Beschreibung des Vorschlags
Das Hamburger U-Bahn System muss ausgebaut werden (Ich bin gleichzeitig auch für die Straßenbahn). Den nötigen Ausbau der U-Bahn hat auch die Stadt Hamburg erkannt. Deshalb wird jetzt die U5 geplant und gebaut.
Jedoch braucht Hamburg nicht eine Linie die wieder die klassische Verbindung…
Hamburger Norden – Jungfernstieg/Rathaus – Hauptbahnhof – Hamburger Nordosten bzw. Osten
… bedient. Hamburg braucht, wie es in Berlin in einem guten Zustand hat, tangentiale Verbindungen. Diese sollen alle Verkehrsträger (auche eine neue Straßenbahn) haben.
Problem: Der Spatenstich an der U5 ist bereits erfolgt. Es wird bereits am ersten Bauabschnitt gebaut. An diesem kann man also nichts mehr ändern. Nun gibt es also drei sinnvolle Möglichkeiten:
- Man baut nur den ersten Bauabschnitt
- Man baut den ersten Bauabschnitt und ergänzt diesen zu einer tangentialen Linie.
- Man baut den ersten Bauabschnitt und verbindet diesen mit der U1
Ich finde alle Möglichkeiten akkzeptabel. Ich glaube jedoch, dass der zweite und dritte am realistischten ist. Es wird nun nur auch die Möglichkeiten 2 und 3 eingegangen.
Lösung 1 (Möglichkeit 2)
Linienführung U5:
Bramfeld – Sengelmannsstraße – City Nord – Kellinghusenstraße – Hagenbecks Tierpark -Arenen Volkspark
– Der Bau des gesamten hier genannten Vorschlags ist nicht notwendig. Bei der Kellinghusenstraße kann man auf Verbindungsgleise verzichten. Diese dürfen aber auch da sein.
Lösung 2 (Möglichkeit 3)
Linienführung U5:
Bramfeld – Sengelmannsstraße – City Nord – Kellinghusenstraße – Hallerstraße – Jungfernstieg – Hauptbahnhof
Linienführung U6:
(Wandsbeck Gartenstadt -) Brambeck – Kellinghusenstraße – Hagenbecks Tierpark -Arenen Volkspark
- Brambeck wird mit dem Hauptbahnhof verbunden
- Die Linie U1 wird im Abschnitt Kellinghusenstraße- Hauptbahnhof genutzt
- Hierfür muss sie einen automatischen Betrieb zulassen
- Dadurch sind Umbauten am genannten Abschnitt notwendig.
- U6 als reine tangentiale Linie
- Viele Umsteigemöglichkeiten
Lösung 3
Linienführung U3:
Hauptbahnhof- Berliner Tor – Barmbek (- Wandsbeck Gartenstadt) – Kellinghusenstraße – Hagenbecks Tierpark -Arenen Volkspark
Linienführung U5:
Bramfeld – Sengelmannsstraße – City Nord – Kellinghusenstraße -Landungsbrücken – Rathaus – Hauptbahnhof
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Dieser Vorschlag ist schwierig nachzuvollziehen, weil er mit den verschiedenen Optionen sehr divers ist. Alle haben aber Nachteile. Es gab auch zu solchen Lösungen schon viele Diskussionen (einfach mal ein wenig einlesen), ein Grundproblem ist dass mit einer Verbindung zu einer bestehenden U-Bahn-Linie auf den Außenästen jeweils nur ein weniger enger Takt gefahren werden kann. Zumindest den Umbau einer bestehenden Strecke kann man sich sparen, wenn man die zwei U5-Streckenäste auf einen reduziert, z.B. so. Ungünstig wäre bei diesem Vorschlag auch die Parallelführung zwischen U1 und U5 zwischen Kellinghusenstraße und Sengelmannstraße.
Übrigens sieht der aktuelle Stand schon eine Verlängerung des ersten Bauabschnitts bis zur Haltestelle Borgweg vor.
Nur den ersten Abschnitt zu bauen, ist keine echte Option, da er für sich genommen nicht förderfähig ist. Es muss schon die Innenstadt erreicht, bzw. dicht besiedelte Quartiere wie die Jarrestadt und wichtige Ziele wie die Uni sollten angebunden werden.
Langfristig ist die Idee eines U5-Lückenschlusses wahrscheinlich schon interessant, aber U-Bahn-Tangentiallinien sind eigentlich etwas für hochverdichtete Metropolen und nicht relativ locker bebaute Zweimillionen-Städte wie Hamburg. Selbst Paris hat für seine Ringlinie auf die Straßenbahn gesetzt und baut erst jetzt eine Ring-U-Bahn. Klar gibt es Linien wie die 2, die nicht in die absolute Kernstadt fahren, aber sie sind gemessen an der Metropolregion immer noch sehr zentral. Das wäre eine Hamburger Linie von Bramfeld nach Stellingen nicht.