2 Kommentare zu “Hamburg: U5 Kellinghusensteraße

  1. Dieser Vorschlag ist schwierig nachzuvollziehen, weil er mit den verschiedenen Optionen sehr divers ist. Alle haben aber Nachteile. Es gab auch zu solchen Lösungen schon viele Diskussionen (einfach mal ein wenig einlesen), ein Grundproblem ist dass mit einer Verbindung zu einer bestehenden U-Bahn-Linie auf den Außenästen jeweils nur ein weniger enger Takt gefahren werden kann. Zumindest den Umbau einer bestehenden Strecke kann man sich sparen, wenn man die zwei U5-Streckenäste auf einen reduziert, z.B. so. Ungünstig wäre bei diesem Vorschlag auch die Parallelführung zwischen U1 und U5 zwischen Kellinghusenstraße und Sengelmannstraße.

    Übrigens sieht der aktuelle Stand schon eine Verlängerung des ersten Bauabschnitts bis zur Haltestelle Borgweg vor.

  2. Nur den ersten Abschnitt zu bauen, ist keine echte Option, da er für sich genommen nicht förderfähig ist. Es muss schon die Innenstadt erreicht, bzw. dicht besiedelte Quartiere wie die Jarrestadt und wichtige Ziele wie die Uni sollten angebunden werden.

    Langfristig ist die Idee eines U5-Lückenschlusses wahrscheinlich schon interessant, aber U-Bahn-Tangentiallinien sind eigentlich etwas für hochverdichtete Metropolen und nicht relativ locker bebaute Zweimillionen-Städte wie Hamburg. Selbst Paris hat für seine Ringlinie auf die Straßenbahn gesetzt und baut erst jetzt eine Ring-U-Bahn. Klar gibt es Linien wie die 2, die nicht in die absolute Kernstadt fahren, aber sie sind gemessen an der Metropolregion immer noch sehr zentral. Das wäre eine Hamburger Linie von Bramfeld nach Stellingen nicht.

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