Interregiobus Bonn-Cochem

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Beschreibung des Vorschlags

Es handelt sich um einen Nahverkehrsbus 2 mal pro Tag und Richtung. Weitgehend wird entlang der B257 gefahren. An einigen Stellen bin ich Umwege durch Orte gefahren, da dadurch das Erschließungspotenzial höher ist. Der Fokus der Linie liegt auf der Erschließung der zwischenliegenden Orte.  Niemand wird damit von Bonn nach Cochem fahren.

Orte wie Adenau, Ulmen, Kelberg haben keinen vernünftigen ÖPNV und die nächsten großen Städte sind weit entfernt. Im Moment muss man mit viel Umsteigen und vielen Umwegen fahren. Das macht kaum jemand, sodass das Auto im Modal Split dominiert.

Lange Linien führen zwar prinzipiell häufig zu Verspätung, jedoch ist auf der Strecke selten bis nie Stau, da dünn besiedelt. Das gilt leider nur mit Ausnahme des Bonner Stadtgebiets. Außerdem machen bei einer Fahrtzeit von idR. über einer Stunde ein paar Minuten auch nichts aus. Außerdem ist es in der modernen Zeit ja durchaus möglich Verspätungen im Internet zu sehen und als Fahrgast entsprechend zu reagieren. Ich hab auch bewusst viele Haltestellen gewählt, an den meisten wird sicherlich häufig durchgefahren werden. Am liebsten wäre mir bei Überlandstrecken sowieso, das man überall entlang der Strecke anhalten kann und den Bus von der Straße herbeiwinkt. Aber das ist in D leider sehr unpopulär und kann in Linieplus gar nicht angegeben werden.

Warum nur 2 mal pro Tag? Weil mehr Potenzial auf der Linie als ganzes kaum drin ist, fürchte ich. Abschnittsweise sieht die Sache sicher anders aus. (z.B Bonn-Meckenhein, Meckenheim-Adenau…) Da sowieso (fast) jeder auf dem Land ein Auto hat, ist es auch utopisch dieses durch besseren ÖPNV zu ersetzen, so dass die Menschen im Optimalfall den Bus nehmen, wenn sie etwas flexibler sind und wer zu anderen Zeiten fahren muss, nimmt weiter das Auto.

Die Fahrtzeit schätze ich auf ca. 2h45.  Es sollte jeweils einer um ca. 7 Uhr und einer um ca. 15:30 Uhr fahren. Dazwischen werden die Busse im Stadtverkehr eingesetzt.

Was haltet ihr generell von dem Konzept der langläufigen Buslinien zur Erschließung ländlicher Gebiete? Wie findet ihr diese (v.a exemplarische)?

Eingesetzt werden komfortable Busse mit Toilette, WLAN, Steckdose etc. da auf einer langen Strecke mehr Komfort angebracht ist und der ÖPNV dadurch an Attraktivität ggü. dem Auto gewinnt.

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8 Kommentare zu “Interregiobus Bonn-Cochem

  1. Mit 100km ist diese Linie sehr lang. Ich würde den Bus nur auf dem Abschnitt Adenau-Cochem fahren lassen, der Rest von Adenau bis Bonn soll durch eine Reaktivierung der Ahrtalbahn erreicht werden.

    1. Wie bereits gesagt ist diese Linie viel zu lang!

      Ausserdem 1 mal pro Tag? Was soll das bringen?

      Und vielleicht sollte anstatt mit diesem total nagem Weg vielleicht auch Kaisersesch angebunden werden.

      1. 1 mal am Tag war natürlich Quatsch, dann kommen die Leute ja nicht mehr zurück nach Hause, sorry 🙂
        Kaisersesch liegt sehr weit weg von der B257 und ist bereits halbwegs an die umliegenden Gemeinden angebunden.
        Falls die Strecke mal verlängert wird, wie z.B hier
        https://extern.linieplus.de/proposal/andernach-kaisersesch-daun-gerolstein-pruem/
        besteht Umstiegsmöglichkeit in Ulmen. Dadurch würde die Buslinie noch attraktiver.

    2. Auf die Länge bin ich in der Beschreibung eingegangen. Ich glaube, dass diese Länge angemessen sein kann, wenngleich es solche Linien meines Wissens nach zur Zeit (noch) nicht gibt. Die Reaktivierung bis Adenau befürworte ich. Jedoch ist der Bus schneller als die Bahn und bietet Anschluss an die S23 Richtung Euskirchen. Daher sehe ich auch nach der Reaktivierung Potenzial für die Linie als ganzes.

      1. zumindest ab Ahrbrück ist der Bus schneller, weil er nicht den Umweg über Remagen fährt wie die Bahn. Eine gewisse Konkurrenz von Bahn und Bus zwischen Ahrbrück und Adenau wäre dennoch wahrscheinlich nicht komplett von der Hand zu weisen. Das kann man aber auch als Art Taktverdichtung sehen.

  2. Meine Erfahrung ist, daß Reisen mit dem Bus sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Kurze Strecken in der Stadt sitzt man ohne weiteres ab. Lange Strecken ins Ländliche wären im Prinzip ok, wenn nicht am Anfang oder Ende das Verkehrsgewühle der Großstadt wäre.

    Deswegen tendiere ich eher zu der Idee einer Reaktivierung bis Adenau und den Rest so wie beschrieben

  3. Ich vermag zum Rest südlich von Meckenheim zu sagen, aber zumindest was zum Rest was. Mir ist etwas unklar warum die vier Fahrten am Tag an allen Stationen auf Bonner Stadtgebiet halten sollten. Denn das ist fast der selbe Verlauf der 603 im 20-Minuten-Takt (zusätlich noch 602 ab Ippendorf und 601 ab Poppelsdorf). Da könnte es sich durchaus lohnen etwas Zeit zu sparen anstelle alleine 23 Minuten bis Röttgen zu brauchen.

    Alternativ könnte, sofern es die Ankunfts-/Abfahrtszeiten zulassen auch in Meckenheim den Bus enden lassen und damit einen einfachen Umstieg zu ermöglichen. Die Fahrzeiten der S23 nach Bonn sind wohl recht gleichwertig mit den Busfahrzeiten. In Anbetracht eines recht langen vorhandenen 30′ Takts (+ Verstärker auf 15′) wäre es wohl machbar.

    1. Das sehe ich ähnlich.

      Ich würde den Bus nur auf die Relationen Meckenheim-Altenahr (wäre Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht sinnvoller?) und Adenau-Ulmen-Cochem beschränken. Den Rest kann die Bahn erledigen.

      Die Reaktivierung der Ahrtalbahnstrecke zwischen Ahrbrück und Adenau hält Wolfgang Groß [Sprecher der Ahrtalbahnfreunde] „mit 85 bis 90 Prozent“ für realisierbar.

      Wenn man die entsprechenden Busfahrpläne sehr gut auf den neuen Zug abstimmt, steigt das Potential der Reaktivierung natürlich gewaltig.

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