Beschreibung des Vorschlags
Von allen Vorschlägen zu einer Stadtbahn nach Flittard kommt mir dieser Vorschlag am nächsten. Für unrealistisch sehe ich die Nutzung der Güterstrecke zum Chempark, weil
- Es herrscht auf dieser Strecke relativ reger Verkehr
- Die Stadtbahn passt nicht in das Lichtraumprofil der Güterzüge
- Ringsum ist zu wenig Platz für doppelgleisigen Ausbau und Hochbahnsteigen,
deswegen schlage ich straßenbündiges Gleis in Flittard und Stammheim vor, um die Ortskerne zu erschließen. Durch die engeren Straßen wäre eine klassische Hochflur-Stadtbahn baulich schwer zu realisieren, weswegen ich eine Niederflur-Stadtbahn Richtung Flittard vorschlage. Die Vorteile solch einer Stadtbahn sind die baulich einfache Umsetzung von straßenbündigen Gleiskörpern sowie geringere Baukosten.
Um doppelte Bahnsteige zu vermeiden schlage ich separate Strecken im Bereich Keupstraße – Wiener Platz vor, und dass meine Stadtbahn anstatt der Linie 4 den Bypass Mülheim nutzt. So können separate Haltestellen an der Messe, und in Mülheim entstehen. In Deutz fehlt aber die Anbindung an die Ost-West-Achse, weswegen dann ein kurzes Teilstück oberirdisch verlaufen muss, um an den Tunnelausgang an der Deutzer Freiheit anzubinden. In Richtung Osten kommt man durch bestehende Infrastruktur, bedauerlicherweise dann ohne Halt in Deutz. Ein weiterer Vorteil dieser Strecke wäre dass bei Baustellen im Tunnelstück, die Linien 1 und 9 auch oberirdisch umgeleitet werden können.
Vorteile einer Niederflur-Stadtbahn
- straßenbündige Gleiskörper
- geringere Baukosten
Nachteile
- parallele Haltestellen und Strecken bei den Hochflur-Abschnitten
Betrieb
Linie 2
Flittard – Stammheim – Wiener Platz – Bypass Mülheim – Bf. Deutz – Neumarkt (- Universität)
– Mo-Sa T10, So T15
– Doppeltraktionen, Sa/So teilweise Solowagen
Ersetzt die Verstärkerfahrten der Linie 9 Richtung Universität zu Vorlesungszeiten

Kenne ich nicht, Köln hat nur einen Friesenplatz. Auch zeitlich würde „Frieden“ an dieser Stelle der Ringe nicht passen.
Außerdem fehlen in diesem Vorschlag neben den Haltestellen welche noch eingezeichnet werden müssen auch noch alle Bezüge zu den existierenden Plänen für eine Strecke nach Stammheim und Flittard. Teilweise liegt die Strecke auf der Straße, ist dort aber nur eingleisig eingezeichnet, was eher nicht so möglich ist. Ist das Absicht? Insbesondere in Stammheim ist fraglich wie du auf diese Linienführung gekommen bist, der eigentliche Ortskern wird hier stark verfehlt.
Wenn du wie von dir vorgeschlagen auf Niederflur umstellst, ist die Nutzung der Güterzugstrecke wieder realistisch:
Hi,
Hinweis zu den NF-Bahnsteigen:
https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf66/dritter-nahverkehrsplan-12-2017.pdf // Seite 74, erster Absatz
Gelten daher nur als eingeschränkt barrierefrei und sind nicht uneingeschränkt kompatibel.
Interessanter und wichtiger Hinweis, das war mir vorher so nicht bewusst! Dann ist die Frage, wie groß der Spalt ist und ob das so im Neubau mit der Begründung Güterverkehr noch zulässig ist. Sonst wäre die einzige Lösung, die mir einfällt, eine fahrzeugseitige Spaltüberbrückung, die nur an diesen Haltestellen zum Einsatz kommt. Das wäre allerdings auch nicht ideal hinsichtlich Kosten (wenn man alle Fahrzeuge damit ausrüstet) oder Flottenkomplexität (wenn man nur eine Teilflotte damit ausrüstet).
Man könnte das ganze auch Bahnsteigseitig umsetzen. Wenn ich das richtig im Kopf habe liegen auf den Mischverkehrsstrecken die PZB-Magnete getrennt für Stadtbahn und richtige Eisenbahnfahrzeuge, daher könnte man hier vergleichsweise unproblematisch bei ausgefahrener Spaltüberbrückung nur den Eisenbahnfahrzeugen die Durchfahrt verhindern.
Hochflurbahnsteige kollidieren tatsächlich mit Güterzügen, Niederflurbahnsteige hingegen nicht (siehe Linie 7/Klüttenbahn).
Aber auch Niederflurbahnsteige kollidieren mit Straßen und Grundstückseinfahrten, die Haltestellen Flittard am Feldrain und Stammheim Friedhof sind so also nicht möglich. Fast alle Bahnsteige liegen gar nicht direkt vor den Häusern, die wenigen verbleibenden könnte man wie bei der Linie 5 auch als Mittelbahnsteig ausführen.
Was soll eigentlich an der (H) Kölnmesse passieren, wird dort noch ein NF-Bahnsteig gebaut (dann bitte einzeichnen) oder wird hier nicht gehalten (dann bitte Haltestellensymbol wegmachen)?
Diese Verstärker fahren teilweise bis nach Porz (ich glaube derzeit wegen dem Fahrer- und Fahrzeugmängel nicht), soll die Erschließung von Porz also dementsprechend schlechter werden?
Da es sich aber um Niederflurfahrzeuge handelt, kann man die Bahnsteige auch nur teilweise barrierefrei ausführen, wäre zwar nicht ganz bequem, bietet aber für Bedürftige die nötige Barrierefreiheit.
Also die Linie 2 bis Neumarkt zu führen wäre nicht sehr dramatisch, anders kann man auch bei Realisierung des Ost-West-Tunnels zwischen Porz und Neumarkt teilweise einen T5, oder T5/5/10 anbieten, der vielversprechend wäre. Ich kann mich nicht entscheiden ob eine Anbindung aus dem Norden oder aus dem Süden wichtiger wären.
Es wird hier nicht gehalten, es gibt ja den Halt Messe-Nord.
Für Leute die einsteigen sicher, wenn man aussteigen will und dann herausfindet dass die Tür an der man steht nicht barrierefrei ist ist das hingegen schon anders. Bahnsteige kann man auch nicht teilweise über Grundstückszufahrten oder sogar andere Straßen legen!
Jap, der Bahnsteig am Feldrain geht klar, für Stammheim müssten leider ein paar Parkplätze wegfallen oder verlegt werden.
Insbesondere zwischen Flittard und Stammheim würde ich ja eine weitgehendunabhängige Trassierung empfehlen. Dort auf der Straße zu fahren ist pure Verschwendung. Ein eigener Gleiskörper wäre hier (je nachdem wie die Landakquisition aussieht) vermutlich nicht nur qualitativ besser sondern sogar günstiger.