Beschreibung des Vorschlags
Diese IC-Linie hat 2 Funktionen: Einerseits soll Bremerhaven an den Takt-FV angebunden werden, andererseits soll die FV-Situation für das nördliche Ruhrgebiet verbessert werden.
Sowohl in Wanne-Eickel, als auch in Gelsenkirchen, als auch in Recklinghausen, schaut außer dem 2-stündlichen IC 35 fernverkehrsmäßig kaum etwas vorbei, und der fährt nach Norddeich, was außer für Nordsee-Touris völlig uninteressant sein dürfte. In Oberhausen hält neben dieser Linie auch noch der ICE nach Amsterdam, weiteres FV-Angebot besteht aber auch hier nicht. Ich halte hier eine Aufstockung des FV-Angebotes für sinnvoll, und eine Durchbindung auf die Rollbahn halte ich für naheliegend.
In der Großstadt Bremerhaven kommt fernverkehrsmäßig gar nichts vorbei. Das liegt natürlich auch daran, dass die Stadt jetzt nicht sooo groß ist, und es dahinter außer nach Cuxhaven nirgends mehr hingeht. Die DB hat auch vor nicht allzu langer Zeit mal deutlich abgelehnt, ICEs der Linie 25 nach Bremerhaven zu verlängern. Dennoch denke ich, ist eine FV-Anbindung hier sinnvoll wäre. Und wenn es eigenwirtschaftlich nicht geht, dann kann man es doch so machen, wie anderswo auch: Mit Nahverkehrs-Integration.
Und so sieht die Idee aus: Aktuell ist es so, dass der RE 9 stündlich zwischen Osnabrück und Bremen fährt, und zweistündlich nach Bremerhaven verlängert wird, mit Zwischenhalt nur in Osterholz-Scharmbeck. Die Idee ist nun, die zweistündliche Verlängerung des RE 9 zu streichen und in gleicher Taktlage durch diesen IC zu ersetzen, der zwischen Bremen und Bremerhaven NV-Freigabe hat.
Die Linie soll, wie die bisherige RE 9-Verlängerung, zweistündlich fahren. Als Fahrzeug bietet sich die Rollbahn für 200 km/h-fähiges Material an, im Zweifelsfall wäre beim Einsatz von 160 km/h-Material aber kein all zu großer Fahrzeitverlust zu erwarten.
Nachteil ist, dass man von Bremerhaven aus Osnabrück nicht mehr umsteigefrei mit Nahverkehrstickets erreicht und Direktverbindungn zu den kleineren Orten zwischen Bremen und Osnabrück entfallen. Für beides ist dann ein Umstieg in Bremen nötig.

Der ICE-Anschluss ist bereits im Deutschlandtakt vorgesehen und soll auch bald kommen. Mit dieser Verbindung beschneidest du das bestehende NV-Angebot nur unnötig.
Für das nördliche Ruhrgebiet habe ich gerade eine Idee…
Wenn das Land Niedersachsen/die LNVG bereit ist, dies zu unterstützen, durchaus eine Überlegung wert. Vor allem, solange es nur einen Stundentakt Hamburg – Bremen – Ruhrgebiet gibt. Inwiefern es die Verstärkung noch braucht, wenn der geplante Halbstundentakt (der laut D-Takt ja auch via Oberhausen geplant wird) verwirklicht wird, müsste man dagegen nochmal gucken. Andererseits muss sich dies aber ja auch nicht zwingend ausschließen, da man mit der halbstündlich versetzten Linie meiner Meinung nach noch viele andere Sachen anstellen kann. Z.B. ein Brechen in Bremen, sodass der südliche Teil wie hier vorgeschlagen gefahren wird und der aus Hamburg ab Bremen weiter nach Oldenburg, halte ich für eine interessante Idee.