5 Kommentare zu “IC Linie 55, neu gedacht

  1. Ich hätte eine alternative Führung. Die Verbindung von Dresden nach Hannover ist sehr OK, aber man könnte ja die Linie dann gleich über Nienburg und Bremen z.B. nach Bremerhaven oder Norddeich Mole weiterführen. Denn letztgenannte Verbindung (ab Köln) steht aufgrund der geringen Auslastung bei der Bahn ohnehin auf der Abschussliste, und im Ruhrgebiet sind prinzipiell auch genügend ICE’s unterwegs. Dann müsste allerdings aus Richtung Ruhrgebiet einmal umgestiegen werden.

      1. Es müssten auf jeden Fall die bisherigen IC-Strecken in das ständig wachsende ICE-Netz als eine Art „ICE-Light“ eingebunden werden. Die entsprechenden Züge hat die Bahn bereits bestellt – die ICE-L-Variante des spanischen „Talgo“. Und genau das dürfte die Bahn damit auch planen, ich bin mal gespannt wie der Einsatz der Züge explizit aussehen wird. Ersetzen werden sie auf jeden Fall die jetzt bereits über 30 Jahren alten Doppelstock-IC Züge, bei denen es sich ja im Prinzip um Umbauten bestehender Doppelstock-RE-Züge aus den 1980-er und 1990-er-Jahren von Bombardier handelt.

        Was ich noch nicht angesprochen hatte: Warum der Umweg zwischen Halle und Hildesheim über Braunschweig? Sinnvoller wäre der direkte Weg über Aschersleben – Halberstadt – Goslar nach Hildesheim, die Nachfrage wäre auf diesem Abschnitt auf jeden Fall vorhanden. Die bestehende Strecke müsste natürlich teilweise zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden, was meines Wissens nach auch irgendwann geplant ist.

        1. Wozu „ICE Light“? man braucht hier nicht jede IC Linie in ICEs umwandeln, hier sollte nicht der gleiche Fehler gemacht wie beim Interregio in den 2000er Jahren. Über Aschersleben – Halberstadt – Goslar könnte theoretisch die IC Linie 56 nach Norddeich Mole verkehren

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