7 Kommentare zu “ICE Frankfurt (Main) – Köln – Eindhoven – Amsterdam Centraal

  1. Einen 40 min langsamen ICE, der auch nach Amsterdam fährt halte ich für wenig sinnvoll. Wenn man schon eine neue Fernverkehrslinie zur Anbindung der südlichen Niederlande einführen will, wäre ein anderes Endziel wie z.B. Rotterdam über Breda doch deutlich geeigneter, da die Fahrgäste von Deutschland nach Amsterdam ja vorzugsweise die schnelleren ICEs nehmen würden.

    1. Eine neue ICE-Verbindung nach Rotterdam über Breda wäre sicher auch nicht ungeeignet um eine neue ICE-Linie einzuführen, allerdings würde wahrscheinlich deutsche Fahrgäste auch die von mir vorgeschlagene Verbindung nutzen, da sie nur gerinfügig längere Fahrtzeit hat, da die 40 Minuten nur die Züge betreffen, welche auch am Flughafen Köln/Bonn halten betrifft. Würde man Züge ohne Halt in Limburg Süd, Montabaur und am Flughafen Köln/Bonn verkehren lassen, könnte man mit einem optimierten Fahrplan sogar ähnliche Reisezeiten wie über Arnhem erreichen.

      1. Siegburg/Bonn lasse ich mir da noch einreden, aber brauchen Limburg und Montabaur wirklich unbedingt Direktzüge in die Niederlande? So viele Fahrgäste werden dass nicht sein, dass ausgerechnet eine internationale Premiumrelation eine der RE-Trassen auf der KRM zugewiesen bekommt. Natürlich sollen die beiden Orte auch weiterhin ihre ICEs haben, aber bei aller Liebe, dann steigt man halt in Köln um, wenn man nach Brüssel oder Amsterdam möchte.

        Sonst stimme ich da Inter zu, Rotterdam – Den Haag dürfte da attraktiver sein. Mehr Züge nach Amsterdam wären zwar insbesondere im Sommer ebenfalls mehr als notwendig (die ICEs sind regelmäßig reservierungspflichtig), aber da fehlt nicht nur an mehrsystemfähigen ICE3, sondern auch an Kapazitäten insbesondere Köln.

        1. Bei dem Punkt von Limburg Süd und Montabaur, stimme ich dir zu und wenn diese gestrichen werden, würden fast identische Fahrtzeiten entstehen, sollte das Kapazitätsproblem gelöst worden sein, oder zumindest entschärft, wie etwa durch weitere S-Bahn-Gleise und Verlagerungen von Regionalzügen auf S-Bahn-Linien, könnte dann ja so eine Linie in Betracht gezogen werden. Allerdings hielte ich eine Routenführung ohne Halt am Kölner Hauptbahnhof, zum Beispiel über die Südbrücke mit Halt in Köln Süd für nicht zielführend.

      2. Trotzdem bleibt mir die Frage, warum es eine weitere Linie nach Amsterdam geben soll. Ich würde den Vorschlag nach Rotterdam – Den Haag ändern. Oder siehst du mehr Argumente für Amsterdam?

        Außerdem wäre zu überlegen, ob man sich mit einer Durchbindung auf die KRM nach Frankfurt wirklich die Abhängigkeit zu (eher raren und teuren) ICE 3 machen will. Die Geschwindigkeit auf den restlichen Streckenabschnitten ist ja überwiegend deutlich niedriger. Mit (lokbespannten) EC-Zügen könnte man hier auch günstigere Optionen anbieten.

        1. Eine neue EC-Linie, dann wahrscheinlich mit niederländischen Zugmaterial wäre sicher auch eine Idee wert, vielleicht dann auch im Zweistundentakt und mit teilweisen rechtsrheinischen Durchbindungen nach Koblenz. Ich hatte mich für eine ICE-Linie nach Amsterdam entschieden, da so diese ICE-Verbindung ebenfalls weitere Kapazitäten in Richtung Amsterdam bietet, die wie du auch beschrieben hast, benötigt werden. Allerdings könnte alternativ auch zwischen Amsterdam und Frankfurt am Main ein Stundentakt eingerichtet werden und dann eine auf den ICE aus Frankfurt am Main abgestimmte EC-Linie, wie von dir vorgeschlagen realisiert werden.

          1. Ja, ich sehe jedenfalls nur begrenztes Interesse daran, dass DB Fernverkehr auf so einer B-Route ihr hochwertigstes und teuerstes Zugmaterial (mehrsystemfähige ICE 3neo) einsetzt und dafür noch nicht mal eine neue end-to-end-Direktverbindung anbieten kann. Da gibt es einfach lohnenswertere Lösungen.

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