Beschreibung des Vorschlags
Die Linie 138 pendelt zwischen Zollstock Südfriedhof und Güterverkehrszentrum Süd.
Die morgendliche Fahrt mit Abfahrt um 5:40 in Zollstock hat an der Haltestelle Güterverkehrszentrum Süd derzeit 20 Minuten Standzeit. Ich schlage vor, diese Fahrt geringfügig zu verlängern. Nach der Haltestelle Güterverkehrszentrum wird direkt bis Hürth-Kalscheuren Bahnhof gefahren. Dort werden Fahrgäste der Linie RB48 aus Wuppertal (Ankunft RB48 um 5:49, Ankunft 138 um 5:52) aufgenommen. Erst dann werden die Haltestellen Am Eifeltor (5:54) und Güterverkehrszentrum Süd (5:55) bedient. Um 6:11 geht es dann wieder wie gewohnt über die Haltestelle Güterverkehrszentrum zurück Richtung Zollstock.
Dadurch werden die großen Logistikunternehmen besser vor Schichtbeginn (6:00 Uhr) mit dem ÖPNV erreichbar. Die Erweiterung des DHL-Paketzentrums (100 zusätzliche Arbeitsplätze) wird voraussichtlich im November 2026 abgeschlossen sein.
In Hürth-Kalscheuren besteht zudem Anschluss an die RB48 in Richtung Wuppertal (Abfahrt 6:10) und an die Linie 192 in Richtung Meschenich (Abfahrt 6:11).
Zusätzlich schlage ich außerdem vor, die ehemalige Haltestelle am Autohof wiederzubeleben (grau markiert). Diese wurde eine Zeitlang angefahren, als die 138 nicht bei DHL gehalten hat. Heute stehen dort Wohnanhänger, in denen abends dem „ältesten Gewerbe der Welt“ nachgegangen wird.

Das halte ich für eine gute Idee. Ich frage mich, warum man manchmal als Stadt nicht selber darauf kommt, Buslinien bis zu einem Bahnhof durchzufinden, anstatt sie 1km davor enden zu lassen😉.
Steht der Bus dort wirklich 20 Minuten rum, oder fährt er vielleicht noch irgendwo anders hin und ein anderer Bus übernimmt die Rückfahrt?
Gerade solch naheliegenden Sachen (Ende ein km vor dem Bahnhof) haben meist einen konkreten Grund, warum es so sein muss. In der Angebotsplanung arbeiten schließlich auch Leute, die sich über sowas Gedanken machen.
Diese Fahrt kommt morgens als Linie 133 vom Hauptbahnhof (Abfahrt 5:10) und verkehrt ab Zollstock Südfriedhof weiter als 138 Richtung Güterverkehrszentrum Süd. Die Fahrtzeiten sind auf die Schichtzeiten der Unternehmen (u. A. DHL) abgestimmt. Die Linie 192 verkehrt als Kleinbus, weil noch kein geeigneter Wendeplatz für die Gelenkbuslinie 935 eingerichtet wurde.
Die Linie 133 wird elektrisch betrieben und hat an den Haltestellen Hauptbahnhof/Breslauer Platz und Südfriedhof eine Ladestation. Auch wenn die 133 teilweise mit Gelenkbussen unterwegs ist, wird diese Fahrt hier mit einem Solobus betrieben, die Einrichtung eines Wendeplatzes ist also deutlich einfacher möglich.
Ich glaube nicht das dort ein Wendeplatz eingerichtet werden kann.
Linie 192
Die Linie 192 wird mit Mercedes Sprintern betrieben. In Kalscheuren wendet er wie ein PKW.
Und das wird dann wohl auch der Grund sein, weshalb es diese -auf den ersten Blick sehr naheliegende- Verlängerung der 138 nicht gibt.
Die Fahrt, die ich hier anspreche, wird mit einem Solobus aus dem Fahrzeugpool der 133 durchgeführt. Die 935 ist jedoch immer mit einem Gelenkbus unterwegs. Ein Gelenkbus hat einen viel größeren Wendekreis.
Auf den Satellitenbildern sehe ich, dass prinzipiell eine Wendemöglichkeit für Standardbusse möglich wäre, wenn dafür entweder Areal des Brennholzhändlers im Norden oder des Grabsteinmetzes im Süden beansprucht würde.
Oder alternativ auf dem kleinen Waldstück nordöstlich der hier eingezeichneten Haltestelle. Das ist immer noch nah genug am eigentlichen Bahnhof dran.