ICE 5 #1: Dortmund – Wien

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Beschreibung des Vorschlags

Wie bereits im Forum angedeutet, präferiere ich den „Avelia Liberty“ aus dem Hause Alstom als ICE 5. Die Gründe liegen in der Zugcharakteristik begründet: Er fährt bis zu 350 km/h schnell (und könnte somit den Dauerenggpass der ICE 3/Velaro beseitigen), er verfügt über aktive Neigetechnik für bogenschnelles Fahren (und könnte somit in dieser Hinsicht den ICE T ablösen), und der Antrieb ist in Triebköpfe ausgegliedert statt unter dem Fußboden, was ein leiseres Fahren ermöglicht.

Nach gründlicher Überlegung kristalliesieren sich 5 Linien heraus, auf denen dieser Zug exklusiv zum Einsatz kommen könnte (s. Tabelle). Abseits dieser 5 Linien kann der Zug auf allen anderen ICE-Linien ebenfalls zum Einsatz kommen.

 

Nr. Linienart Laufweg GNT 300 km/h
1 Angepasst Dortmund – Bochum – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln M/D – Siegburg/Bonn – Frankfurt/M Flughafen – Frankfurt (M) – Hanau – Würzburg – Nürnberg – Regensburg – Plattling – Passau – Linz – St. Pölten – W-Meidling – Wien Nürnberg – Linz Siegburg/Bonn – Frankfurt/M Flugh.
2 Neu/

Angepasst

Zürich – Schaffhausen – Singen – Tuttlingen – Rottweil – Horb – Böblingen – S-Flughafen – Stuttgart – Backnang – Schw. Hall-Hessental – Crailsheim – Ansbach – Nürnberg – Bamberg – Erfurt – Leipzig – B-Südkreuz – Berlin Zürich – Böblingen;

Backnang – Ansbach

Bamberg – Leipzig
3 Neu München – Ingolstadt – Nürnberg – Bamberg – Lichtenfels – Saalfeld – Jena-Paradies – Naumburg (S) – Leipzig – Bitterfeld – Lth. Wittenberg – B-Südkreuz – Berlin – B-Spandau – Wittenberge – Ludwigslust – Büchen – HH-Bergedorf – Hamburg – HH-Altona Lichtenfels – Leipzig Ingolstadt – Nürnberg
4 Bestehend/

Verdichtet

Frankfurt (M) – Mannheim – Kaiserslautern – Saarbrücken – Paris Est Mannheim – Saarbrücken Frankfurt (M) – Mannheim; Saarbrücken – Paris Est
5 Bestehend München – M-Pasing – Augsburg – Donauwörth – Nürnberg – Erlangen – Bamberg – Erfurt – Halle/Leipzig – Lth. Wittenberg – B-Südkreuz – Berlin – B-Spandau – Hamburg – HH-Altona Donauwörth – Nürnberg Bamberg – Halle/Leipzig

 

Diese Linie:

Im Wesenntlichen ist es unverändert die ICE-Linie 91 Wien-Frankfurt. Diese wird bisher einige Male täglich über die linke Rheinstrecke nach Dortmund verlängert, was dadurch zustande kommt, dass der auf dieser Linie benötigte ICE T die KRM nicht befahren kann. Der neue ICE 5 (Avelia Liberty) vereint beides in sich, so dass eine Durchbindung auf die KRM möglich ist, und von allen Zügen befahren werden sollte.

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8 Kommentare zu “ICE 5 #1: Dortmund – Wien

  1. Ich habe jetzt auf die Schnelle nur „Hochglanzwebseiten“ aber keine technischen Datenblätter zu dem von Dir preferierten „Avelia Liberty“ gefunden.
    Aber nach Deiner Aussage verwendet er Triebköpfe statt Triebwagen.

    Damit kann er höchstwahrscheinlich nicht über die KRM fahren. Die hat 4% Steigung. Deshalb müssen dort 50% des Achsgewichts angetrieben sein. Mit Triebköpfen statt Triebwagen kannst Du das nur auf zwei Wegen erreichen: (1) ultra-kurze Zugeinheiten oder (2) überschwere Triebköpfe. Beides macht wirtschaftlich keinen Sinn.

    Du musst Deine Strecke also umplanen und am Rhein langfahren. Da kannst Du dann vielleicht die Neigetechnik ausnutzen, aber nicht die 350 km/h. Insgesamt macht der Vorschlag also wenig Sinn.

  2. Ich verstehe nicht warum man den Avelia Liberty auswählen soll? Wird der in Deutschland gebaut? Nein. Hat seine Höchstgeschwindigkeit, die laut Ihnen 350 Km/h sein soll, irgendeine Relevanz? Nein!

    In Deutschland gibt es keine Strecke wo schneller als 300 Km/h gefahren werden dürfen. Dementsprechend ist das Problem mit dem ICE auch nicht die Geschwindigkeit (außer beim Vierer) sondern der Mangel an einem ausgebauten SFS-Streckennetz. Das wird auch kein neuer Zug aus dem Hause Alstom beheben.

    1. Der neue ICE3 kann meines Wissens auf dem Papier auch 350, ist halt ne Art Puffer. Die Vmax würde ich also nicht überbewerten.
      Außerdem kann Neigetechnik eben schon ein gut ausgebautes Netz in gewissen Maßen ersetzen, darum geht es denke ich auch zum Teil.

    2. Naja ich traue mir zu sagen dass die wenigsten Fahrzeuge für den deutschen Markt wirklich in Deutschland gebaut werden (Stichwort Avenio Nürnberg). Auch denke ich dass Jo19 hier einfach ein Modell mit diesen Spezifikationen meint. 350 km/h kann perspektivisch schon sinnvoll sein und sei es alleine aus Gründen der Haltbarkeit und der besseren Leistung.

      1. Das packt ein ICE 3 oder eine andere Velaro Plattform aber auch und die werden in Krefeld gebaut.

        Perspektivisch ist es nicht sinnvoll; schließlich sehe ich nicht dass in den nächsten Jahren eine SFS für 350 Km/h gebaut wird. Evtl. wenn die Bahn genug Geld kriegen würde könnte man zwischen Berlin und Hamburg träumen.

        1. Das packt ein ICE 3 oder eine andere Velaro Plattform aber auch und die werden in Krefeld gebaut.

          Und wo ist jetzt das Argument für den Velaro und gegen den Avelia?
          Sollte nicht eigentlich der Bestbieter den Zuschlag bekommen? Ich befürchte kaum dass Du jetzt schon – ohne auch nur eine einzige Offerte zu kennen – auch nur annähernd beurteilen kannst welcher Hersteller sich im Endeffekt durchsetzen wird. Und die Anmerkung mit Krefeld: Ja schön, das weiss ich auch dass Siemens dort ein Werk hat. Was soll ich jetzt mit der Info bzw. inwieweit ist das kaufentscheidend?

          Perspektivisch ist es nicht sinnvoll; schließlich sehe ich nicht dass in den nächsten Jahren eine SFS für 350 Km/h gebaut wird. Evtl. wenn die Bahn genug Geld kriegen würde könnte man zwischen Berlin und Hamburg träumen.

          Wer sagt denn dass der Zug dann tatsächlich so schnell fahren muss? Konstruktionsgeschwindigkeit 350, Zulassung 320 und im deutschen Planbetrieb 300, in Frankreich halt entsprechend 320. Versteh nicht warum immer jeder Zug nur dann akzeptiert wird wenn er so schnell wie er kann fährt. Damit haben wir uns in Österreich mit den railjets ein ziemliches Ei gelegt zum Beispiel. Ausserdem ist der Reisekomfort meinen Beobachtungen nach besser, wenn der Zug nicht auf Anschlag ausgefahren wird.

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