Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Aktuell gibt es einen IRE von Ulm nach Aalen. Für einen IRE ist das ein sehr kurzer Zuglauf. Nördlich davon sind die Zugläufe ebenfalls sehr kurz. Teilweise sind auch nur Regionalbahnen unterwegs. Ich schlage deshalb vor den IRE nach Würzburg zu verlängern, um so eine schnelle Tangentialverbindung zu schaffen, die die zahlreichen Mittelzentren auf der Strecke verbindet.

Warum fährst du an Langenau (ca. 15000 Einwohner), Schrozberg, Niederstetten und Weikersheim vorbei
Langenau hab ich tatsächlich überlegt, aber vorerst nicht aufgenommen, weil ein Regionalzug vom Süden durch Ulm nach Langenau durchgebunden wird und auch zukünftig zwei S-Bahn Linien haben wird. Auf Wunsch kann man das natürlich dazunehmen.
Schrozberg, Niederstetten und Weikersheim sind mit ihren etwa 5000 Einwohnern keine Mittelzentren, die an den IRE angebundenwerden müssten.
V.a. in Schrozheim könnte man aber Rothenburg odT mitnehmen.
Soll das Ding eigenwirtschaftlich fahren oder von den Ländern bestellt werden? Falls zweiteres, solltest du nördlich von Crailsheim definitiv mehr Halte vorsehen und z.B. den RE in die Linie integrieren (passt auch fahrplantechnisch prima). Da fährt die Bahn durch ziemlich leeres Land und man sollte sich aus ökonomischer Sicht keine zusätzlichen Parallelverkehre aufhalsen, die die bestehenden (gemeinwirtschaftlichen) Verkehre nur unwirtschaftlicher machen. Und Lauda – Würzburg wird ja bald schon stündlich mit dem RE Stuttgart – Würzburg bedient. Da macht dann ein dritter non-stop Zug pro zwei Stunden nicht so Sinn … Wenn du hier die besagte RE-Trasse Aschaffenburg – Craisheim nimmst, haste auch noch einen super Korrespondenzhalt 🙂
btw: eigenwirtschaftlich wird man das Ding nie fahren, da ist einfach zu wenig Nachfrage vorhanden ^^
Wenn man bedenkt, dass es bundeweit eine eigenwirtschaftlich betriebene Regionallinie gibt und der bisherige IRE bestellt ist, erübrigt sich die Frage.
Besagter RE hat zwischen Crailsheim und Aschaffenburg 29 Halte. Daher zweifle ich, ob der Name RE überhaupt angebracht ist. Ein IRE ist das sicher nicht. Er braucht auch für die Strecke 3h.
Was du aber bedenken solltest, ist der kommende eigenwirtschaftliche IC Stuttgart – Heilbronn – Lauda – Würzburg – Schweinfurt – Bamberg. Ein, zwei Halte mehr zwischen Lauda und Würzburg dürfens also schon sein, damit sich IC und IRE nicht kannibalisieren.
Auch ein Frage: Was soll den da fahren? Die IREs Ulm – Aalen sind mit Regioschwingern unterwegs, hat die Brenzbahn doch NT und keinen Strom. Auch die Taubertalbahn ist nicht elektrifiziert. Aalen – Crailsheim und die Frankenbahn allerdings schon, das wäre also ein recht langes Gediesele unter Fahrdraht.
Naja, zwischen Lauda und Crailsheim fährt halt schon ein Stundentakt mit allen Halten; eine weitere Verbindung mit weniger Halten, die bestellt wird, macht den Stundentakt in solch ländlichen Räumen nur unwirtschaftlicher als er eh schon ist. Deswegen sehe ich hier auch maximal die Integration von bestehenden, bestellten Verkehren. Oder ein komplett eigenwirtschaftlicher Zusatzverkehr, der aber sehr schnell wieder mangels Nachfrage eingestellt werden würde.