Beschreibung des Vorschlags
Kaiserslautern (101.000 Einwohner) bildet zusammen mit Enkenbach-Alsenborn (7000), Kindsbach (2500), Landstuhl (8500), Ramstein-Miesenbach (8500) und weiteren Umliegenden Orten eine Agglomeration mit über 124.000 Einwohnern. Meiner Meinung nach ist somit genug Potential für ein schienengebundenes Nahverkehrsmittel. Das Gebiet ist zwar an die S-Bahn Rhein-Neckar angeschlossen, diese stellt aber eine übermäßig lange Linie mit schlechter Taktung dar, weshalb es mehr einer Regionalbahn als einem (inner-) städtischen Verkehrsmittel gleicht. Deshalb schlage ich ein Tram-Train System vor.
Linien
Linie 1:
Linie 2
Linie 3
Linie 4 (Verstärker)
Kl Hauptbahnhof – Kl Stadion – Kl Pfaffenwerk – Kl West -.Kl Stadtmitte – Kl Hauptbahnhof
Für alle die das Netz überdimtioniert finden: Bedarf ist vorhanden. Es wird nicht von ein auf den anderen Tag ein komplettes Netz gebaut. Es ist mehr ein Entwicklungsplan, als eine einzige Baumaßnahme. Außerdem handelt es sich oft im Außenbereich um Regionalbahnen, die nur stündlich verkehren.
Linie 4
Die Linie 4 ist eine Verstärkerlinie, die nur auf dem gebiet der Stadt Kaiserslautern verkehrt. Sie wird als Ringlinie in beide Richtungen bedient.
Andere Vorschläge:
Alle anderen Vorschläge sind Straßenbahnen. Deshalb erspare ich mir hier (ich hoffe das ist so ok) große Ausführungen zu Ähnlichkeiten und Unterschieden.

Ich persönlich bin großer Freund der Idee einer (neuen) Tram für Kaiserslautern, die der Tram-Train ist aus meiner Sicht schwierig. Es stellt sich eben die Frage, welchen, im Vergleich zur normalen Straßenbahn gesteigerten, Nutzen der Tram-Train hätte, insbesondere mit dem Wissen, dass das Konzept selbst in signifikant größeren Städten mit auch wesentlich größeren umliegenden Städten an seine Grenzen kommt (25 Jahre Saarbahn: 170 Mio. teurer und wenig Fahrgäste – (saarlandinside.de)), ich glaube das bewerten wir an der Stelle schon mal grundsätzlich sehr unterschiedlich, auch wenn ich großer Befürworter der Saarbahn und eines zukünftigen Netzausbaus in Saarbrücken und Umland bin.
Für durchaus sinnvoll hielte ich jedoch eine Kombination aus deiner Linie 2 und der verlinkten Linie B von Thorben, eventuell auch der Strecke Betzenberg – Bännjerück vom Tramfreund94, wenn sich die Straßenbahn bewährt. Da würden die Gemeinden um Ottenbach und Weilerbach neu erschlossen, die innerstädtischen Linien könnten wesentliche Teile der Kernstadt abdecken. Baut man die Strecke Bännjerück – Betzenberg, könnte man die eventuell auch bis zum Gelterswoog fahren lassen, worin dann auch deine S3 in weiten Teilen umgesetzt wäre. Die S1 finde ich persönlich wenig sinnvoll – von Landstuhl aus fahren neben der S1 auch noch der RE1, der RB70 und RB67 nach KL, pro Stunde teilweise 5 Züge, im Schnitt alle 12 Minuten, RB67 deckt auch Ramstein-Miesenbach ab, dazu kommt noch die Buslinie 141, die stündlich zum HBF KL fährt. Ob es die Verstärkerlinie bräuchte, würden wir dann sehen.