenauerrings könnte ein weiteres Streckenende darstellen und so die Erschließung des KIT-Campus-Süd verbessern. Die Stichstrecke hätte zudem den Vorteil, dass die Fahrtstrecke und Fahrtzeit wesentlich kürzer ist als bspw. zum Hirtenweg. Zwischen Rüppurer Tor und Durlacher Tor könnte zudem die Betriebsstrecke durch die Kapellenstraße genutzt werden, anstatt über den Kronenplatz zu fahren, dem stehen allerdings Erschließungsnachteile gegenüber. Ohne die Strecke entlang des Adenauerrings müsste die Linie in Richtung Hirtenweg (siehe Karte) oder alternativ zur Tullastraße verlängert werden.

Betriebskonzept

9 Rheinstrandsiedlung – Pulverhausstraße – Europabad – Albtalbahnhof – Hauptbahnhof – Tivoli – Rüppurer Tor – Durlacher Tor – Richard-Willstätter-Allee (alle 10 Minuten)

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5 Kommentare zu “Karlsruhe: Tangentiallinie Pulverhausstraße – Hbf – Durlacher Tor

  1. Das ist eine sehr gute Idee. Diese Linie kann bei Veranstaltungen auch zur Messe oder  gleich runter bis Rheinstetten geführt werden. Als ich in Karlsruhe war, waren die S2 und der Shuttlebus mit ihren Aufgaben völlig überfordert. Wir haben nach der Veranstaltung 90 Minuten auf die Bahn gewartet. Mit dieser Tangentiallinie hätte man also eine direkte Anbindung des Hauptbahnhofes.

    Im Osten hast du ja mehere Varianten vorgestellt. Ich würde jedoch, damit der Vorschlag besser aussieht mich auf eine Variante festlegen und die Alternbativen in der Beschreibung erwähnen. Weiter würde ich die Linie noch zum Wildparkstadion führen, wo neben dem Fußballstadion noch weitere Fußballvereine, eine Basketballhalle, ein Turnverein und ein Hundeverein sind.

    1. Das stimmt, gerade für Messeveranstaltungen wäre die Netzergänzung sehr praktisch.
      Das Wildparkstadion hat nur zeitlich begrenzt eine bedeutende Nachfrage. Die anderen genannten Sachen entlang des Adenauerrings rechtfertigen keinen dauerhaften Straßenbahnbetrieb und somit auch keine Strecke. Zumal man sonst einen Parallelverkehr zu den Bussen im Klosterweg betreibt.

      Momentan wird diese Nachfrage durch Laufen vom Durlacher Tor  etc. aus abgewickelt, sogesehen wäre eine Trasse bis Richard-Willstätter-Allee schon eine Verbesserung.

      1. Okay, allerdings wird der Trainingsbetrieb in den Sportstätten rund um den nackten Mann auch eine gewisse Nachfrage generieren. Außerdem darf man nicht vergessen, dass sich dort noch der Fanshop des KSC befindet und auch Stadionführungen angeboten werden.

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