Beschreibung des Vorschlags
Moin, nachdem dann die ersten Stadtbahnstrecken nach Altona gebaut sind, geht es weiter nach Norden zum Diebsteich/neuen Fernbahnhof.
In Altona folgen wir den Bahngleisen. Dabei kann man entweder unten bleiben und die Julius-Leber-Straße ebenerdig kreuzen, oder man nutzt die Ebene der bestehenden Gleise, die ja meine ich entfernt werden (oder zumindest reduziert werden), und schafft eine kreuzungsfreie Überquerung. Anschließend geht es durch die Neue Mitte Altona – entweder über die Harkortstraße, oder den noch zu bauenden Teil auf dem Gleisvorfeld. Am Kaltenkircher Platz wird die Verbindungsbahn unterquert und die Strecke biegt nach Nordwest ab, entlang Metro. Ein Abzweig in die Stresemannstraße Richtung Holstenstraße wäre möglich, da Holstenstraße mit dem Bau des Verbindungsbahntunnels meines Wissens nach keinen Ersatz-RV bekommt. Die Hauptstrecke jedenfalls führt Richtung Fernbahnhof Diebsteich, vorher kann ein Abzweig zur Leunastraße oder Leverkusenstraße realisiert werden für eine Strecke aus z. B. Schenefeld oder so. Am Bahnhof könnte die Strecke entweder über die Waidmannstraße oder die Große Bahnstraße das Areal verlassen – oder beides.
Ich kenne die genaue zukünftige Flächenaufteilung in der Ecke nicht, aber wünschenswert wäre es ja, so langsam ein Depot und eine Werkstatt unterzubringen, das Areal bei den Deichtorhallen wäre schon zu klein. In Frage kommen, sofern Platz wird, das Areal der Post (da wird im Rahmen des neuen Sportareals allerdings einiges schon umgeplant), eine Fläche in der neuen Mitte (ist wahrscheinlich schon für Wohnraum reserviert), und auf dem Adler-Areal (das ist ja so ein Heckmeck, was genau da passieren soll – mein letzter Stand ist, dass Adler nun doch Wohnungen bauen will). Die Lage wäre dafür Premium, weil auch von der Holstenstraße aus das Depot erreicht werden könnte.
Bezüglich der Linien könnte z. B. die Linie von Neumühlen hierher verlängert werden. Die aus Richtung HafenCity wäre auch denkbar, aber die würde ich gerne eher Richtung Westen weiter schicken.
Je nach Verlauf einer möglichen U-Bahn (z. B. wenn sie von Diebsteich nach Altona via Neue Mitte Altona verläuft), kann diese Verbindung obsolet sein! Via Max-Brauer-Allee (Mitte) und Holstenstraße lässt sich eine alternative Verbindung herstellen, die jedoch nicht unbedingt über Eck genutzt werden sollte, und sie erschließt die Neue Mitte Altona nicht.

Finde ich gut, allerdings würde ich die Strecke abkürzen, also von der Plöner Straße geradeaus durch eine neuzubauende Unterführung direkt in die Neue Mitte.
Die Frage ist aber auch, wie viel Potential noch da ist, wenn die S-Bahn z. B. einen neuen Haltepunkt kriegt
Ich denke nicht, dass dort ein S-Bahn-Halt kommt, da dieser auf zwei ebenen entstehen müsste: oben für die Relation Altona-Diebsteich, und unten für Altona-Verbindungsbahntunnel. Zudem wäre dieser nur am Rand, würde also den Ostteil ohnehin nicht erschließen.
Sonderlich viel Potential zum abkürzen sehe ich eher nicht, besonders da eher wenig Platz ist bzw. Gebäude im Weg, außerdem müsste man die Bahnstrecken für den Bau teilweise sperren. Ich weiß aber auch nicht, ob die Bahn überhaupt unter die aktuellen Brücken passt.
Wozu braucht man denn eine Straßenbahn vom Bahnhof Altona zum Bahnhof Diebsteich? Da gibt es doch die S-Bahn.
Deine Überlegungen zu einem Depotstandort sind aber absolut berechtigt. Man sollte beizeiten geeignete Standorte suchen, um diese für künftige Betriebshöfe zu reservieren, auch wenn die Straßenbahnstrecken noch auf sich warten lassen. Es gilt rechtzeitig zu verhindern, dass geeignete Standorte durch andere Baumaßnahmen verschwinden.
Das Augenmerk liegt da nicht auf der Strecke Altona-Diebsteich, sondern auf der Erschließung der Neuen Mitte und der Verknüpfung mit anderen Strecken für umsteigefreie Verbindungen zu einem Fernbahnhof, der nicht der Hauptbahnhof ist. Und zuverlässig ist die S-Bahn auch nicht immer, zumal sie in Altona auch unten fährt und nicht oben.
Das mit dem Depot war mir dann auch so aufgefallen, und das ist mitten in einer Stadt ja auch gar nicht so einfach. Zudem würde ich auch mehr als eins natürlich errichten und die in der Stadt verteilen. Dadurch, dass ich es hier errichte, liegt es relativ zentral für dir Linien im Bereich Altona, und Bauflächen müssen unbedingt freigehalten werden – was aber wahrscheinlich nicht passiert. Vielleicht tauchen in anderen Vorschlägen ja noch ein paar gute Standorte auf.