Beschreibung des Vorschlags
Der IC München- Linz soll eine zusätzliche Verbindung zwischen Deutschland und Österreich darstellen. Bereits Umleiter-Railjets von München nach Wien nutzen die Strecke München-Landshut-passau, wobei die Fahrzeit sich nur minimal erhöht. Auf der Strecke über Landshut, Plattling, Passau könnte man einen 2-stündluchen IC2 fahren lassen, der zwischen Passau und Plattling den ICE zum Stundentakt ergänzt. Auf dem Abschnitt Plattling-München, würde dann alternierend zu diesem IC der bestehende Donau Isar Express verkehren und an allen Unterwegsbahnhöfen des bisherigen DIX halten. Zur Ergänzung des Angebots wird eine 2 stündliche Regionalbahnhline eingeführt, welche zwischen Plattling und Freising (evtl. München/Flughafen) verkehrt und überall hält. Dadurch könnte man Halte zwischen Plattling in Landshut reaktivieren (z.B. Otzing, Essenbach,…). Man könnte dieses Angebot meines Erachtens bereits vor dem 2 gleißigen Ausbau verwirklichen, da ohnehin im Berufsverlehr alle 40 Minuten Züge von Passau nach München verkehren.
Durch diese Neuanordung hätte jede Haltstelle einen Vorteil, da die bisherigen Halte immer noch stündlich bedient werden und Passau, Plattling, Dingolfing, Landshut, Freising einen zusätzlichen Zug erhielten. Damit könnte man die Reisezeit zwischen München und Passau auf rund 1:50 Stunden senken und zugleich Niederbayern und Ostbayern besser an den Fernverkehr anhängen. Halte des Zuges wären: München Hbf, Freising, Landshut Hbf, Dingolfing, Plattling, Vilshofen, Passau, Wels, Linz.

Da die einzige bezahlbare Fahrkarte, das Bayernticket im IC nicht gilt halte ich jeglichen IC-Verkehr auf diesen Strecken für überflüssig.
Dies ist ja bei nahezu jedem Fernverkehr der Fall. Vergleichbar wäre Nürnberg-Stuttgart. Der Zug ist ja nicht für die kleineren Orte bestimmt, sondern v.a. für Großstädte, um die Fahrzeit zwischen diesen zu beschleunigen, was dadurch gegebwn ist, indem mehrere Halte ausgelassen werden Außerdem könnte man ja den Zug für den Nahverkehr freigeben, wie es bereits bei dem IC Stuttgart Singen ist.
Da stimm ich Flauschi allerdings zu, das ist echt relativ suboptimal dass damit ein Angebot geschaffen werden würde, welches sich zwar super für Pendler/Ausflügler anbieten würde, für welches allerdings ein preisgünstiges Bayernticket nicht gilt. Die Strecke wäre ja wie gemacht für einen IR…
Bezüglich dem Abschnitt Linz<->Wels habe ich allerdings Bauchweh im Bezug auf die Trassen, da ist so schon arg viel los, da müsste man eventuell schauen, ob man bis zur finalen Inbetriebnahme des viergleisigen Ausbaus der Westbahn zwischen Linz und Wels die Linie über Traun schicken soll.
Eine Idee, die mir vom Grundsatz her gut gefällt. Ein paar Einzelheiten könnte man vielleicht noch optimieren, damit ein Schuh draus wird 😉
Zum einen die angesprochene Ticketproblematik. Da würde ich auf jeden Fall eine Freigabe für das Bayern-Ticket voraussetzen, da sonst nur wenige Fernreisende den Zug füllen würden. Das mit dem ALX schon ein ähnliches Konzept angewendet, führt mich zum nächsten Punkt: Flügelung/Zugteilung mit eben diesem in Landshut. Aktuell werden ein paar Wagen in Regensburg im Zuge des Lokwechsel ab-/zugestellt, dies könnte man kapazitätsmäßig m.M. auch schon in Landshut erledigen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Fahrzeugmaterial (von welchem Typ auch immer, aber auf jeden Fall mit Scharfenbergkupplung) eine schnellere Flügelung ermöglicht. Neben kapazitiven Vorteilen auf der Zulaufstrecke nach München würde es auch die Ticketproblematik entschärfen, da die BEG nur für einen Zug zwischen München und Landshut zahlen müsste. Insgesamt würde es halt deutlich einfacher werden, wenn man noch ein paar Jahre wartet, bis sich der ALX auf neues Rollmaterial umgestellt hat (nach Elektrifizierung Regensburg – Hof) und Linz – Wels viergleisig ist.