K SL x Stadtbahn Bilderstöckchen Köln KVB

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Beschreibung des Vorschlags

Hochflurlinie

Relativ einfache Anbindung Bilderstöckchens an das Stadtbahnnetz und Entlastung Linie 5 in Neuehrenfeld

Sofern vom Süden her eine neue Linie den Neumarkt-Tunnel oder die neue Nord-Süd-U-Bahnstrecke befährt (aus Flittard; Niederkassel; Klettenberg), könnte diese langfristig beispielsweise weiter nach Bilderstöckchen geführt werden.

Auf der Escher Str. ist u.E. ein eigener Bahnkörper möglich (Wegfall der Parkplätze).

Einsparungen bei den Buslinien (121, 127, 147) sind natürlich möglich, auch wenn der Busverkehr in Bilderstöckchen stark in Richtung d. v. dieser Stadtbahnlinie nicht angebundenen Stadtbezirkszentrum Nippes ausgelegt ist. Eine direkte Busverbindung mit 6 Fahrten/Std. von Bilderstöckchen zum Ebertplatz ist im Zuge einer Einführung dieser Stadtbahnlinie z.B. nicht mehr erforderlich.

Mögliche Neuordnung Busverkehr: Linie 127 zwischen Ossendorf und Ludwigsburger Str. nur noch im 20/30/30 Takt (mo-fr/sa/so) zwischen Ludwigsburger Str. im 10-20/30/30 Takt Verstärkerfahrten zum Bürokomplex Rheinenergie; Linie 121 ab Bilderstöckchen wie aktuelle Linie 147 nach Niehl, zwischen Bilderstöckchen und Nippes im 10-15/15-30/30 Takt; Verstärkerfahrten mo-fr verkehren Richtung Kuenstr/Flora, zw. Nippes und Niehl im 20/30/30 Takt; Linie 147 entfällt

 

 

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5 Kommentare zu “K SL x Stadtbahn Bilderstöckchen Köln KVB

  1. Die Idee zur Anbindung Bilderstöckchens ist ja eigentlich nicht schlecht. Ich weiß bloß nicht ob der Aufwand – eine teure Rampe von der Hochbahn zur Escher Straße herunter – für gerade einmal zwei Haltestellen lohnt. Vor allem eine weitere Linie im überfüllten Innenstadttunel? Die Stadt Köln will gerade mit Milliardenaufwand eine Linie dort herausnehmen, sofern die Nord-Süd-Ubahn irgendwann einmal fertig werden sollte. Da macht es keinen Sinn, an dieser Stelle gleich schon wieder für Stillstand zu sorgen. In absehbarer Zeit sollen auf der Linie 4 75 m lange Züge verkehren – längere Züge erfordern auch mehr Abstand zwischen den einzelnen Bahnen.

  2. Mit überfüllten Innenstadttunnel meinst du den Neumarkttunnel. Ich hatte aber bewusst offen gelassen, welchem Tunnel die Linie nach Bilderstöckchen entstammt, sie könnte ja auch aus dem neuen Nord-Süd-Tunnel kommen. Im neuen Nord-Süd-Tunnel ist gewiss noch Platz für eine oder zwei weitere Linien.

    Man stelle sich vor, eine Hochflurbahn aus Niederkassel wird auf die linke Rheinseite in den Nord-Süd-Tunnel geführt. Wohin könnte diese Linie ab Hbf verlängert werden, gesetzt den Fall, dass schon ausreichend Stadtbahnfahrten nach Riehl, Niehl, Mülheim, Bocklemünd verkehren?

    Es wäre auch denkbar, eine neue Linie 19 (Entlastung zur Linie 18) Klettenberg – Barbarossaplatz – Heumarkt – Hbf weiter nach Bilderstöckchen zu führen.

     

    2 zusätzliche Haltestellen bzw. eigentlich 3 Haltestellen (an Escher Str. hält nämlich nur die Tangentiallinie 13) für Bilderstöckchen reichen aus, um den flächenmäßig kleinen, aber dicht besiedelten Stadtteil zu erschließen. Auch die nur drei zusätzlichen Haltestellen ab Bocklemünd für die Linie 3 nach Mengenich, Görlinger Zentrum haben sich gelohnt, auch wenn dort keine teure Rampe gebaut werden musste. Im Gespräch war aber dort mal eine richtig teure U-Bahn. Dafür hat die Stadt, soweit ich weiß, sogar auch Fördermittel beantragt, die aber dann nicht geflossen sind.

     

    Der Stadtteil Bilderstöckchen hat knapp 16.000 Einwohner. In Widdersdorf und Neubrück wohnen z.T. deutlich weniger Menschen, beide letztgenannten Stadtteile sollen aber irgendwann einen Stadtbahnanschluss erhalten. Fazit: auch wenn man wenige Tsd. Einwohner von den 16.000 abzieht, die zu weit im Osten oder im Süden von Bilderstöckchen wohnen, so dass sie keine kurzen Fußwege zur o.g. Stadtbahnlinie hätten, wäre die Bahn immer noch im Vergleich zu anderen Projekten sinnvoll bzw. auf ähnlichem Nutzen-Level.

     

    Wenn die Idee zur Anbindung Bilderstöckchens auch dir nun sinnvoll erscheint, was wäre die Alternative? Die Rampe von der Hochbahn zur Escher Str. herunter ist gewiss aufwändig. Aber vermutlich alle anderen Varianten zur Stadtbahnanbindung Bilderstöckchens werden noch aufwändiger sein.

    Ich denke da insb. an folgende alternative Variante einer Niederflurlinie: Ubierring – Rudolfplatz – Ebertplatz – Lohsestr. – Kempener Str. – Geldernstr./Parkgürtel – Escher Str. – Bilderstöckchen.

    Eine solche Variante wäre wg. Tunnelausfädelung Nippes, Umbau Geldernstr./Parkgürtel noch viel teurer.

     

    Noch zum Neumarkttunnel:

    in der Tat ging ich wohl zunächst davon aus, dass im Neumarkttunnel nach dem Wegfall der Linie 16 nach Fertigstellung der Nord-Süd-U-Bahn Platz für eine zusätzliche Linie ist, z.B. der Flittardlinie.

    Bei längeren Zügen wäre dies ggf. doch nicht der Fall. Leider.

    Soweit ich weiß, werden 75 m lange Züge nicht nur auf der Linie 4 verkehren. Auch für die Linie 18 wurden lt. KVB Langzüge bestellt. Ich gehe davon aus, dass auch die Langzüge der Linie 18 75 m lang sein werden, obwohl ich die genaue Länge in dem entspr. Artikel nicht entnehmen konnte.

    1. Ich habe Deinen oben genannten Vorschlag zur Anbindung von Bilderstöckchen – als Niederflurstadtbahn soeben gebracht. Diesen trage ich schon länger mit mir herum. Deinen Post lese ich erst jetzt, wo mein Vorschlag bereits oben ist. Ist zwar teurer, stimmt, aber dafür ist der Einzugsbereich auch erheblich größer, alleine die direkte Anbindung an die S-Bahn-Haltestelle Geldernstraße/Parkgürtel. Ein Umbau der bestehenden unterirdischen Haltestelle ist nicht erforderlich, die Strecke verläuft komplett oberirdisch. Ich mache da einfach mal von meinem Heimvorteil in Form von Ortskenntnis Gebrauch. Daher bin ich mir sicher, dass mein Vorschlag aller Voraussicht nach einen Nutzen-Kosten-Index von >= 1 erreichen würde. Luftschlösser wie milliardenteure Ubahnstrecken fernab jeder Bebauung wird es bei mir ohnehin nicht geben. Ich habe zwar auch eine neue unterirdische Strecke durch die Kölner City im Angebot, dort bin ich mir aber ebenfalls todsicher, dass der NKI weit über 1 liegen dürfte.

      Allerdings wäre der Neumarkt dann nur mit Umsteigen am Ebertplatz erreichbar, da diese Strecke aus dem Nippesser Stadtbahntunnel ausgefädelt wird und dann über die Ringstrecke verkehrt. Ermöglicht übrigens nur durch eine kollossale Fehlplanung der Stadt Köln in den 1960-er Jahren. Eigentlich hätte beim Bau der Strecke durch Nippes dort an die Abzweigung zur Kempener Straße – wie auch an die Agneskirche – eine Haltestelle hingehört und nicht mitten im Nirgendwo (Lohsestraße) für die Kaninchen im inneren Grüngürtel.

      1. Gute Idee!

        Ich hatte wirklich daran gedacht, die Bilderstöckchenbahn von Nippes unterirdisch zum U-Bahnhof Geldernstr./Parkgürtel führen zu müssen, der dann aufwändig hätte umgebaut und mit Kombi-Bahnsteigen versehen werden müssen. Daher hatte ich die Idee einer Niederflurlinie Bilderstöckchen – Rudolfplatz – Ubierring direkt verworfen.

  3. Gute Idee!

    Ich hatte anfangs daran gedacht, die Bilderstöckchenbahn von Nippes unterirdisch zum U-Bahnhof Geldernstr./Parkgürtel führen zu müssen, der dann aufwändig hätte umgebaut und mit Kombi-Bahnsteigen versehen werden müssen. Daher hatte ich die Idee einer Niederflurlinie Bilderstöckchen – Rudolfplatz – Ubierring verworfen.

     

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