Beschreibung des Vorschlags
Von München bzw. Nürnberg kommt man nur sehr langsam und mit umsteigen nach Dresden bzw. Chemnitz.
Chemnitz ist noch schlechter dran da von fast keiner Seite eine durchgehende Linie elektrifiziert ist.
Mit dieser 2-Stündlichen ICE Linie möchte ich dies ändern, welche um eine Stunde versetzt zur Linie 500 fährt und in Leipzig Messe geflügelt wird.
Gehalten soll statt wie bei der anderen Linie in Erlangen und Bamberg als Ersatz in Ingolstadt. In Leipzig wird, um das Kopf machen zu sparen und ein Flügeln zu ermöglichen in Leipzig Messe gehalten. Danach geht es über die Gütergleise Richtung Dresden bzw. Chemnitz.
Um eine Fahrzeit von unter 4 Stunden nach Dresden bzw. 4:20 nach Chemnitz zu ermöglichen, sind ICE 3 Neo erforderlich die bis Leipzig Messe in Doppeltraktion fahren.
Dadurch gibt es für Leipzig mindestens zweistündlich bzw. stündlich einen Sprinter in 2:55 nach München.
Ähnlicher Vorschlag https://linieplus.de/proposal/ice-sprinter-muenchen-dresden/

Auch bei diesem Vorschlag sage ich nochmal: Ein Fernverkehrszug nach Leipzig, der nicht am Hbf. hält, ist sinnfrei. Ein FV- Halt Neue Messe ist absolut uninteressant, zumal die Anbindung zum Hbf. nicht optimal ist (2 S-Bahn-Linien von unterschiedlichen Bahnsteigen, ist halt schrottig geplant). Und das Fahrgastaufkommen Dresden – München bzw. Chemnitz – München allein wird nicht ausreichend sein, eine solche Linie zu betreiben.
Wenn man nicht Kopf machen möchte, könnte man eher durch den Citytunnel fahren. Allerdings verstehe ich nicht, warum das Kopf machen so schlimm ist. Gerade in diesem Fall, wo beim Kopf machen eh Zugteile getrennt oder vereint werden müssen. Gut, vom Leipziger Hbf erreicht man die vorgeschlagene Strecke nach Chemnitz nur über die Waldbahn oder man nimmt die eh schnellere Strecke über Bad Lausick wenn diese ausgebaut und elektrifiziert ist.
Chemnitz liegt verkehrsgeografisch ungünstig – insbesondere durch seine Randlage im Fernverkehrsnetz. Eine Fernverkehrslinie aus dem Norden müsste in Chemnitz enden, was jedoch eine ausreichende Nachfrage bis dorthin voraussetzt. Diese ist derzeit kaum zu erwarten.
Im Gegensatz zu anderen kleineren Städten, bei denen Fernverkehrszüge lediglich durchfahren, ist dieses Konzept in Chemnitz nicht wirklich umsetzbar.
Ein weiteres Problem sind die Fahrzeiten: Der Fernverkehr wäre auf vielen Relationen kaum schneller als der bereits bestehende Regionalverkehr. Sein einziger Vorteil bestünde in der direkten Durchbindung der Züge, was allerdings allein kaum einen echten Mehrwert schafft.
Aus meiner Sicht wäre eine direkte Verbindung auf der Relation München/Nürnberg – Hof – Chemnitz – Dresden derzeit die einzig wirklich sinnvolle Fernverkehrsanbindung für Chemnitz. Eine Verlängerung des Nürnberger Asts bis Stuttgart oder Karlsruhe wäre denkbar. Alternativ könnte man über eine Verbindung aus dem Westen bzw. aus Mitteldeutschland nachdenken, etwa: NRW – Erfurt – Gera – Glauchau – Chemnitz.
Aus Richtung Norden wäre eine Durchbindung bestehender IC-Züge aus Hannover nach Chemnitz eventuell möglich. Realistischer erscheint mir jedoch eine Verlängerung dieser Linien nach Zwickau – vor allem, weil die Elektrifizierung der Strecke Leipzig-Chemnitz noch Jahre auf sich warten lassen wird.
Eine Fernverkehrsverbindung von Zwickau über Chemnitz und Elsterwerda nach Berlin nicht wirklich umsetzbar. Auf dieser Strecke würden lediglich kleinere Zentren wie Zwickau, Chemnitz und Riesa angebunden. Zusätzlich ist die Dresdner Bahn bereits gut ausgelastet.
Für die Entwicklung der Region erscheint es aus meiner Sicht wesentlich zielführender, Chemnitz und Zwickau deutlich besser und vor allem schneller an den Fernverkehrsknoten Leipzig anzubinden – inklusive verlässlicher und schneller Anschlüsse in Richtung Berlin sowie in den Südwesten Deutschlands.
So schwer es mir als Chemnitzer auch fällt: Ein ICE-Halt in Chemnitz wird auf absehbare Zeit wohl ein Wunschtraum bleiben.