Beschreibung des Vorschlags
Hier schlage ich eine Neuverteilung der Verkehre an der ICE-Linie 25 mit der SFS Würzburg-Nürnberg vor. Dabei orientiere ich mich am Vobild der ICE Linie 50 (respektive 50+15) mit der SFS Erfurt-Leipzig.
Momentan haben wir folgendes Angebot:
ICE, stündlich: Hamburg – Harburg – Hannover – Göttingen – Kassel – Fulda – Würzburg – Nürnberg – Ingolstadt – München
+ zweistündlich mit Flügelzug Hannover-Bremen.
Mein Vorschlag ist nun, dass der Bremer Flügelzug ohne Koppelung eines Zugteils aus Hamburg eigenständig nach München fährt, und dabei ab Nürnberg den Weg über Donauwörth nimmt. Der entsprechende Hamburger Flügel wird zum Sprinter und fährt von Hamburg Hbf nach München Hbf in 4:43 Stunden.
Es werden keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt.
Der große Verlierer des Konzeptes ist Ingolstadt, das seinen stündlichen Halt verliert und nurmehr zweistündlich bedient wird. Allerdings durchfährt jede Stunde auch je ein Zug der Linie 41 und ein zug der Linie 28 den Ingolstädter Hbf. Wenn diese beiden Linien jeweils vierstündlich halten, hat Ingoltstadt wieder einen ICE-Halt pro Stunde und dazu eine größere Varianz an Zielen nördlich von Nürnberg und ist somit auch insgesamt besser aufgestellt.
Folgendes Fahrplanbeispiel, welches sich alle zwei Stunden wiederholt, soll die Idee veranschaulichen:
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ICE 783 |
ICE Sprinter |
ICE 533 |
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an |
ab |
an |
ab |
an |
ab |
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HH-Altona |
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05:40 |
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06:50 |
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HH-Dammtor |
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05:48 |
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06:58 |
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Hamburg Hbf |
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05:55 |
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07:05 |
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HH-Harburg |
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06:06 |
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Bremen Hbf |
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07:15 |
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Hannover Hbf |
07:23 |
07:26 |
08:20 |
08:22 |
08:14 |
08:26 |
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Göttingen |
08:00 |
08:02 |
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09:00 |
09:02 |
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Kassel-Wilhelmsh. |
08:21 |
08:23 |
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09:21 |
09:23 |
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Fulda |
08:54 |
08:56 |
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09:54 |
09:56 |
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Würzburg Hbf |
09:29 |
09:31 |
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10:29 |
10:31 |
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Nürnberg Hbf |
09:59 |
10:01 |
10:41 |
10:43 |
10:59 |
11:04 |
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Ingolstadt Hbf |
10:32 |
10:34 |
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Donauwörth |
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11:52 |
11:54 |
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Augsburg Hbf |
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12:12 |
12:14 |
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München-Pasing |
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12:36 |
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München Hbf |
11:12 |
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11:48 |
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12:45 |
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Beim ICE mit Halt in Harburg kannste noch ein paar Minuten Fahrzeit nach Hannover abziehen, der ICE 783 wird nämlich vom Sprinter unterwegs überholt und braucht daher 01:17h statt 01:08h!
Ansonsten finde ich es besser, wenn es einen durchgehenden Stundentakt gibt mit den gleichen Halten. Denn ein Stundentakt in Hamburg nach München und ein 90/30 Takt von München nach Hamburg (in der Abfahrt) bringt dann auch nicht unbedingt was. Gut finde ich aber auf jeden Fall, dass der Flügel nach Bremen abgekoppelt wird und dadurch mehr Kapazität bis nach Hamburg angeboten werden kann.
Das mit dem 30/90 Takt in München war in den letzten Fahrplanjahren auch immer so, liegt nicht am Sprinter, sondern an der abwechselnden Führung über Ingolstadt und Augsburg. 2018 ist das erste mal dass alle über Ingolstadt fahren, weil Augsburg von der Ausweitung der Berlin-Verkehre profitiert hat. Ich finde aber, wenn man analog dazu den Hamburg-Verkehr ausweitet, darf Augsburg auch da profitieren, deswegen schick ich von 3 zweistündlichen Zügen einen da rum.
Das mit der Fahrzeit Hamburg-Hannover ist eine komplizierte Sache, weil die Strecke so voll ist, da muss man auf die heute genutzten Trassen zurückgreifen.
Prüfe eine Variante des ICE über Uelzen, Stendal, Magdeburg und Halle nach München, da speziell die ICE-Linie 28 nicht günstig von Hamburg aus verkehrt und speziell als Abkürzung verkehren könnte
Die Strecke Stendal-Magdeburg-Halle ist sehr schlecht ausgebaut, der Umweg über Berlin beläuft sich auf Grund der dort möglichen Geschwindigkeiten von 200-230 km/h auf gerade mal 10 Minuten. Es wäre ziemlicher Unfug, an der größten Deutschsprachigen Stadt vorbei zu fahren, um 10 Minuten Fahrzeit zu gewinnen.
Abgesehen davon hat dein Kommentar relativ wenig mit diesem Vorschlag zu tun, da sich der Vorschlag in erster Linie mit der Achse Hannover-Kassel-Würzburg-Nürnberg befasst.
„Der große Verlierer des Konzeptes ist Ingolstadt […]“
„Wenn diese beiden Linien jeweils vierstündlich halten, hat Ingolstadt wieder einen ICE-Halt pro Stunde und dazu eine größere Varianz an Zielen nördlich von Nürnberg und ist somit auch insgesamt besser aufgestellt.“
In einem anderen Vorschlag (bzgl. Münster – Hannover/Hamburg) hast du mal gesagt, man könne keine wegfallenden Verbindungen durch andere ersetzen, fällt mir grade auf…
Was ich eigentlich sagen wollte: Größter Verlierer dieses Konzepts ist wohl Bremen (und der restliche nordwestdeutsche Raum), welcher dann nur noch über die langsame Augsburger Strecke mit München verbunden ist – oder man muss in Hannover umsteigen.
Ansonsten gefällt mir die Idee jedoch, insbesondere der zweistündliche Sprinter ist interessant.
Dass die 25er stündlich in Ingolstadt hält, ist seit genau 3 Monaten so. Vorher war es in etwa so wie ich es hier schreibe, da gabs in Ingolstadt nicht nur Hamburger sondern auch Berliner ICEs, die es jetzt nicht mehr gibt. Daher sehe ich darin kein Problem. Die Bremer ICEs liefen bis 2016 alle über Augsburg. Das wäre dann halt wieder so, aber per Umstieg in Hannover gibt es gleichzeitig eine Schnellere Verbindung Bremen – Nürnberg/München, als es sie jemals gab.