Beschreibung des Vorschlags
Guten Tag allerseits, dies ist mein erster Vorschlag auf Extern-Linieplus, die IC Linie 55 neu zu gestalten. Zwar gibt es auf Extern-Linieplus Ideen und Vorschläge für IC Linie 55, doch leider scheint man vergessen zu haben, die Linienführung so zu gestalten, dass z.B. Hildesheim an die IC Linie 55 angebunden werden kann, Dessau an die IC Linie 55 anzubinden, aber ohne Halle(Saale) von der IC Linie 55 abzukoppeln, da die Strecke Halle-Bitterfeld sowieso auf 200 km/h ausgebaut werden soll und zudem wird durch die veränderte Linienführung zwischen Halle(Saale) und Magdeburg über Bitterfeld und Dessau die erneute Fahrtrichtrichtungswechsel in Magdeburg unnötig. Statt die IC Linie 55 von Köln aus über Bonn-Koblenz-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Vaihingen nach Stuttgart zu verlängern könnte die IC Linie 55 als EC (Eurocity) Linie 55 von Dresden aus nach Prag (vielleicht noch weiter nach Brno/Brünn) verlängert werden, aber leider ist die Elbtalstrecke stark überlastet, aber eines Tages falls der Erzgebirge-Basistunnel eröffnet wird könnte die Verlängerung gelingen.
Als Wagenmaterial könnten sowohl Stadler KISS-Dostos (IC2K) als auch ICE-L eingesetzt werden. Falls der Erzgebirge-Basistunnel fertiggestellt wird, könnten bei einer Potenziellen Umwandlung der IC Linie 55 in einer Eurocityverbindung nach Prag oder Brno (Brünn) die Stadler KISS-Dostos (IC2K) und Talgo ICE-L Züge Garnituren durch ČD Comfortjet und Eurofimawagen mit Abteile ersetzt werden
Hier einige Ideen von anderen Extern-Linieplus Mitgliedern zur IC Linie 55
- von Intertrain (als IC, zwar über Dessau, aber leider ohne Halt in Halle an der Saale): https://linieplus.de/proposal/ic-ex-55-duesseldorf-leipzig/
- auch von Intertrain (aber als ICE): https://linieplus.de/proposal/ice-koeln-leipzig/
- von sdjgu (als ICE): https://linieplus.de/proposal/neuordnung-fernverkehr-leipzig-koeln-ruhrgebiet-hannover-2030/

Ich hätte eine alternative Führung. Die Verbindung von Dresden nach Hannover ist sehr OK, aber man könnte ja die Linie dann gleich über Nienburg und Bremen z.B. nach Bremerhaven oder Norddeich Mole weiterführen. Denn letztgenannte Verbindung (ab Köln) steht aufgrund der geringen Auslastung bei der Bahn ohnehin auf der Abschussliste, und im Ruhrgebiet sind prinzipiell auch genügend ICE’s unterwegs. Dann müsste allerdings aus Richtung Ruhrgebiet einmal umgestiegen werden.
Über Nienburg und Bremen fährt doch schon die IC Linie 56 nach Norddeich Mole
Es müssten auf jeden Fall die bisherigen IC-Strecken in das ständig wachsende ICE-Netz als eine Art „ICE-Light“ eingebunden werden. Die entsprechenden Züge hat die Bahn bereits bestellt – die ICE-L-Variante des spanischen „Talgo“. Und genau das dürfte die Bahn damit auch planen, ich bin mal gespannt wie der Einsatz der Züge explizit aussehen wird. Ersetzen werden sie auf jeden Fall die jetzt bereits über 30 Jahren alten Doppelstock-IC Züge, bei denen es sich ja im Prinzip um Umbauten bestehender Doppelstock-RE-Züge aus den 1980-er und 1990-er-Jahren von Bombardier handelt.
Was ich noch nicht angesprochen hatte: Warum der Umweg zwischen Halle und Hildesheim über Braunschweig? Sinnvoller wäre der direkte Weg über Aschersleben – Halberstadt – Goslar nach Hildesheim, die Nachfrage wäre auf diesem Abschnitt auf jeden Fall vorhanden. Die bestehende Strecke müsste natürlich teilweise zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden, was meines Wissens nach auch irgendwann geplant ist.
Wozu „ICE Light“? man braucht hier nicht jede IC Linie in ICEs umwandeln, hier sollte nicht der gleiche Fehler gemacht wie beim Interregio in den 2000er Jahren. Über Aschersleben – Halberstadt – Goslar könnte theoretisch die IC Linie 56 nach Norddeich Mole verkehren
Welche „jetzzt bereits über 30 Jahren alten Doppelstock-IC Züge“ meinst du? Meinst du die 2011 bei Bombardier bestellten Lok-Wagen-Züge, die zwischen 2012 und 2020 gebaut wurden und von denen die ersten 2015 in Betrieb gingen? (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Intercity_2_(Deutsche_Bahn) )