Inselbahn Juist

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Beschreibung des Vorschlags

Länge: ca. 7,14km 14 Haltestellen, die restlichen Meter sind Anschlussgleise

Die Inselbahn Juist diente Zeit ihres Bestehens lediglich der Verbindung des Fähranlegers mit dem Ort und wurde folgerichtig mit der Eröffnung des ortsnahen Hafens stillgelegt. Ich denke jedoch, dass die Insel gerade aufgrund ihrer länglichen Lage auch im Binnenverkehr hinreichend Potential für ein eigenes Bähnchen bietet, insbesondere, wenn diese gleichzeitig eine touristische Attraktion darstellt.

Die vorgeschlagene Linie verbindet dabei den Flugplatz, den Ort, Loog, und den Hundestrand miteinander. Auch für Wanderungen zur Domäne Bill/Westende bzw. zum Ostende bietet sie sich zur Verringerung des Fußmarsches an.

Betrieb:

Ich schlage einen Betrieb mit zwei gegenläufigen Kursen vor, die sich in der Mitte am Bahnhof kreutzen. Damit ließe sich zumindest ein 20-Minuten-Takt verwirklichen. In den Tagesrandzeiten kann sich der Betrieb auf einen  Kurs reduzieren. Der Halt Hafen wird nur zu den Fährzeiten angefahren, auch wenn sich dadurch Taktabweichungen ergeben. Auch im Hafen können sich die Züge kreuzen.

Die Anschlussgleise sind optionale Vorschläge. Den Betriebshof habe ich zunächst einmal neben dem bestehenden Bauhof platziert.

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12 Kommentare zu “Inselbahn Juist

  1. Ich glaub, dass dieser Vorschlag selbst mit Urlaubern sich nicht auszahlt

    Man könnte das Ganze ja auch durch eine Buslinie realisieren, wäre flexibler, billiger und genauso funktional, weil die Fahrgastzahlen für einen Zug sind einfach nicht da

  2. Wieso soll dies eine Eisenbahn sein und nicht eine Straßenbahn? Dies würde den Bau günstiger machen, da für eine Eisenbahn keine Bahnübergänge mehr gebaut werden dürfen, stattdessen müssen es Über-/Unterführungen sein.

    Aber wieso braucht es überhaupt ein schienengebundenes Verkehrsmittel? Wieso reicht ein Busverkehr nicht aus?

    1. Busse bieten sich auf der autofreien Insel nicht an. Auch eine Bahn im Straßenplenum würde sich kaum durcsetzen lassen (deshalb auch die Führung am Ort vorbei). EineKonzessionierung nach BOStrab wäre wohlmöglich trotzdem sinnvoll.

  3. Eine Buslinie wird auf Juist am politischen Widerstand auf der autofreien Insel scheitern. Für ein schienengebundenes Verkehrsmittel sehe ich bessere Chancen. Wenn, dann aber als schmalspurige Straßenbahn mit in der Regel nur einem Umlauf. Elementar wäre dann aber eine Verbindung die Strandstraße hoch zum Kurhaus. Auch ansonsten wären Verbindungen durch den Ort besser.

  4. Auch wenn es auf Juist viele Touristen gibt, sind es jährlich nur circa 90.000. Zum Vergleich: Norderney hat 430.000 Touristen jährlich. Zurück zu Juist: Also selbst, wenn alle Touristen in den Sommermonaten die Insel besuchen, sind es gerade mal 1.000 täglich. Von denen wohnen höchstwahrscheinlich +-800 im Kernort (fußläufig vom Hafen erreichbar). Auch wenn diese nicht zu Fuß laufen wollen, würde diese Inselbahn denen auch nicht helfen, da die Bahn nicht wirklich weiter in den Kernort hereinfährt. So kommt man also auf aller, allerhöchstens 400 Fahrgäste täglich, die zum/zur Ferienwohnung/haus etc. wollen. Und die Urlauber im Kernort, welche wohlgemerkt keinen Bahnanschluss besäßen, wollen ganz bestimmt keine Ausflüge zum Flugplatz machen, sondern wohl eher zur Strandpromenade/Nordstrand, wo die Bahn ebenfalls nicht fährt. So komme ich auf circa 300 Fahrgäste täglich (hin/zurück zusammengerechnet), das aber ja auch nur im Sommer. Diese Fahrgäste würden demnach 10 kleine Züge füllen, bzw. 5 pro Richtung. Das reicht definitiv nicht aus, um ein solches Projekt zu rechtfertigen.

    1. Was spricht gegen Ausflüge zum Flugplatz? Ist ja vor allem das naturbelassene Ostende der Insel, was dort besucht werden kann. Eine Straßen-/Kleinbahn dorthin kann durchaus sinnvoll sein, um bei Ausflügen dorthin die Strecke mit Gegenwind abzudecken.

        1. Momentan verkehren auf der Strecke regelmäßig Kutschen. Die sind aber teuer und langsam, eigentlich nur geeignet, wenn Gepäck transportiert werden muss. Wenn die Kutschen durch eine Straßenbahn (nicht Eisenbahn) ersetzt werden würden, wäre das günstiger und attraktiver, kann also durchaus funktionieren.

          1. Nur weil regelmäßig Kutschen fahren, braucht man doch keine Eisenbahn/Straßenbahn! Vor allem im Winter fährt doch kein Mensch dort zum Flugplatz. Allerhöchstens im Sommer hat man dort ein paar Fahrgäste, aber doch lange nicht so viele, dass diese einen kompletten, kilometerlangen Neubau rechtfertigen. Was denkst du denn, wie viele Personen so täglich eine Bahn auf diesem Ast nutzen würden? Da braucht man schon mehr als 50-100 täglich.

            (nicht Eisenbahn)

            Vorgeschlagen wird eine Eisenbahn, keine Straßenbahn, also argumentiere ich auch mit/gegen Eisenbahnen.

            1. Nur weil regelmäßig Kutschen fahren, braucht man doch keine Eisenbahn/Straßenbahn! Vor allem im Winter fährt doch kein Mensch dort zum Flugplatz.

              Habe ich auch nicht behauptet. Aber es gibt eine Nachfrage für die Strecke, tatsächlich auch das ganze Jahr über, da im Winter handwerkliche Betriebe die Flugzeuge nutzen. Durch die attraktiveren Fahrzeiten und die niedrigeren Kosten gibt es zudem eine induzierte Nachfrage für Ausflüge, das ist auch nicht zu bestreiten. Im Übrigen ist auch die von dir angeführte Gästezahl falsch, zuletzt waren es 2023 140.000 Gäste, die im Schnitt eine Woche geblieben sind, das ist fast doppelt so viel wie von dir behauptet (Quelle).

              Der Flugverkehr nach Juist ist in den letzten Jahren zwar ziemlich zurückgegangen, da die Schnellboote hier (leider) eine starke Konkurrenz darstellen, mit einer vernünftigen Anbindung des Flugplatzes, und die wäre mit einer Straßenbahn sichergestellt, wäre die Konkurrenzfähigkeit aber wieder hergestellt. Früher wurde werktags im Stundentakt, zum Teil noch häufiger, nach Juist geflogen, und zwar das ganze Jahr über.

              Was denkst du denn, wie viele Personen so täglich eine Bahn auf diesem Ast nutzen würden? Da braucht man schon mehr als 50-100 täglich.

              Ein zweiachsiger Straßenbahnwagen (wie von mir vorgeschlagen) hat ca. 20 Sitzplätze. Wenn der am Tag 12 mal die Strecke bedient (Stundentakt), ergibt das 240 Sitzplätze. Wenn pro Stunde wieder ein Flieger fliegt, füllt der schon mal bis zu 8 Sitzplätze pro Stunde, zum Teil wurden sogar kurz nacheinander zwei Maschinen geplant, dann wären das bis zu 16 Fahrgäste pro Stunde. Ein paar Leute werden auch immer an einem Ausflug interessiert sein, da halte ich einen Stundentakt auf der Relation Loog – … – Zentrum – … – Flughafen für alles andere als unrealistisch. Weitere Linien, die vom Hafen ausgehend Reisende befördern, können dann auch für eine angemessene Auslastung der Infrastruktur im Kernort sorgen.

              Vorgeschlagen wird eine Eisenbahn, keine Straßenbahn, also argumentiere ich auch mit/gegen Eisenbahnen.

              Dann tu das. Ändert aber nichts daran, dass ich in meinem Kommentar explizit darauf hingewiesen habe, dass ich von einer Straßen- oder Kleinbahn (light rail) spreche und nicht von 7 Doppelstockwagen mit BR146, die hier verkehren sollen.

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