8 Kommentare zu “IC2 Wilhelmshaven-Cottbus

  1. Ich kopiere mal meinen Kommentar aus Thorbens Vorschlag hinen:

    Es gibt zwar einmal am Tag den IC Cottbus – Emden, aber a bisserl mehr kann da schon sein. Wilhelmshaven – Cottbus, warum nicht. Würde auch das ziemlich maue Angebot Bremen – Berlin aufwerten. Problem: Bremen – Uelzen bedeutet eine Fahrt via Soltau, das heißt Diesel und Vmax 80 km/h. Da müsste man in Berlin dann auch via Stadtbahn und Grünauer Kreuz fahren, dabei würde sich ja (für die schnelle Verbindung Cottbus – Flughafen) eine Führung wie Berlin Hbf (tief) und BER anbieten.

    Die Idee, Berlin-Cottbus via Berlin Hbff (tief) und BER zu führen, hast du ja übernommen, gefällt mir entsprechend gut. Es wäre jetzt noch die Frage, wie du das Problem Soltau lösen möchtest, alternativ müsste man halt Nienburg – Hannover – Wolfsburg fahren. Nach vollständiger Elektrifizierung der Görlitzer Bahn (ka, wie da die Planungen sind), wäre dann noch die Weiterfahrt Cottbus – Görlitz interessant. So werden große Teile des alten Ostens schnell mit der Hauptstadt verbunden. Bisher müssen die Görlitzer für den Fernverkehr ja erst auf Strecken mit Reichsbahnflair nach Dresden zuckeln.

    Ich verstehe deine Idee, mit dem IC2 auch kleinere Städte ins Fernnetz zu integrieren (ist ja auch schön), aber mit Halten wie Lübben, Hude oder Munster wirkt das schon arg wie ein IR.

    1. RE trifft es eher. 25 km durchschnittlicher Stationsabstand ergibt im Ruhrgebiet zwar Sinn, allerdings nicht in der Heide. Die Strecke durchquert Teile der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Nicht umsonst ist 23 000 Einwohnern die 3. größte Stadt Deutschlands.

      Mit Alpha-E wird die Strecke zwischen Langwedel und Uelzen elektrifiziert, allerdings sind keine Steigerungen der Vmax geplant, da diese dem GV wenig bis gar nichts bringen werden.

      Es gibt auf Teilen der Strecke bereits heute IC-Verbindungen, diese halten aber auch nur in den größeren Städten. Diese Linie wäre kaum schneller als manche Regionalbahn, die überall hält.
      Wilhelmshaven – Oldenburg – Delmenhorst – Bremen – Soltau – Uelzen – … wären Orte, in denen man halten sollte, aber nicht die von zeruplal genannten.

      1. Die Halte kosten nicht viel Zeit. REs haben für gewöhnlich keinen Haltabstand von über 25km, auch nicht in dünner besiedelten Gebieten (siehe Mecklenburg-Vorpommern). Allerdings ist eine Nahverkehrsintegration möglich. Der IC2 kann sowieso nicht schneller fahren als viele REs (160km/h), da bringt es nicht viel, überall durchzufahren.

        „Nicht umsonst ist 23 000 Einwohnern die 3. größte Stadt Deutschlands.“ Kannst du dich bitte genauer ausdrücken?!

        1. also auf stralsund-neustrelitz ist alle 8km eine station, rostock-neustrelitz alle 20km, lübeck-stettin alle 8km ein RE-Halt. das kommt mit den 25km nicht ganz hin.

          Die 160km/h sind auch noch nicht das Ende der Fahnenstange, die Züge sind technisch so ausgerüstet, dass diese eine Höchstgeschwindigkeit von 189km/h erreichen können, um vor allem auf Schnellfahrstrecken nicht zur Behinderung zu werden.

          1. Damit es ein wirklicher RE ist, müsste auf den Strecken parallel eine RB verkehren, die anders als der RE nicht überall hält. Der RE zwischen Hamburg und Bremen wäre ein Beispiel, da kommen die gut 20 km auch ganz gut hin.
            Verbindungen wo ein RE überall hält sind Mogelpackungen.

            1. Nein, es geht eben darum, dass teilweise oder ganz langsamere Züge (RB/S) parallel verkehren und der RE daher teilweise oder ganz beschleunigt ist. Des Weiteren sind Merkmale des Regional-Expresses: längere Laufwege, höhere Fahrgastkapazität (z.T. Doppelstockwagen) und höhere Reisegeschwindigkeit (z.T. 70-90km/h)! Sieh dir mal den RE 1 (VBB), den Begründer der Zuggattung, an! Der hält auch relativ oft, ist trotzdem bequem, schnell und äußerst beliebt.

        2. Die 23.000 Einwohner dürften sich wohl auf Gardelegen beziehen, die flächenmäßig nach Berlin und Hamburg drittgrößte Stadt Deutschlands. Unklar bleibt, was das mit diesem Vorschlag zu tun hat, der Gardelegen gar nicht berührt.

    2. Hat zwar mit dem Vorschlag selber nichts zu tun, aber da ich aus dem Urlaub kommend justament diese Strecke in Nutzung hatte, hak ich an der Stelle mal kurz ein:

      > Bisher müssen die Görlitzer für den Fernverkehr ja erst auf Strecken mit Reichsbahnflair nach Dresden zuckeln

      Das stimmt so nicht, Görlitz-Dresden ist durchghend zweigleisig, modernisiert und ESTW-gesteuert. Luft nach oben ist natürlich trotzdem: Es fehlt der Fahrdraht, und aktuell wird mit maximal 120km/h gefahren.

      Zum Vorschlag selber: Schöne Linie an und für sich. Bedingt selbstredend den Ausbau der Amerikalinie auf zwei Gleise und Strom. Allein für so einen Hecken-IC macht das natürlich keiner, als eher so’n Seehafenhinterlandding für Güterzüge ist das aber eigentlich so oder so Pflicht.

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