Beschreibung des Vorschlags
In meinem Beitrag zu einer S-Bahn-Stammstrecke in Wiesbaden habe ich einen 5min-Takt angekündigt, bestehend aus Zügen der S-Bahn Rhein-Main aus Frankfurt über Flörsheim, Wallau und Rüsselsheim, sowie aus der S6 der S-Bahn Rhein-Neckar aus Mainz. Insgesamt zweigen Züge an über 5 Stellen ein und ab und da vor allem zwischen Wiesbaden Hbf und dem Ostbahnhof reger Betrieb herrscht und alle Züge sich die Gleise teilen müssen. In diesem Beitrag werde ich einige Weichenverbindungen, Überwerfungsbauwerke etc. einzeichnen, die einen zuverlässigen, dichten Takt gewährleisten würden.
S-Bahn-Gleise Wi-Südost – Wi-Ost
Bei einem 5-10min Takt sind unabhängige Gleise durchaus keine schlechte Idee. Die S2 wird sich auf ihrer gesamten Strecke Richtung Kriftel die Gleise mit dem FV über Wallau und dem Hessen-Express teilen, alle anderen S-Bahnen können aber bis Wiesbaden Ost nahezu unabhängig verkehren. Das östlichste Gleis dient der RB10, welche sich durch ein Verbindungsgleis hinter Wi-Ost keine Gleise mehr mit der S-Bahn teilen muss. Dieses Gleis wird dann in beide Richtungen von der vias genutzt. Die bislang ungenutzte Verbindungskurve an der Brücke Richtung Wallau soll ausschließlich der S-Bahn dienen und das anschließende Gleis soll eine Viergleisigkeit bis Ostbahnhof gewährleisten. Aufgrund der vielen verkorksten Abzweige und Gleiswechsel ist hier leider ein Problem unumgänglich: Die RB10 nach FF muss einmal zur Wende nach FW und auf dem Weg nach Frankfurt aus der Wende raus (also in beide Richtungen) die S-Gleise kreuzen. Mit der Lücke von S2, welche nicht über Ost verkehrt, ließe sich dieses Problem aber relativieren. Die nächsten Mittleren Gleise dienen allen Zügen außer der S-Bahn, die Richtung Mainz fahren.
Ausbau Ostbahnhof
Vor dem Ostbahnhof gibt es noch die ein oder andere Weiche und hinter den Bahnsteigen werden zwei Weichentrapeze erschaffen, wodurch die S61 und S8 einfach in die S-Bahn-Gleise einfädeln können und Überholungen ermöglicht werden. Die RB10 zweigt dann auch von der Mainzer Schiene auf die Gleise gen Kastel. Mit einem Überwerfungsbauwerk kann die S9 dann auch kreuzungsfrei auf den Güterring wechseln.
Danke fürs Durchlesen!

Die Igelsteinkurve ist schon längst geplant, allerdings für den Güterverkehr – d.h. mit Verknüpfung zur rechten Rheinstrecke. Das müsstest du irgendwie schon berücksichtigen.
Ansonsten klingt die Führung der RB10 evtl. schon problematisch, wobei ich diese wie gesagt vielleicht sowieso lieber in den Tunnel schicken würde.
Sieht auf den ersten Blick zwar aufwändig, aber grundsätzlich nicht verkehr aus. Da ich noch nicht alle Fahrwege nach vollzogen habe, die Frage ob damit die S-Bahn an allen Stationen vom übrigen Verkehr getrennte Bahnsteigkanten bekommen kann. Nötig wäre dies mittelfristig sowieso, da die Frankfurter S-Bahn 96cm Einstiege aufweist, während der Regionalverkehr meist mit 76cm bedient wird (an Gleisen die für Güterverkehr mit Lademaßüberschreitung zugelassen sind, nicht 76cm leider auch generell die maximale Bahnsteighöhe). Von daher brauchen die S-Bahnen nach Frankfurt perspektivisch auch in Wiesbaden separate Bahnsteigkanten.