Beschreibung des Vorschlags
Die Sachsen-Franken-Magistrale. Einst eine belebte Strecke, heute fast stillgelegt. Von Dresden bis Nürnberg fuhr sogar mal der ICE-TD. Später der NeigetechnikRegioSwinger. Heute muss man mehrmals umsteigen um nach Nürnberg zu kommen. Und dann ist man noch nicht in München. Aber es gibt ja noch den schnellen ICE über Leipzig. Doch der fährt eben nicht über Bayreuth und Chemnitz. Es ist sowieso eine unverschämtheit das große Städte wie Chemnitz und Hof keinen Fernverkehr besitzen. Doch hier würde schon ein InterRegioExpress mit ein paar ordentlichen alten y-Wagen reichen. Vorhersehbares Zitat DB: „Das ist uns zu alt“. Dann eben neue Dostos! Wenn man die Strecke von Nürnberg bis Zwickau etwas gerader machen würde (VDE 9) könnten hier gut ICE’s fahren! Denn dann wäre die Strecke elektrifiziert. Zurzeit gibts zwischen Hof und Nürnberg keinen Strom. Ab hier sollte der Zug auf jeden Fall über Augsburg fahren. Da gibt es die einfache Variante unber Treuchtlingen oder die etwas schnellere über Ingolstadt. Da müsste jedoch in Nürnberg und Augsberg der Tfz-führer den Zug heruterfahren. Aussteigen, ans andere Ende laufen, einsteigen, steuerwagen hochfahren und weiter gehts. Doch ein Aufenthalt ist natürlich sowieso geplant, deshalb könnte das ingesamt etwas schneller gehen. Und nicht zu vergessen sind die guten Anschlüsse in Nürnberg und München.
Anschlüsse:
Nürnberg Hbf aus Dresden: Anschluss an stündlichen ICE nach Essen Hbf
Nürnberg Hbf aus Dresden: Anschluss an 2 Stündlichen ICE nach Wien Hbf oder IC nach Passau
Augsburg Hbf aus Dresden: Anschluss an ICE nach Stuttgart, Mannheim, Frankfurt a.M.
Takte:
Täglich 1 Stundentakt
Fahrzeuge:
InterRegioExpress:
BR 218 oder 245 TRAXX mit alten y-Wagen oder einfach Diesellok mit 3 Dostos (3. Generation)
InterCity:
BR 146.5 TRAXX mit IC1/IC2-Wagen wenn Strecke fertig
Ich selbst würde eher einen Intercity vorschlagen, sobald die Hochgeschwindigkeitsstrecke fertig ist, da er um einiges schneller sein kann, und komfortabler für Fernstrecken ist. Davor kann ein Diesel-IRE die alte Strecke fahren.

Im Prinzip find ich die Linie gut. Wird Zeit, nein: wird allerhöchste Eisenbahn (jawoll!), dass wieder Fernverkehr auf die Achse kommt, und ja – warum auch nicht weiter nach München?
Find auch die wendezeitsparende Idee über Donauwörth-Augsburg und die Führung über Bayreuth nich schlecht, würde aber mindestens noch in Glauchau, Plauen, Treuchtlingen und Donauwörth halten.
München-Augsburg-Ingolstadt-Nürnberg mit zweimal Kopfmachen halt ich für Quatsch:
> in Nürnberg und Augsberg der Tfz-führer den Zug heruterfahren. Aussteigen, ans andere Ende laufen, einsteigen, steuerwagen hochfahren und weiter gehts
dauert wahrscheinlich länger als die langsame andere Strecke zu fahren. Wenn schon über Ingolstadt, dann _ohne_ Augsburg.
Deinen Fahrzeuggeschmack find ich auch echt was seltsam:
– Was sollen Windmühle (218) und Heulsuse (245) hunderte Kilommeter weit unterm Fahrdraht umherrußen?
– Halberstädter sind schöne Wagen. Mit Reichsbahn- oder Städteexpresslackierung im Nostalgie-Museums-Sonderzugeinsatz, aber im Jahre des Herrn 2018 bitte nicht mehr im regulären Fernverkehr. Der Klecks ist für den normalsterblichen Fahrgast die reine Zumutung! Also ich geb der DB da schon recht…
– Talent 1? vmax 120? Häh?
Nixda, das muss anders. Stromlücke schließen und Neigezüge drauf. Fertigausende.
Ach, und am Ende doch bitte mal nicht übertreiben:
> Einst eine belebte Strecke, heute fast stillgelegt
Es fährt kein Fernzug mehr, das is bitter. Aber sooo tot ises da nun auch wieder nicht.
> Heute muss man mehrmals umsteigen um nach Nürnberg zu kommen
Äääh, einmal, in Hof? Oder hab ich da was verpasst?
Das du dich über die Fahrzeuge beschwerst wusste ich schon vorher. ? Aber nein, ein Talent 1 ist wirklich nichts für die Strecke. Doch ich wollte von diesen Mini-612er Wackel-Dackel wegkommen, denn warum wurde denn der schöne D-Zug erfunden? Für den Regionalverkehr sind die 612er ganz gut, aber nicht für Fernstrecken. Eine BR 218 vor Dostos oder y-Wagen ist vielleicht erstmal garnicht dumm. Denn die Loks sind schnell, stark und die DB experimentiert noch viel an der 218. Natürlich sollte auch diese Strecke schnellstmöglich elektrifiziert werden, aber dann (wie geschrieben) auf einer etwas geraderen Strecke. Solange noch nicht elektrifiziert ist, könnte ein IRE fahren und später ein IC auf der neuen Strecke.
Für die echt großen NBS-Abschnitte wird hier zu wenig los sein, damit sich das lohnt. Ohne dem GV, der hier eine Route nach Süden zum Brenner und auf die Tauern bekommt, käme auch der Fahrdraht nicht so schnell.
Vielleicht ein schon mehrmals angedachter Bypass Feilitzsch – Plauen (Plauen ob Bf sollte übrigens auch Halt sein). Wenn man mal ganz viel Geld über hat. eine SFS Chemnitz – Deutschenbora – Dresden. Aber schon das ist Utopie, geschweige denn ein „echter“ VDE-artiger Neubau.
Ähm… Im Rahmen des FV2030-Konzeptes ist die Rückkehr des FVs auf diese Achse bestätigt, auch im BVI-Zielnetzfahrplan sind entsprechende Linien drin. Die fahren aber weder über Augsburg (warum ist dir die Ulrichstadt hier eigentlich so wichtig?) und nicht über Bayreuth – da fehlt der Fahrdraht. Zwischen Nürnberg und Marktredwitz kommt dieser aber definitiv, und in ein paar Jahren sollte auch die letzte Lücke zwischen Regensburg und Hof geschlossen sein.
Dann rollen:
IC München – Regensburg – Weiden – Marktredwitz – Hof – Plauen – Chemnitz – Dresden (L65, warscheinlich)
EC Nürnberg – Pegnitz – Marktredwitz – Eger – Karlsbad – (Prag)
Gut, fehlt noch die eigentliche Franken-Sachsen-Magistrale über Bayreuth. Da bin ich ganz klar bei Richard: Ohne Strippe drüber wird das nix. Die ICmod-Dinger werden langsam altersschwach, neue 200er-Wagen wären hier verschwendet (die kommen wohl auch nur für die Alpen-ECs über Brenner und Tauern), Dosto-ICs sind feste Garnituren und ganz allgemein bezweifle ich doch stark, dass man mit einer 218 oder 245 im regulären Linienbetrieb auf die NIM drauf darf – und selbst wenn, man würde jedem im Weg stehen, selbst der RV fährt da 200.
Das würde dann funktionieren. Nürnberg – Bayreuth – Hof – Leipzig (Dresden ist ja schon vom Münchner belegt), elektrisch und bevorzugt NT. Aber die dann entstehende Dieselinsel über BAY wäre dann gut zu schließen.
Die Linien im Süden übersehe ich mal etwas. Weder ist die Paartalbahn dafür sonderlich geeignet, noch sehe ich das Bedürfnis in Augsburg, und selbst wenn: dann muss in Donauwörth und Treuchtlingen gehalten werden.
Hab ich 2030 gelesen? Wie alt sind wir denn da? Nein, das muss schneller gehen. Und natürlich über Bayreuth und Hof. Augsburg als große Stadt (der viel Fernverkehr weggenommen wurde) muss auf jeden Fall bleiben. Ein Halt ich Treuchtlingen hab ich auch schon überlegt. Wird eingezeichnet. Donauwörth braucht dann keinen extra Halt. Zu den Fahrzeugen: Der Traxx ist die einzige moderne Diesellok, die hier in Frage kommt. Oder kennst du noch eine andere? Nach einer elekfizierung kommt dann sowieso die 101 oder 146.5 auf die Strecke!
Wird auch schneller gehen, wenn der Fahrdraht hängt. Die 2030 bezieht sich auf das Zielnetzszenario, aber da wird man wohl deutlich vorher fertig werden.
Über die SFS dieseln wird problematisch, egal mit was du da fahren willst. Auch eine TRAXX schafft nur 160 mit entsprechend träger Beschleunigung, was bei bis zu 300 km/h schnellen ICEs (bald zwei stündlich, plus zwei 250/280er-Züge) und dem 200 km/h schnellen Regionalverkehr halt echt problematisch wird. Mit ner 101/102 würde es gehen – aber nicht mit Diesel.
Bayreuth verstehe ich, bräuchte halt eine zusätzliche Linie. Augsburg ist auf dieser Relation zumindest nach München ein großer Umweg – und der weggenommene FV ist die ganz automatische Verlagerung der Nord-Süd-Linien auf die NIM, seit diese fertig ist. Bis Augsburg könnte man vermutlich durchbinden, wenns sein muss, die Verlängerung nach München braucht es dann aber nicht mehr – zwischen den beiden Städten gibt es schon dichten FV, mit der SFS Wendlingen – Ulm wirds noch mehr werden.
Donauwörth ist ICE-Systemhalt. Anschlüsse: Ulm, Ingolstadt, Nördlingen/Aalen. Da muss ein IC stehen bleiben.
Meine Idee war es eben in der Zeit wo eine Hochgeschwindigkeitsstrecke (selbstverständlich mit OL) gebaut wird, einen IRE mit Diesellok über die vorhandene Strecke fahren zu lassen. Danach kann auf die neue Strecke ein IC oder sogar ICE.
Der Halt in Donauwörth wird nachgetragen!
wieso kein Halt in Plauen?
Danke für den Hinweis. Dort sollte auch ein Halt stehen, doch das Programm hatte plötzlich alle Halte durchgemischt , so war München plötzlich Bayreuth und Hof war Chemnitz, da habe ich es vergessen neu einzuzeichnen. ?
Wie wäre denn theoretisch folgendes Szenario:
IRE zwischen DD-Hbf und Nü via Freiberg, Chemnitz, Zwickau, Hof und Bayreuth bis nach Nü rein. Von dort dann weiter mit entweder MüNüX über die SFS oder über Bestand und Treuchtlingen Augsburg runter in die Landeshauptstadt. Könnte man auch einen IC nehmen mit NV-Freigabe auf der Relation Au-DD (ja, deppert, ich weiss, aber FV-Freigabe für nen RV gibt’s ja nicht oder?) oder zumindest Treuchtlingen-DD.
Alternativ geht’s natürlich auch im normalen RE-Halteschema, dann auch alles im RV-Tarif als IRE nach Mü. Nen Nonstop würde ich aber nicht machen, das wäre zu attraktiv als FV-Ersatz, was ja scheinbar nicht sonderlich erwünscht ist.
Theoretisch müsste es ja reichen, die Durchbindung alle zwei Stunden zu machen und ansonsten halt mit Umstieg in Nü. Wenn Strippe drüberhängt geht’s dann selbstverständlich in einem durch auch über die SFS, vielleicht teilt man dann den Zug ja auch, müsste ja auch bei Waggons gehen (oder täusche ich mich da stark…?) dass der eine dann runter nach Au und der andere über die SFS nach Mü fährt.
Dass du in Freiberg (42.000 Einwohner) hältst, aber in Plauen (65.000 Einwohner) durchfahren möchtest, kann ich nicht nachvollziehen. Könntest du das bitte begründen oder ändern?
Hat sich erledigt ?